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Good Bye, Lenin! 2003

Um seine Mutter und ihr schwaches Herz nach dem Erwachen aus ein em Koma zu retten, muss Alex auf 79 Quadratmeter die DDR wieder auferstehen lassen...

Laufzeit:
1 Stunde, 56 Minuten

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Details zu diesem Titel

Genre Komödie
Regie Wolfgang Becker
Studio Warner Bros
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 7. August 2003
Format: DVD
Als geborener "Wessi" aus dem tiefsten Bayerischen Wald war ich wirklich sehr gespannt auf diesen Film.
Und: Meine von der Trailer-Werbung geweckten Erwartungen wurden noch bei weitem übertroffen!!!!
Im Jahr 1989, kurz bevor sich die historischen Ereignisse in Deutschland endgütlig überschlagen, fällt die überzeugte Sozialistin und Mutter (Katrin Saß) von Alexander Kerner (glänzend gespielt von Daniel Brühl)nach einem Unfall in ein langes Koma.
Erst kurze Zeit vor der Wiedervereinigung kommt sie wieder zu sich. Der behandelnde Arzt macht den Angehörigen klar, dass sie wohl nicht mehr allzulange leben wird und empfiehlt deshalb, jegliche Aufregungen zu vermeiden. Daniel beschliesst darauf kurzerhand, die DDR für seine Mutter weiter existieren zu lassen, was sich jedoch mit zunehmender Genesung der Mutter als immer schwieriger erweist.....
Nach der Werbung hatte ich eigentlich den Eindruck, dass es sich hier um eine reine Komödie handeln würde, doch das ist nicht der Fall!
Dieser Film bietet zwar jede Menge "schwarzen Humor" aber auch den ein oder anderen -berechtigten- Seitenhieb auf den oft so selbstgefälligen "Goldenen Westen"(Helmut Kohl lässt grüssen)! Höhepunkte des Filmes sind die Szenen, in denen Alexander zusammen mit einem Freund DDR-Nachrichten auf Video aufnimmt und dann als "Aktuelle Kamera" bei seiner Mutter über dem Bildschirm flimmern lässt. Dabei werden einfach historische Fakten verdreht, um der Mutter zu helfen (wirklich rührend!)So flüchten z.B. nach Berichten dieses selbstproduzierten DDR-Fernsehens tausende von Westbürgern in den Osten, weil sie den Kapitalismus nicht mehr ertragen.
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Format: DVD
Für jeden Ossi ist der Film ein wahres Schmankerl. Ich finde die Idee wunderbar, die DDR weiterleben zu lassen und hab mich köstlichst amüsiert, wie sehr sich der Protagonist über eine Packung Mocca fix Gold freute, während der Rest der Leute dem Kommunismus den Rücken kehrt. Die Handlung ist weder flach noch kitschig...und auch wenn das Thema an sich diskutiert werden kann, ist es doch sehr schön zu sehen, wie der ein oder andere vielleicht tatsächlich versucht hat, Ideale zu erhalten und nicht untätig war. Der Witz ist ganz eng gepaart mit vielen Emotionen, die mich sehr rührten. Wunderbarer Film!
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Format: DVD
Filme sind immer auch Fiktion, Charaktere und Handlungen werden überzeichnet dargestellt, um etwas bestimmtes auszudrücken.
Und hier geht es weder um Ostalgie, noch geht es um eine humorvolle Verklärung der DDR-Geschichte. In meinen Augen geht es um die Liebe eines Sohnes zu seiner Mutter, und dem Traum vieler Menschen (ob aus Ost- oder Westdeutschland) nach einer besseren Gesellschaft. Das hat dieser Film in einmaliger Art und Weise hinbekommen. Hier wird weder der totalitäre Charakter der DDR verklärt, was ja der Anfang des Films sowie einige weitere Szenen (an der Datsche) eindrucksvoll zeigen, noch wird pauschal auf den DDR-Bürgern rumgehackt. Hier wird eben auch gezeigt, dass man auch als SED-Mitglied durchaus mit all den Idealen die dort mitschwingen, auch kritisch sein konnte.
Vor allem gehts doch aber um die Familie. Und das macht den Film so besonders. Mit diesem gesellschaftlichen Hintergrund noch so verschiedene persönliche Ebenen innerhalb der Familie zu erzählen, fand ich schon toll. Ganz davon abgesehen, war eben genau dieses familiäre Zusammenleben für einen Ex-DDR-Bürger gut nachzuvollziehen, genau wie die ab und zu lustigen Momente im Film, auch wenn ich den Film ganz sicher nicht als Komödie bezeichnen würde. Es war dennoch erfrischend, wie der Humor eingesetzt wurde, um die Zerrissenheit und Widersprüchlichkeit der DDR und deren Menschen zu zeigen. Und trotzdem war es auch ein Plädoyer für eine bessere Gesellschaft, völlig unabhängig von dem Ost/West-Geschwafel.
Der Film ist kein Ost-Film. Er erinnert höchstens an ein wichtiges Kapitel deutscher Geschichte und das auf sehr intelligente Art und Weise. Ich war begeistert.
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Von Ein Kunde am 10. Februar 2004
Format: DVD
Bevor ich diesen Film gesehen habe, wusste ich fast nichts davon - ich habe ihn nur gesehen, weil eine Freundin davon gehört hatte und ihn mit mir sehen wollte. Ich bin also mit überhaupt keine vorgefasste Meinung dazu ins Kino gegangen - und mit Erstaunen wieder rausgekommen. Dieser Film ist einfach der beste, den ich in den letzten Monaten gesehen habe.
Auf dem einfachsten Niveau erzählt die Handlung die anrührende Geschichte eines Sohnes und einer Tochter, die ihre Mutter in Unkenntnis lassen müssen, damit sie am Leben bleibt. Obwohl er eine Komödie sein soll, konzentriert er sich hauptsächlich auf die Rührseligkeit dieser Geschichte, und die Darsteller vermitteln das mit echter Kunstfertigkeit, damit ich mich fast als Teil dieser Geschichte fühlte. Wenn Sie etwas von Einfühlungsvermögen oder Emotion haben, garantiere ich, dass Sie dieser Film anrühren wird, und dass Sie ihn immer wieder werden sehen wollen.
Er ist kein politischer Film, und im Grunde genommen ist die Wende nur das Mittel für diese Geschichte. Er macht trotzdem ein paar wichtige Kommentare über die DDR-Zeit und über die Wende. Als Engländer habe ich selber die Wendezeit nicht erlebt, aber ich glaube, dass Good Bye Lenin mir einen Blick gegeben hat "von innen". Er hat mir eine Ahnung der Unsicherheit und der Fühlung geboten, das Leben umgeworfen zu haben. Wenn die Wirklichkeit Alex' DDR mehr geähnelt hätte, wären diese Fühlungen vielleicht nicht nötig gewesen.
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