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Die Affäre 2009

Suzanne ist um die 40 und lebt beschaulich mit ihrer Familie in Südfrankreich, ihre Ehe mit Arzt Samuel glüht auf Sparflamme. Da verliebt sie sich Hals über Kopf in den spanischen Bauarbeiter Ivan, der aus dem Gefängnis kommt. Gegen jegliche Ratio erliegt sie der sexuellen Lust und tiefen Emotion. Sie verlässt Mann und Familie und versucht mit Ivan einen Neuanfang.

Darsteller:
Kristin Scott Thomas, Sergi Lopez
Laufzeit:
1 Stunde, 22 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regie Catherine Corsini
Hauptdarsteller Kristin Scott Thomas, Sergi Lopez
Nebendarsteller Yvan Attal, Bernard Blancan, Aladin Reibel
Studio Atlas Film Home Entertainment
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Ganz so romantisch kommt dieser Liebesfilm nicht daher, aber dafür realistisch.
Wenn dann noch Kristin Scott Thomas ( Gosford Park ) und Sergi Lopez ( Harry meint es gut mit Dir ) mitspielen, ist Qualität angesagt.

Die Bettszenen kommen in ihrer Intensität an "Intimacy" heran. Ich glaube auch, es ist immer noch ein großes Tabu- Thema, dass eine Frau aus ihrer Ehe ausbricht, um sich einen Liebhaber zu nehmen, vielleicht sogar mehr. Bei einem Mann regt sich doch kaum einer auf, oder ? Und dann ist der Kerl auch noch vorbestraft, also wirklich !

Über Moral lässt sich streiten. Ich jedenfalls war auf der Seite der Liebenden, denn der verlassene Ehemann war gelinde gesagt ein Kotzbrocken, der im Bett nur seine Nummer durchzieht, aber nicht wirklich auf seine Frau eingeht, wie sie das braucht.

Sergi Lopez spielt diesen Bauarbeiter, für den sie entflammt, jedenfalls angenehm zurückhaltend. Außer in den intimen Szenen, da gibt er alles.

Der Film hat jetzt nicht so viele unvergessliche Höhepunkte, dass aus ihm mal ein Klassiker werden würde. Durch die Besetzung ragt er aus der Masse der Konfektionsware aber heraus. Gelangweilt habe ich mich nicht.

Fazit: Für Fans der Darsteller und des Arthaus- Kinos.
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Format: DVD
Beim Schauen des Films "Die Affäre" mit Kristin Scott Thomas war ich gespalten: ein genial gespielter Film, aber ein Grenzgänger. Wieder einmal ist Ehe nur Fassade, der Ehemann nur Fessel und hinterhältig, die Kinder und Familie nachrangig, es zählt nur die erotische leidenschaftliche rasende Liebe als exzessives Gefühl. Die Gegensätze sind stärker ausgearbeitet als die Überschneidungen. Also kein bürgerlicher Film. Warum kann jemand eine gelingende Ehe nicht mal gut verfilmen? Kann das wirklich nur langweilig sein?

Stattdessen zieht natürlich das Scheitern magisch an. Und da ist der Film wirklich genial. Eine Frau zwischen zwei Männern, eine Liebe die alle Barrieren durchbricht und wahrhaft biblische Ausmaße hat: rettungslos in den einen Mann verliebt, nur den einen und keinen anderen, den materiellen Absturz nicht scheuend, ohne Acht auf Scham und Demütigung, nur der eine Mann wird gesucht. Ob er gefunden wird, ob diese Liebe als Selbsthingabe zum Selbstgenuß führt oder nicht vielmehr das Sich-Verlassen auf den Anderen zum Verlassen-sein führt, zur Preisgabe an das Gesuchte (und ist das eigentlich nur/noch der geliebte Mann?), sollte jeder selbst bedenken, der sich diesen Film anschaut. Lieben ist bitter, nicht süß. Das vergessen wir heute allzuoft.

