Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Herr, lass Hirn regnen!, 2. November 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Pro Evolution Soccer - das ist die Serie, die nach ihrem Erscheinen auf dem PC Fifa schlagartig den Rang ablief und für Begeisterungsstürme sorgte. Nach anfänglicher Apathie hat man sich im Hause Electronic Arts dem ungewohnten Konkurrenzkampf gestellt und befindet sich nun bei den Konsolen wieder auf Augenhöhe mit dem japanischen Konkurrenten. Auf dem PC, so viel darf verraten werden, ist Pro Evolution Soccer nach wie vor die erste Wahl - trotz vieler Mängel, die in ihrer Summe ganz schön den Spielspaß drücken.
Doch zuerst das Positive: PES 2010 spielt sich realistischer als der Vorgänger, das Mittelfeld ist nicht mehr so einfach und schnell zu überbrücken. Die Taktik spielt eine noch größere Rolle und der Schwierigkeitsgrad hat sich angenehmerweise angehoben. Die KI bestraft eigene Fehler und Unkonzentriertheiten deutlich gnadenloser. Bei Pässen und vor allem beim Versuch des Flügelspielers nach innen zu ziehen - beim Vorgänger noch ein Kinderspiel - kommt es jetzt auf das optimale Timing an. Allgemein ist das Spiel unberechenbarer geworden; bei PES 2009 hatte man einfach ein gewisses Repertoire an Aktionen, das zuverlässig zum Erfolg führte. PES 2010 ist in dieser Hinsicht deutlich weniger vorhersehbar. Doch diese neue Unberechenbarkeit ist nicht nur Segen, sondern auch Fluch: Man kann dadurch als Spieler auch weniger beeinflussen, und wenn die Spiellänge nur 10 Minuten beträgt, kann es frustrierend werden, wenn der Zufallsgenerator allzu oft zuschlägt.
Womit wir beim Negativen angekommen wären - das hauptsächlich aus eher vernachlässigbaren Kleinigkeiten besteht. Die sind allerdings in Hülle und Fülle vorhanden und damit eben doch nicht zu übersehen. Zusammenfassend kann man sagen: Allen KI-Beteiligten auf dem Rasen fehlt ein wenig die analytische Fähigkeit, die dafür sorgt, eine Situation richtig einzuschätzen. Das fängt beim Schiedsrichter an, dem in PES 2010 jegliche Möglichkeit abhanden gekommen ist, auf "Vorteil" zu erkennen, und eine vielversprechende Situation im Sinne des Gefoulten weiterlaufen zu lassen. Es setzt sich mit "Spielgestaltern", nehmen wir mal Diego von Juventus Turin, fort, die in unverhältnismäßiger Häufigkeit simple, aber entscheidende Pässe verpatzen. Und endet bei vom Computer gesteuerten Abwehrspielern, die instinktiv auf den Ballführenden stürmen und dem Gegner damit eine offensichtliche Gasse zum tödlichen Zuspiel scheunentorbreit öffnen. Die Torwart-Patzer sind geringer geworden, doch auch einem Champions-Leauge-Goalie passieren sie in PES noch - und zwar in unerklärlicher Art und Weise. Dazu kommen bei den Torhütern erstaunlich verschlechterte, teilweise geradezu peinliche Animationen, die der Ballphysik - welche allgemein ungewöhnliche Aussetzer hat - Hohn sprechen. Alle diese genannten Kleinigkeiten sind für sich genommen nicht schlimm, gab es bisher in jedem Fußballgame und wird es auch immer geben. Ihre Frequenz hat im neuen PES allerdings eher zu- als abgenommen, und das sollte nicht im Sinne der Spieldesigner sein.
Bisher haben wir nur das Gameplay betrachtet; dabei soll es aus Platzgründen auch bleiben, denn die Essenz eines Fußballspiels ist nunmal das, was auf dem Rasen geschieht. Abseits des Platz lässt sich aber festhalten, dass Konami die Möglichkeiten an Spielmodi stetig ergänzt und auf einem sehr guten Weg ist. Eine große Bitte gibt es aber noch: Ersetzt endlich die in Endlosschleife heruntergenudelten "Fangesänge" durch abwechslungsreiche Schlachtrufe, die sich auch nach einigen tausend Fan-Kehlen anhören. Wäre die Geräuschkulisse im echten Stadion so monoton und stimmungstötend wie bei Fußball-Simulationen, keiner würde mehr ein Spiel besuchen. Doch genug des Flehens: PES bleibt das beste Fußballgame für den PC und macht weiterhin verdammt viel Spaß. Trotzdem häufen sich die Mängel, insbesondere in der Spielintelligenz der KI, der Ballphysik und bei den Animationen. Hier sollte Konami in Hinblick auf zukünftige Versionen wieder mehr Perfektionismus an den Tag legen.
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33 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pro Evolution Soccer 2010 - Die neue Referenz am PC, 27. September 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Für Kenner ist die Pro Evolution Soccer Serie bereits seit Jahren der Benchmark für Fussball-Simulationen am PC. Mit der Einführung der neuen Engine in der 2008er Version musste die Community in Sachen Realitätsgrad und Ballphysik einen Rückschlag hinnehmen, doch spätestens in der aktuellen Version 2010 darf sich das virtuelle Fussballherz wieder freuen.
Eine zeitgemässe Präsentation in Vebindung mit der Wiederentdeckung der Langsamkeit. Denn PES 2010 geht wieder mehr in Richtung des für Fans noch immer veehrten PES 6. Spiele verlaufen nun nicht nur optisch, sondern auch spielerisch und taktisch sehr realitästnah. Kaum eine Spielzug gleicht dem anderen, immer wieder wird der User mit völlig neuen Szenen konfrontiert.
