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Blau ist eine warme Farbe 2013

Mädchen gehen mit Jungs aus - das stellt die 15-jährige Adèle zunächst nicht in Frage. Doch das ändert sich schlagartig, als sie Emma trifft. Die Künstlerin mit den blauen Haaren lässt sie ungeahnte Sehnsüchte entdecken, bringt sie dazu sich selbst zu finden, als Frau und als Erwachsene. Atemberaubend, intensiv und hautnah erzählt "Blau ist eine warme Farbe" diese universelle Liebesgeschichte....

Darsteller:
Léa Seydoux
Laufzeit:
2 Stunden, 52 Minuten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Hauptdarsteller Léa Seydoux
Studio Quat'sous Films
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Sprachen Deutsch, Französisch
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Kaum war bekanntgegeben, dass der Film BLAU IST EINE WARME FARBE die goldene Palme auf den Filmfestspielen zu Cannes 2013 gewonnen hat, wurde bereits spekuliert, dass es sich um eine politische Entscheidung der Jury handeln muss. Denn in diesem Film steht eine lesbische Liebesgeschichte im Vordergrund. Und kurz vor diesen Filmfestspielen gab es in Frankreich Massenproteste gegen die eingeführte Homoehe.
Doch für den Regisseur Abdel Kechiche stand Homosexualität nicht im Mittelpunkt. Ihm ging es vielmehr die Klassenunterschiede in Frankreich zu zeigen und dass nur die wenigsten Menschen aus der unteren Schichten trotz großartiger Arbeitsleistung weder Anerkennung noch Akzeptanz bei der französischen Elite finden. Diese Diskrepanz zeigt Kechiche anhand von zwei jungen Frauen, deren Geschichte er über einen Zeitraum von mehreren Jahren erzählt.

Anfänglich ist die Welt der 15-jährigen Adele (Adele Exarchopoulos), die noch zur Schule geht, noch in Ordnung. Sie lernt einen sehr netten Jungen kennen und beginnt eine Beziehung mit ihm. Doch wohl fühlt sie sich nicht in dieser Beziehung und wird diese beenden. Zufällig begegnet ihr eine junge Frau mit blau gefärbten Haaren. Diese Frau geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Sie träumt sogar von ihr. Mit der Zeit begreift sie, was mit ihr los ist und muss sich eingestehen, homosexuell zu sein, was ihr zunächst sichtbar schwer fällt.
Es sind ein paar Jahre vergangen. Zufällig trifft Adele die junge Frau (Lea Seydoux), die Emma heißt und Kunst studiert, in einer Bar wieder und beide kommen ins Gespräch. Adele und Emma werden sich wiedersehen, verlieben sich ineinander und beginnen eine Beziehung.
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Format: DVD
Wenn es ein Werk gibt, das dem Kinozuschauer den Wunsch auf grosses bewegendes, vor allem menschliches Kino uneingeschränkt erfüllt, dann ist es diese dreistündige filmische Sternstunde.
"Blau ist eine warme Farbe" ist ein langer Film.
Drei Stunden, so meint man vielleicht, könnten doch leicht zu eventuellen Längen führen.
Das Gegenteil ist der Fall.
Das erschütternde ,intensive Liebesdrama könnte auch noch ruhig länger dauern.
Zu sehr ist der Zuschauer mit jeder Facette seiner Emotionen in die kleine und doch so grosse Liebesgeschichte eingetaucht, zu sehr hat die überragende Inszenierung jede Empfindung zum Klingen gebracht.
Schwelgerisch ist Abdellatif Kechiches Filmopus. Schwelgerisch in jeder Nahaufnahme.
Sanft und gleichzeitig so herzzerreisend kraftvoll zeichnet er kleinste Stimmungen, filigrane Gesten und Verunsicherungen in den intimen Grossaufnahmen von Augen, Mündern, von verhuschten Blicken und dann wieder leidenschaftlichen Ausbrüchen.
Die suggestive Kamera umfährt, umschmeichelt zärtlich jeden Körper, und jede Umarmung, läßt die Doppeldeutigkeit hinreissender Dialoge aufblitzen, entlarvt Widersprüche zwischen Denken und gesprochenem Wort, kreiert selten im Kino gesehene vollkommen selbstverständlich sinnliche Bilder von Nacktheit, Erregung und sexueller Vereinigung.
Es ist die alltäglichste und gleichzeitig elementarste Geschichte, die ein Mensch fähig ist zu erleben.
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Kommentar 80 von 93 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: DVD
Jeder Kunstinteressierte weiß: Blau ist keine warme Farbe.
Aber niemand weiß, was den deutschen Verleih dazu angetrieben hat, den französischen Film „La vie d'Adèle, Chapitre 1 & 2“. umzubenennen.
Der Titel lässt darauf schließen, dass die Geschichte irgendwann weiter erzählt werden muss.

Ein Moment an einer Ampel. Adèle (Adèle Exarchopoulos) , siebzehn Jahre alt, träumt in den Tag hinein.
Plötzlich sieht sie auf der anderen Straßenseite das Mädchen Emma mit den blauen Haaren (Léa Seydoux), den Arm liebevoll um ihre Freundin gelegt.
Sie gehen sie aneinander vorbei, ihre Blicke treffen sich, versenken sich ineinander - und Adèle bleibt stehen. Etwas ist mit ihr geschehen.

Abdellatif Kechiche, der französisch-tunesische Regisseur, ließ diese Szene gleich einhundert Mal drehen.
Das weiß man, weil beiden Hauptdarstellerinnen es, noch immer ein wenig fassungslos, erzählt haben, wie Überlebende eines Abenteuers, dass sie weit über ihre Möglichkeiten forderte.
Doch ihre Qualen waren nicht umsonst. Der Zuschauer spürt diese Intensität .
Der Film ist drei Stunden lang und doch in jeder Sekunde ein Trip zweier Seelen und zweier Körper, die sich nicht näher und bloßgelegter sein könnten, voll innerer Spannung.
Adèle erlebt ihre erste große Liebe mit gewaltiger Intimität.
Aber es sind erst die ersten beiden Kapitel im Leben der Adèle, die im großem Verlust enden.
Sie ist auf dem Weg zum Erwachsensein.
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4 Kommentare 25 von 29 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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