Kurzbeschreibung
Es hat Jahre gedauert, bis Isaiah Berlin, der bedeutende, in England lebende Ideenhistoriker, auch in Deutschland zur Kenntnis genommen wurde. Den ersten Anstoß dazu hat der Band Wider das Geläufige gegeben, der 1981 in deutscher Übersetzung erschienen ist und der nun in einer Taschenbuchausgabe zugänglich gemacht wird.
Der Band, der wichtige und für Berlins Auffassungen der Politik-, Geistes- und Ideengeschichte hoch aufschlußreiche Texte versammelt, konzentriert sich auf Probleme und philosophisch-politische Botschaften, in denen sich die großen Auseinandersetzungen in Europa über die Gestaltung von Staat, Gesellschaft und bürgerlicher Freiheit in historisch folgenreicher Weise abgebildet haben. Zugleich enthält er ein Programm: Absage an den Absolutheitsanspruch von Erklärungen des Geschichtsverlaufs, Einspruch gegen die verordnete oder gedankenlose Gewöhnung ans scheinbar Selbstverständliche. In diesen Aufsätzen argumentiert ein Gelehrter, der das "Endgültige" ebenso scheut wie das Beliebige.
Der Band, der wichtige und für Berlins Auffassungen der Politik-, Geistes- und Ideengeschichte hoch aufschlußreiche Texte versammelt, konzentriert sich auf Probleme und philosophisch-politische Botschaften, in denen sich die großen Auseinandersetzungen in Europa über die Gestaltung von Staat, Gesellschaft und bürgerlicher Freiheit in historisch folgenreicher Weise abgebildet haben. Zugleich enthält er ein Programm: Absage an den Absolutheitsanspruch von Erklärungen des Geschichtsverlaufs, Einspruch gegen die verordnete oder gedankenlose Gewöhnung ans scheinbar Selbstverständliche. In diesen Aufsätzen argumentiert ein Gelehrter, der das "Endgültige" ebenso scheut wie das Beliebige.
Autorenporträt
Isaiah Berlin, geboren 1909 in Riga, war von 1957 bis 1967 Professor für Sozialphilosophie und Politische Theorie in Oxford, von 1974 bis 1978 Präsident der Britischen Akademie der Wissenschaften.