Viele neue Animationen und eine feine Physik in Kombination mit neuen Lizenzen motivieren dazu, Vereins- und Nationalmannschaften zu nationalen und internationalen Erfolgen zu führen. Neben der bereits letztes Jahr lizensierten UEFA Champions League hält nun auch die neu gegründete UEAFA Europe League Einzug in Pro Evolution Soccer.
Dank einer aktiven Modding Community wird man sich auch dieses Mal regelmässig über Updates in den Bereichen Transfers, Stadien, Fangesängen und anderen Gimmicks freuen dürfen.
Leider steigt auch dieses jahr Electronic Arts nicht in den Fußball-Zweikampf mit Konami ein, denn die PC Version von FIFA 2010 hinkt der hauseigenen Konsolenfassung und Pro Evolution Soccer eine Liga hinterher.
Zeit für EA umzudenken, das freut die Community und Konkurrenzt belebt bekanntlich das Geschäft.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Warum nur..., 12. November 2009
Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen
Es tut mir leid, aber ich kann nicht nachvollziehen warum PES 2010 so viele gute Bewertungen bekommen hat. Ich spiele seit Pro Evolution Soccer 4 diese Fußball-Reihe. Immer war ich angetan von dem flüssigen Spielablauf, aber was bitte ist das für eine Fortsetzung von meiner so geliebten PES-Reihe?
Gott sei Dank bin ich nicht der einzige der hier einmal eine negative Rezension verfasst, sonst würde ich es mir gar nicht trauen dieses Spiel so auseinanderzunehmen:
Positiv finde ich lediglich das Menü und die individuellen taktischen Möglichkeiten die man nun zur Verfügung hat, allg die Aufmachung/Grafik sind auch gelungen. Nur jetzt kommt das große ABER:
-Schiedsrichter: oft nicht nachvollziehbar, da grobe Fouls nicht erkannt werden, Vorteile nicht laufen gelassen werden(vor allem bei Abseitsstellung des Kontrahenten)
-Torhüter: wie Hampelmänner keine Sicherheit ausstrahlen, da sie viele Bälle abklatschen lassen, von allein ohne Orientierung aus dem Tor kommen und selten flüssig animierte Paraden zeigen
-Spielerunterschiede: es ist logisch das einige Spieler bessere Fähigkeiten haben als andere, aber besonders in diesem Teil finde ich es eine Unverschämtheit wie man das Hauptaugenmerk auf die Schnelligkeit legt, besonders bei einem technisch versierten Spieler wie Messi oder Agüero, kommt man einfach nicht mehr hinterher. Das wäre ja alles nicht so schlimm wenn man gezielt durch Tackling diesen Vorteil des Gegners ausgleichen könnte, leider ist dies seid diesem Teil nicht mehr möglich. Ich erinnere mich an ein Spiel im Online Modus indem der Gegner mit Messi geschätzte 5 Sekunden direkt neben meinem "tackelnden" Puyol läuft ohne das ich auch nur ansatzweise eine Chance des Ablaufens gehabt hätte. Jetzt könnte man meinen mir fehlt es an Übung, aber warum konnte ich das seit PES4 bis PES2009 immer nach einer kleinen Eingewöhnungszeit?
-Freilaufen durch Doppelpässe: nahezu ein witz wenn man keinen "schnellen" Spieler hat ist es nahezu unmöglich einen effektiven Doppelpass zu spielen, da durchschnittliche Spieler sich einfach keinen schnellen Antritt hinlegen
-tödliche Pässe: waren immer eine Spezialität von PES, es war ein wunderbares gefühl im richtigen Moment den Pass zu spielen und dafür belohnt zu werden, dies ist leider zum Glücksspiel geworden, da selbst gute spieler wie xavi oder iniesta oft einfach nicht das machen was sie in den Vorgängern von PES2010 so ausgezeichnet hat
-Spielgeschwindigkeit: das Spiel kommt mir so träge und statisch vor, das ich beinahe einschlafe und das Wort "offener Schlagabtasch" kommt mir selten in den Sinn
-Steuerung: hat sehr abgebaut da die Aktionen die man ausführen möchte so verzögert ins spiel übertragen werden, das schöne Kombinationen oft im keim ersticken
-Tricks: ich gebe zu ich war nie versiert auf diesem Gebiet jedoch wusste ich wie man einen übersteiger erfolgreich ausführt oder mit einer zidane drehung an einem gegner vorbeikommt, auch das schuss-antäuschen hat mir immer sehr gefallen, diese früher nützlichen hilfsmittel sind jetzt keine "Schmankerl" mehr, da alles zeitlich so versetzt ist das es kaum mehr zu kontrollieren ist(nebenbei sei erwähnt das die 3 dinge mit messi, als nahezu einzigem funktionieren wie früher-wie unausgeglichen -.-)
Was soll ich zusammenfassend also sagen, ich habe PES immer die Treue gehalten und werde auch dieses Spiel nicht zurückgeben, jede Reihe hat auch mal ihre schwarzen Schafe, aber allzu oft werde ich soetwas nicht akzeptieren, da PES auch schon den Lizenzen Nachteil gegenüber Fifa hat.(Denn irgendwann habe ich mir auch einmal eine GEforce Grafikkarte zugelegt nachdem ich jahrelang Ati bevorzugt habe^^)
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