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Wilde Unschuld 2007

Aus einfachen Verhältnissen kommend heiratet Barbara Daly in den vierziger Jahren den reichen Erben Brooks Baekeland. Der Sprung in die amerikanische Oberschicht ermöglicht ihr ein glanzvolles Leben an der Seite von Brooks, doch richtig glücklich ist die Ehe der beiden eigentlich nie - zu groß sind die Unterschiede. Auch die Geburt ihres Sohns Tony bringt keine Besserung.

Darsteller:
Julianne Moore, Stephen Dillane
Laufzeit:
1 Stunde, 33 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Mozart in the Jungle - Staffel 2

Ab sofort in der deutschen Fassung bei Prime Video verfügbar. Jetzt ansehen

Dieser Film ist zurzeit nicht verfügbar.

Aus lizenzrechtlichen Gründen kann Wilde Unschuld derzeit weder geliehen noch gekauft werden.

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regie Tom Kalin
Hauptdarsteller Julianne Moore, Stephen Dillane
Nebendarsteller Hugh Dancy, Belen Rueda, Elena Anaya, Unax Ugalde, Eddie Redmayne
Studio TMG
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Joroka TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 5. Juni 2009
Format: DVD
Barbara ist das, was man als "Lebefrau" bezeichnen könnte. Sie liebt gesellschaftliche Ereignisse besondern im Beisein adliger oder hochgestellter Persönlichkeiten, hat aber eigentlich die Regeln des wertschätzenden zwischenmenschlichen Umgangs nicht besonders verinnerlicht. Überhaupt die Voraussetzung diesen Status zu genießen schafft ihr ihr Ehemann Brooks, ein reicher Erbe, der es sich und ihr ermöglicht, sich um Arbeit und sonstige Lästigkeiten das Leben lang keine Gedanken mehr machen zu müssen. Kann man sagen, dass die beiden sich lieben? Der dargestellt Umgang legt dies nicht gerade nahe. Brooks fühlt sich scheinbar seiner Ehefrau unterlegen und kann häufig nur mit zynischen und gefühlskalten Reaktionen kontern.

Den beiden wird ein Kind geschenkt. Ein Sohn. Der Film beschreibt in größeren zeitlichen Sprüngen das Aufwachsen und Erwachsenwerden von Tony in dem Spannungsverhältnis zwischen seinen beiden sehr unterschiedlichen Elternteilen.
Und Tony selbst? Er ist auf der Suche nach sich selber und seiner sexuellen Identität. Scheinbar üben beide Geschlechter einer gewisse Anziehungskraft auf ihn aus. Der alltägliche Müßiggang tut ihm aber offensichtlich nicht besonders gut.
Er rebelliert gegen seine Eltern, kommt aber gerade von seiner Mutter so gar nicht los.
Als der Vater Tony die Freundin ausspannt und die Mutter verlässt, setzt er damit eine langsam anrollende Lawine in Gange, da weder Barbara noch Tony diesen Schritt wirklich überwinden können.....

Der Film hätte gut werden können.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
So scheint der gesamte Film... man verliert sich in Wahrheit und Einbildung. Eine sonnige, bunte und zarte Atmosphäre gibt den Rahmen einer unglaublich verstörenden Handlung. Nicht zuletzt durch die geniale Darstellung der gut gewählten Schauspieler. Die alle undurchsichtig erschienen, verletzlich und doch eiskalt und brutal. Nicht allein der Handlung wegen, sondern viel mehr durch die gut eingefädelten Momente, die den Film über so viel über die "wahren" Gefühle und Gedanken verraten und eben doch einen niemals sicher sein lassen, ob man nun die Perspektive eines völlig verstörten Mörders erliegt, der selbst nicht zwischen Wahrheit und Einbildung unterscheidet, oder sich einfach nur von der Schönheit der "Rose" blenden lässt und die eigentliche Brutalität verkennt... Wundervoll!
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Format: DVD
"Wilde Unschuld" ist eine gelungene Filmadaption einer komplexen Filmvorlage, was für Hollywood ja eine Ausnahme ist. Größtenteils werden komplexe Romanvorlagen den Gesetzen des Schwarz-Weiß-Denkens und Happy-Endings zu Gunsten verwurstet. Dieser Film bedient gekonnt eine Nische, welches man nur aus dem europäischen Kino kennt: ambvialente Charaktere, eine realistische Abbildung der Vorgänge und mehr Fokus auf die innere Stimmung der Charaktere. Dieser Film beantwortet keine Fragen zu den Motiven, "erspürt" aber in den dargestellten Zeitsprüngen die Zerissenheit der Protagonisten, die schließlich zu dem Inzest zwischen Mutter und Sohn sowie dem Muttermord führt. Das ist das Gelungene an dem Film: keine Effekthascherei á la Hollywood, sondern eine Studie einer komplexen Frau - hervorragend dargestellt durch Julianne Moore. Wenn man sich vor Augen hält, was ein Skandal damals "Basic Instinct" auslöste und wie sehr viel mehr kontroverses Material "Wilde Unschuld" enthält ohne große Erwähnung zu finden, fragt man sich, ob nicht eine neue Epoche in Hollywood anbricht.
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Format: DVD
Mutter (Julianne Moore) macht Sohn Tony (Eddie Redmayne) zu ihrem Mann.
Dieses Thema kann man unter dem Aspekt Psychostudie sehen (fehlgeleitete Mutterliebe oder ganz einfach abwegige sexuelle Praktiken). Man kann aber auch darin eine Parabel über grenzüberschreitende Gewalt sehen, vor allem wenn man an das Ende denkt. Ausgehend von der Sexualität überschreiten alle Figuren die moralisch akzeptierten Grenzen und driften in Richtung Gewalt ab, um ihre Ziele zu erreichen. Nach den gängigen Praktiken von Mann mit Mann bzw. Frau mit Frau wird Gewalt zum bestimmenden Faktor im zwischenmenschlichen Bereich, selbst beim Ehepaar Baekeland. Der Sex dient nicht mehr der Lust, sondern nur noch der Macht und das promiskuitiv. Mit der moralischen Grenzüberschreitung kommt auch die physische. Man bewegt sich in einer Atmosphäre, in der man sich als Gott fühlt und über den Normen steht. Da passt sogar der Suizid ins Bild. Nur ein Gott kann sich das Leben nehmen. Wenn Mutter und Sohn mit dessen schwulem Freund gemeinsam erwachen, können sie nur lachen. Moral und Norm geben Leitlinien vor. Die muss man zwar nicht immer befolgen, aber es kann gefährlich werden, weil sie auch Schutz bieten.
Im Nachspann zu diesem Gruselstück erfahren wir noch von Tonys Ende. Eine letzte Konsequenz. Ein Film, den man eigentlich nicht sehen will. Chapeau vor Julianne Moore.
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