Der Film ist genial in Szene gesetzt, bis in die Nebenrollen glaubhaft besetzt und durch das Spiel der wunderbaren Kristin Scott Thomas berührend und ansprechend. Vielleicht sogar paradoxerweise ein Film für die Ehe, denn wer würde den Part des Ehemanns selbst nicht gern anders ausfüllen, insofern er selbst diese Rolle im eigenen Leben innehat...
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Ein Melodram befaßt sich laut Wikipedia "inhaltlich und formal schwerpunktmäßig mit emotionalen und innerseelischen Konflikten", im allgemeinen Sprachgebrauch und (Miss-)Verständnis werden darunter eher kitschige gefühlsduselige , auf die Tränendrüsen drückende Filme so bezeichnet.
Man kann es auch wie Wikipedia Liebesdrama nennen.
Der französische Originaltitel "Partir" bezeichnet korrekter, worum es bei dem Film geht.

Die beim Dreh 49jährige hochdekorierte und geadelte Kristin Scott Thomas spielt als Suzanne die Ehefrau eines Arztes, mit dem sie zwei halbwüchsige Kinder hat. Sie will wieder als Physiotherapeutin arbeiten, der Gatte finanziert ihr gönnerhaft den Praxisausbau, zu dem vom Bauunternehmer der spanische Schwarzarbeiter Ivan (Segi Lopez) geschickt wird. Als der sich nach einer Unachtsamkeit der Frau verletzt, ohne daß sie direkt Schuld hat, erklärt sie sich bereit, ihn zu einem ihm wichtigen Treffen mit seiner Tochter in Spanien zu fahren, da er selbst mit Knöchelbruch und fieser Hautverletzung darübernicht selber reisefähig ist. Ohne daß bei der Arbeit, als sie ihm beim Ausmisten half, die erotischen Funken geflogen wären, es geknistert hätte, sie waren sich sympathisch, und die schlechte Behandlung des Mannesund ihre "Schuld" machten ihr ein schlechtes Gewissen. Ivan hat gesessen, jobt, hat eine Wohnumg in einer Mietskaserne, er ist Proletarier, aber kein "Prolet", sie haben zum ersten und nicht zum letzten Male erfüllenden Sex, nicht in dem Sinne, daß sie einen "Hengst" braucht, sondern einvernehmlich heftig, aber einfühlsam.
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Format: DVD
Gleich vorweg,die Leistung der Schauspieler in dem Film ist grandios,der Regisseur hat gekonnt auf schwarz-weiss Malerei verzichtet und das Verhalten der einzelnen Personen psychologisch aufs Feinste beobachtet:Der Sohn,der sich auf die Seite der Mutter stellt, das Mädchen,das mehr zum Vater hält,als die Affäre der Mutter mit einem anderen Mann zu Tage kommt.Leider auch typisch die Reaktion des Ehemanns:wenn auch verständlich während der ersten Momente nach dem ehrlichen Bekenntnis seiner Frau,reagiert er doch weiterhin kleinlich,hasserfüllt und rachsüchtig,indem er der Ehefrau alle finanziellen Ressourcen entzieht, damit sie in ihrer Not zu ihm zurückkehrt.Die Ehefrau zu zwingen,ihre "ehelichen Pflichten" gegen ihren Willen zu erfüllen-welchen Sinn sollte das haben,ausser den, "Macht" über den anderen auszuüben und den Hass-nicht die Liebe- in ihm bis zum Siedepunkt zu schüren? Leider verstehen das nur zu viele Männer nicht,wie die Chronik jeden Tag beweist.
Aber,und damit bin ich beim aber:auch das Verhalten der Ehefrau ist für mich nicht ganz nachvollziehbar: Es stimmt,eine Ehe ist nach zig Jahren sicher kein Feuerwerk mehr,Kinder und Ehemann sind nicht immer aufmerksam,liebevoll und feinfühlig,aber berechtigt das jemanden dazu, bis ans tragische Ende zu gehen,einem Ende,in dem es nur Verlierer gibt?Jeder muss darauf selbst die Antwort finden.Ein Film,der nachdenklich stimmt und in seiner Thematik nur zu aktuell ist.
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