Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr abwechslungsreich, 19. November 2009
Das Album besticht durch die enorme Variabilität und einzigartige Musikalität der verschiedenen Songs. Mal scheint Jazz zu dominieren, dann Blues, dann Soul und schließlich Pop. Mal geht ein Titel direkt in die Füße, prompt folgt darauf eine eher dahin gehauchte Ballade. Dies ist deshalb sicherlich keine CD, die man eher unaufmerksam zwecks Berieselung nebenher laufen lassen kann. Einziges Manko ist für mich Jamie Cullums Stimme: deren Möglichkeiten sind leider etwas limitiert.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Melodien, die mich in meinen Träumen verfolgen..., 13. November 2009
Für mich ist "The Pursuit" von Jamie Cullum eine der musikalischen Offenbarungen des Jahres.
Schon der Opener "Just one of those things" zeigt wo bei diesem Album musikalisch der Hammer hängt: Nämlich in erster Linie ganz weit oben.
Ein wunderbare Mixtur aus Pop, Jazz und Swing - schwer zu beschreiben, aber einfach zeitgemäß und irgendwie doch auch wieder sehr klassisch.
Was mir ganz besondere Freude bereitet, ist dass Jamie auch mal kleine Stimmkiekser zulässt (mal bei "I'm all over it" genau hinhören), rau und weich singen kann und insgesamt so gar nicht glattgebügelt daher kommt, wie z.B. Kollege Michael Bublé auf seinem neuen Album.
"I'm all over it" ist eines meiner Lieblingslieder auf dieser Platte. Ein fröhliches Lied, dass zum Mitsingen animiert.
Nicht minder schlecht: "Wheels", dass mit treibendem Snarebeat und immer wiederkehrendem Pianoriff ein echter Kracher ist.
Bevor man als Hörer diesen Hit verdauen kann, bekommt man mit "If I ruled the world" auch schon ein absolutes Highlight serviert. So todtraurig, schon fast colplaymäßig (*sorry* etwas hinkender Vergleich) hat man Cullum selten gehört. Für mich eine der Balladen des Jahres 2009.
Doch Cullum sorgt mit "You and me are gone" gleich dafür dass man nicht allzu melancholisch wird: hot-hot-hot.
Was Cullum dann mit "Don't stop the music" von Rihanna angestellt hat, ist unglaublich. Ich habe permanent gedacht: Ich kenne es. Konnte es aber überhaupt nicht zuordnen. Bis ich des Rätsels Lösung gefunden hatte, war ich seiner Version schon hoffnungslos verfallen. Wie auch schon bei "Everlasting love" zeigt der Sänger auch hier, dass das Covern von Songs nicht bedeutet sie einfach nachzusingen, sondern dass man Songs auch mit neuem Leben und neuem Gefühl füllen kann. So wird aus einem Lied ein Klassiker! Rihanna kann stolz sein, dass ihr auch nicht grad schlecht gesungener Hit, in dieser veredelten Fassung noch einmal in komplett neuem Glanz erstrahlt!
"Love ain't gonna let you down" kommt ein wenig gelangweilt daher, aber dafür kommt mit "Mixtape" ein sehr frischer, flotter Song hintendran, der allerdings sehr cullum-untypisch klingt.
"I think, I love" ist ein Song, der von der Athmosphäre her perfekt in eine kuschelige Bar passt (Cullum pur plus Piano), "We run things" mit seinem stark unterkühlten Beat und dem etwas seltsamen Refrain braucht ein wenig, bis es ins Ohr geht, aber beim dritten oder vierten Hören zündet das Lied richtig!
"Not while I'm around" ist auch ein wenig langweilig geraten, lebt aber von Cullums toller Stimme, die auch in den tiefen Spären eine gute Figur macht. "Music is through" ist dann ein etwas untypischer aber würdiger Abschluss. denn gerade solche "Experimente" zeigen meiner Ansicht nach auch die Vielfältigkeit eines Künstlers!
Für mich ist "The Pursuit" eines der Alben des Jahres 2009 (die Guten kommen irgendwie immer am Jahresende).
Jamie Cullums Melodien verfolgen mich nachts im Traum - und es sind definitv keine Alpträume!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie ein bunter Wald im Herbst, 16. November 2009
Womit soll ich beginnen? Ich wage zu behaupten, dass "I'm all over it" eines der absolut besten Lieder des heurigen Jahres ist und was Jamie sonst noch auf dieses Album gepackt hat, grenzt an eine Meisterleistung, wie nur er sie vollbringen kann. Ich bin ja vorbelastet. Seine vorigen Werke sind ständige Wegbegleiter und ohne "What a Difference a Day made" geh ich ja gar nicht aus dem Haus. Wer nun "The Pursuit" zum ersten Mal hört, wird sich unweigerlich in "Wheels" und "Mixtape" verlieben. Als ich zum ersten Mal "If I Ruled The World" erlebt habe, dachte ich an Sonnenuntergänge und das bunte Blätterspiel im Herbst, so viel Schönheit und Ehrlichkeit liegt in diesem Lied. "Don't stop the Music" ist dramatisch und spannend, während "Music Is Through" so zum Tanzen einlädt, dass niemand stillsitzen kann. Eine absolute Weiterentwicklung zu den Songs des Vorgängers. Die würzige Mischung aus Jazz und Pop funktioniert von der ersten bis zur letzten Sekunde. Ein Vorredner von mir hat gesagt, dass einem diese Melodien bis in den Schlaf verfolgen. Ich stimme zu 100% zu. Kaufen, rein in den CD-Player, zurücklehnen und genießen.
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