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District 9 2009

Amazon Instant Video

Auf Prime erhältlich
(442)

Als vor über 28 Jahren erstmals Außerirdische über Johannesburg auftauchen, ist man nicht sicher, ob dies in feindlicher oder fortschrittlicher Absicht geschieht. So werden die Aliens übergangsweise in einer speziellen Notunterkunft, dem District 9, untergebracht.

Darsteller:
Sharlto Copley,David James
Laufzeit:
1 Stunde, 52 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Science Fiction
Regisseur Neill Blomkamp
Darsteller Sharlto Copley, David James
Nebendarsteller Jason Cope, Vanessa Haywood
Studio Sony
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eldur Verlag GbR TOP 1000 REZENSENT am 20. Februar 2015
Format: Amazon Instant Video
Ist das eine Parodie oder eine Parabel? Schwer zu sagen, ich tendiere dazu, dass es keins von beidem ist. Es ist einfach nur ein sehr guter Film mit viel Humor und zugleich einigen tiefsinnigen Passagen.

Zur Story: Ein außerirdisches Raumschiff ist vor 20 Jahren auf der Erde gelandet. Genauer gesagt, schwebt es über Johannesburg in Südafrika. Es waren eine Million halbverhungerter Aliens an Bord, die nun, da das Raumschiff offenbar manovrierunfähig ist, auf der Erde leben müssen. Man baute für sie einen Slum, später eine Mauer um den Slum, weil Menschen und Aliens sich nicht vertragen. Aber auch das wird der Bevölkerung zu viel, die Aliens sollen daher ganz woandershin umgesiedelt werden. Der Bürokrat Wikus van de Merwe ist damit beauftragt, in den Slum zu gehen und die Aliens zur Unterschrift zu bewegen (sie zwingen), dass sie mit der Umsiedlung einverstanden sind. Dabei kommt er in Kontakt mit einer Substanz, die ihn allmählich selbst in einen Alien verwandelt. Mit für ihn katastrophalen Folgen.

Die Aliens erinnern mich an Cronenbergs Fliege, und das Schicksal des Protagonisten ist auch durchaus etwas fliegig. Insgesamt ist der Film sehr spannend und bietet sehr viel Action. Die Tricktechnik ist perfekt. Es gibt auch sehr viel Humor, besonders schwarzen, ohne dabei ins Alberne abzugleiten. Manchen Kritikern ist das allerdings wohl schon ausreichend, um zu denken, der Film sei eine Parodie.
Die Motive "Ghetto" und "fremde Spezies" verführen auch dazu, zu sagen, der Film parabolisiere das Thema Rassismus. Nun, es gibt durchaus einige Anklänge, die nachdenklich machen, aber eine Parabel ist das nicht. Ich würde mich höchstens dazu versteigen, zu sagen, dass der Film ganz hervorragend zeigt, was für ein grausames Monster der Mensch selber ist. Und dass es nicht auf das Äußere ankommt.
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1.003 von 1.159 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Buesching am 9. April 2010
Format: DVD
In den vorangegangenen Kritiken ist bereits eine Menge über den Inhalt von "District 9" gesagt worden, deshalb möchte ich mir das sparen und stattdessen auf die Form eingehen, denn diese hat Anlass zu Missverständnissen gegeben, die zu den schärfsten Meinungsverschiedenheiten in diesem Forum geführt haben.

Dass eine Geschichte davon lebt, dass der Zuschauer oder Leser (im Fachjargon "Rezipient" genannt) sich auf sie einlässt, ist eine Binsenweisheit. Nicht ganz so selbstverständlich ist vielleicht, dass es neben guten Gründen, dem Erzähler (oder Regisseur) nicht zu folgen auch schlechte gibt, auf die sich zu stützen, den Konsumenten vom Rezipienten unterscheidet. Dies festzustellen ist kein Zeichen der Häme, sondern eine Unterscheidung, die für die Wirkung der Form entscheidend ist.

Zu den guten Gründen, einer Geschichte nicht zu folgen, zählen:

-- Plausibilitätslücken (nicht "Logiklöcher", wie einige Vor-Rezensenten reklamierten; wer von einer Geschichte, bei der gleich zu Beginn ein riesiges Raumschiff über einer irdischen Großstadt schwebt, durchgängige Logik erwartet, ist zweifellos im falschen Film).

-- schlechte Machart (z. B. Pappmaché-Ungeheuer, die an Drähten hängen, Zaubertricks, die leicht zu durchschauen sind, fehlerhafte Ausstattung usw.).

-- langweilige Geschichte (öde Charaktere, die öde Dinge tun oder sagen, aber auch absurde Charaktere, die absurde Dinge tun.)

-- schlechte Dialoge (gestelztes Gerede, umständliche Erklärungen, die dem Handlungsverlauf im Nachhinein Sinn verleihen sollen, ideologisches Getöse usw.
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Format: Blu-ray
"District 9" ist ein südafrikanischer Science-Fiction Film aus dem Jahr 2009. Für die Regie war der Südafrikaner Neill Blomkamp verantwortlich. In den Film geht es um die Situation was passieren könnte wenn Ausserirdische irgendwie auf der Erde stranden und die Menschen gezwungen wären diese aufzunehmen.

1982 erscheint ein ausserirdisches Raumschiff über der südafrikanischen Stadt Johannesburg. Nachdem sich ganze drei Monate lang nichts tut entscheiden sich die Menschen sich einen Weg in das Raumschiff zu suchen. Dort finden sie über eine Million insektoide Außerirdische in einem gesundheitlich sehr schlechten Zustand vor. Diese werden in einem Flüchtlingslager untergebracht das sich schnell zu einem Slum entwickelt.

Anfang des 21. Jahrhunderts ist die Multinational United für das Lager verantwortlich. Diese soll die jetzt 1,8 Millionen Insektoiden überwachen. Doch haben diese andere Pläne und Interessen wie sich immer mehr herausstellt.

"District 9" ist ein interessanter und gelungener Sci-Fi Film eines mir bisher unbekannten Regisseurs. Und das ich nicht Negativ gemeint. Es ist doch schön mal zu sehen das auch Filme, wo die großen Namen fehlen, erfolgreich sein können und es schaffen zu unterhalten.

Der Film basiert auf den Kurzfilm "Alive in Joburg" aus dem Jahr 2005 ebenfalls von Neil Bromkamp. Der Film spielt im ganzen gesehen auf real existierende Probleme in Südafrika an. Wie z.B. den Unruhen in Südafrika 2008.

Wir schon erwähnt fehlen die großen Namen. Einzig bei den Produzenten findet sich ein bekannter Name, Peter Jackson. Dem Film tut das sichtlich gut. Und als Zuschauer vermisst man nichts.
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