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Philadelphia 1993

Andrew Beckett ist ein erfolgreicher junger Anwalt bei einer renommierten Firma, und er hat Aids. Als erste Spuren der Krankheit sichtbar werden, wird er aus fadenscheinigen Gründen entlassen. Andrew will seinen ehemaligen Arbeitgeber verklagen, doch der einzige Anwalt, der ihn vertreten will, ist der nach eigenem Bekunden homophobe Joe Miller. Gemeinsam ziehen sie vor Gericht. Während der rese...

Darsteller:
Tom Hanks, Denzel Washington
Laufzeit:
1 Stunde, 55 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regie Jonathan Demme
Hauptdarsteller Tom Hanks, Denzel Washington
Nebendarsteller Roberta Maxwell, Buzz Kilman, Karen Finley, Daniel Chapman, Mark Sorensen Jr., Jeffrey Williamson, Charles Glenn, Ron Vawter, Anna Deavere Smith, Stephanie Roth, Lisa Talerico, Joanne Woodward, Jason Robards
Studio Sony
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Über den Inhalt von "Philadelphia" muß wohl nichts mehr gesagt werden, schließlich hat sich der Film zum Dauerbrenner am Welt-Aids-Tag entwickelt und wird eigentlich jedes Jahr wiederholt. Aus gutem Grund. Erstens kenne ich eigentlich keinen anderen Film, der sich des Themas Aids annimmt und in demselben Ausmaß die breite Masse der Zuschauer erreicht. Zweitens ist der Film so elegant gemacht, daß er sich auch bei häufigem Sehen nicht abnutzt.
Es mag beim ersten Hinsehen vielleicht etwas erstaunen, daß dieser Film vom selben Regisseur stammt wie "Das Schweigen der Lämmer", aber es ergibt Sinn, wenn man einen Blick auf's Detail wirft. Man sieht es in der effektvollen Führung der Kamera, die gern frontal an die Schauspieler heranfährt und uns Emotionen aus ihren Gesichtern lesen läßt. Man sieht es an der sensiblen und professionellen Inszenierung, die nicht einmal Aufhebens um ihre Kunsfertigkeit macht und sich nur selten zum Pathos herabläßt; und auch wenn sie es tut, sei ihr das allemal verziehen, denn dafür präsentiert sie an anderer und entscheidender Stelle dramatisch um so präziser und beeindruckender: Die Szene, in der Andrew vor Gericht seine Läsionen zeigt, raubt auch bei wiederholtem Sehen noch den Atem.
Oh ja, und schließlich kann man es auch daran noch sehen, daß Charles Napier wieder auftaucht, der unglückliche Polizist aus "Das Schweigen der Lämmer", hier in der Rolle des Richters.
Aber natürlich arbeitete Demme hier ja auch unter exzellenten Randbedingungen. Tom Hanks geht durch alle Stadien der Auszehrung und läßt den Zuschauer vergessen, daß er nur in einem Film sitzt.
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Format: DVD
Dem Regisseur ist es gelungen, den Zuschauer, auch wenn er noch so skeptisch gegenüber AIDS und Schwulen sein mag, in den Bann zu ziehen. Am Beispiel des findigen farbigen Anwalts Miller(Denzel Washington), der schließlich den erkrankten Kollegen Andy Backett vor Gericht vertritt, wird deutlich, mit wievielen Ängsten und Vorurteilen Außenstehende AIDS-Kranken begegnen. Die Vorurteile scheinen um so größer, als sich der Kranke durch sein homosexuelles Verhalten infiziert hat. Das Miterleben des Schicksals, der körperliche Verfall Backetts packen den Zuschauer tief in seinen Emotionen. Der Regisseur zeigt schließlich die Wandlung des ängstlichen Skeptikers Miller zu einem Freund des kranken Backett, er räumt mit dem Vorurteil auf, das Schwule nur Sex im Kof haben. Nicht eine einzige "anzügliche" Szene wird gezeigt, vielmehr die herzenswarme Bindung Backetts zu seinem schwulen Partner (Antonio Bandereas), ebenso die Familie Backetts, die vorbehaltlos zu ihm steht. Der Zuschauer kann am Ende wohl in den meisten Fällen seine eigenen Tränen nicht zurück halten.
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Format: DVD
Ich habe "Philadelphia" nun schon einige Male gesehen und immer wieder rührt er mich zu Tränen mit seinem bewegendem Ende. Tom Hanks hat mehr als verdient den Oscar für diese Rolle gewonnen und die Rede, die er bei Empfangname seines Oscars gehalten hat, ist für diesen Film auch mehr als treffend gewesen. Da merkte man, wie sehr er als Schauspieler in diesen Film involviert war und wie sehr ihn dieses Thema ergriffen hat. Genau diese Überzeugung merkt man als Zuschauer an seiner Rolle, so gefühlvoll ist sie umgesetzt. Ebenso Antonio Banderas, der gewöhnlich nicht zu meinen Favoriten gehört, glänzt in diesem Film. Als homosexuelles Paar, die der schweren Krankheit des einen zum Trotz die letzten gemeinsamen Momente genießen und wo einer immer zum anderen steht, spielen sie sich direkt in die Herzen der Zuschauer. "Philadelphia" ist ein sehr bewegender Film mit ernstem Thema. Man kann einfach nicht anders, als den Tränen freien Lauf zu lassen und das beginnt schon direkt am Anfang des Filmes. Auch Denzel Washington liefert hier eine seiner besten Performances ab und bietet uns in seiner Rolle einen Charakter, der über seinen Schatten (bestehende Vorurteile) springt und damit das einzig Richtige tut.
Der Film ist voll mit Botschaften, die zum Umgang mit AIDS und AIDS-Kranken beisteuern sollen und ich denke, der Film hat weitestgehend einige Änderungen in diesen Bereichen erwirkt. AIDS ist heutzutage akzeptierter als noch in der Zeit, als der Film entstand und meiner Meinung nach sollte der Film Pflichtprogramm in jedem Biologie-Unterricht sein.
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Format: DVD
Philadelphia ist wohl zweifellos zu den wichtigsten Filmen seiner Zeit zu zählen. Jonathan Demme verstand es ein kontroverses und sensibles Thema sehr wirkungsvoll und berührend auf die Leinwand zu bringen, und somit die öffentliche Meinung mitzuformen.

Seine Herangehensweise an die Thematik ist nie voreingenommen oder übermässig dramatisiert und auf forciert-theatralisch vorgetragene Moralappelle wird glücklicherweise weitgehend verzichtet. Stattdessen verlässt sich der Film vollständig auf die schauspielerischen Darbietungen der Akteure, im speziellen natürlich Tom Hanks, in einer seiner wohl besten Rollen.

Seine Darstellung ist lebensnah, feinfühlig und von unglaublicher Dramatik erfüllt, was vor allem in einzelnen Szenen, wie etwa der Musiksequenz, intensiv zum Ausdruck kommt.

Auch Denzel Washington spielt perfekt und überzeugt vollkommen in seinem Portrait des selbst nicht wenig voreingenommenen Anwalts. Stets wirken seine Handlungen nachvollziehbar und sein Charakter gut verständlich.

Wo Antonio Banderas als Lebensgefährte Becketts allerdings nur wenig schauspielerisches Talent zeigt, kann dafür Jason Robards als Kanzleiführer Charles Wheeler einen weiteren darstellerischen Glanzpunkt setzen. Auch seine Darstellung ist zutiefst realistisch, menschlich (im Guten wie im Schlechten) und vielschichtig.

Generell ist Philadelphia von einer grossen Humanität durchzogen, die sich auch in vielen stark berührenden Momenten zeigt. Kaum ein Zuschauer wird sich der emotionalen Wirkung dieser Geschichte und der schauspielerischen Leistung Hanks entziehen können.
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