Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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75 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Netbook für Bartträger, 4. November 2009
Es scheint als ob man bei Samsung aufmerksam die internationalen Online-Communities beobachtet: Seit es Netbooks gibt, wird dort von meist älteren Technikfreaks nach Geräten ohne "Klavierlack", Hochglanz-Displays, Kreischdesign oder Swarowski-Steinen gejammert, mit denen man nicht aussieht als ob man das Ding aus der Handtasche der Partnerin gemopst hat. Nun hat Samsung eins nach dieser Spezifikation gebastelt, Amazon hat's schön billig gemacht und Hermes hat es daher innerhalb von 36h an meine Adresse geliefert:
Verarbeitung:
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Matte Oberflächen überall, es biegt und windet sich höchstens der schlanke Display-Deckel ein bischen und man hat sich bemüht, dem schlichten, schwarzen "Duracase" Plastik-Kleid eine wertige Note zu geben. Zusammengeklappt macht der Kleine einen kompakt-robusten Eindruck (als ob man durchaus ein bischen damit werfen darf), es gibt kein Knacken und Knarzen, das Display ist ohne Pixelfehler, die Verarbeitung ist also tadellos.
Display:
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Das die Anzeige beim N130/140 nicht die allerhellste ist, konnte man schon in den ersten Tests nachlesen. Das bestätigt sich leider auch bei meinem Exemplar, was das Arbeiten bei direkter Sonneneinstrahlung (die man ohnehin besser vermeidet) trotz der stark entspiegelten Bildschirmoberfläche etwas erschwert. Dafür kann das Backlight in solchen Situationen abgeschaltet werden und Text auch mit dem Sonnenlicht allein gelesen werden. Bei der Darstellung heller Flächen sieht man eine leichte Körnigkeit oder auch "Grieseln" wenn man genau hinschaut, was der Entspiegelung geschuldet ist. Eine Einschränkung stellt das allerdings nicht dar und ich habe weitaus schlimmere "grainy displays" gesehen. Darüber hinaus kann man über das Display nicht meckern: Die Blickwinkelabhängigkeit ist mehr als ausreichend in allen Richtungen, Farbwiedergabe und Kontrast sind auch in Ordnung. Die Auflösung kann per Software auf 1024x768 umgeschaltet werden, was dann allerdings wegen des gestreckten Seitenverhältnisses etwas eigenartig aussieht.
Touchpad/Tastatur:
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Das Synaptics-Touchpad ist ein guter Mausersatz: Präzise und ohne Verzögerung folgt der Mauszeiger dem Finger, mit 2 Fingern kann man "Multi-Touch"-artige Gesten ausführen (sehr praktisch zum Zoomen auf dem kleinen Display) und der Treiber kann - wie üblich - umfangreich auf die persönlichen Bedürfnisse eingestellt werden.
Das Keyboard ist ein Highlight am N130: Nach kurzer Eingewöhnung schreibt es sich fast wie auf einer Standard-Tastatur, wobei ich mir wünschen würde das mein großes R510 eine ähnlich knackige und präzise Tastatur hätte wie das N130 - kurzer Hub mit einem relativ harten Anschlag und präzisem Druckpunkt. Bis auf die etwas lautere Leertaste ist das Geräuschniveau der Tasten der guten Qualität entsprechend niedrig.
Lüfter/Gehäusetemperatur:
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Die Tastatur ist trotzdem das lauteste Teil am Gerät: Die Lüftergeräusche werden leicht von einer rauschenden Heizung, einer schnurrenden Katze oder einem undichten Fenster übertönt. Mit maximal 28dB(A) ist es auch unter Vollast leiser als so manches Notebook im Leerlauf und obwohl es beim N130 überflüssig erscheint, läßt sich das Lüfterverhalten im BIOS weiter steuern.
Dabei wird die Geräuscharmut nicht durch mangelhafte Kühlung erkauft: Die Gehäusetemperaturen steigen unter Last nur leicht, hauptsächlich auf der linken Unterseite an, der Rest des Gehäuses bleibt angenehm kühl. Besser kann man das kaum machen. Im "Silent Mode" dreht der Lüfter besonders langsam und die Temperaturen steigen innen wie außen etwas an (40°C statt 35°C CPU-Temperatur im Idle-Betrieb).
Akkulaufzeit:
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Beim Erstlauf nach dem Laden hatte ich 5h 40min Zeit, Programme zu installieren, aus dem Netz die Wikipedia-DVD-Version zu laden, einige Episoden meiner Lieblingsserien zu schauen und meine CPU-hungrige DAW- (Musikproduktions-) -Software ausgiebig auf dem kleinen Ding zu testen, bevor das erste "Batteriewarnung"-Popup auftauchte (bei Displayhelligkeit Stufe 3). Wer damit nur in Innenräumen surft/schreibt, wird die versprochenen 6,5 Stunden sicher erreichen. Keine Spitzenwerte, aber durchaus brauchbar.
Akkulaufzeit kann stark davon abhängig sein, wie effektiv eine Software arbeitet. Beispiel: Der VLC-Player spielt niedrig aufgelöste Videos mit einer CPU-Last von lediglich 3-10%, die CPU bleibt dauerhaft im Stromsparmodus. Windows Media Player genehmigt sich mindestens die Hälfte der CPU für dieselbe Aufgabe und dürfte weitaus kürzer für Unterhaltung sorgen.
Sonstige Technik:
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Die Webcam reicht für den angepeilten Zweck aus, Bluetooth gibt es nicht, der verbaute Atheros n-Draft WLAN-Adapter zeigt keine Schwächen. Nur der einsame Mono-Lautsprecher im Gerät ist eine Katastrophe - die gewohnte Abwesenheit von Bass wird hier mit Höhenarmut gepaart, was sogar schon die Sprachverständlichkeit beinträchtigt. Es gibt besser klingende Telefone. Der Realtek ALC269 Audiochip ist dagegen ohne Auffälligkeiten, Musik auf dem Kopfhörer kommt ohne Telefonsound oder Nebengeräusche daher und auch dieser Chip wurde nicht um die Möglichkeit beraubt, vom Stereoausgang aufzunehmen (z.B. um Webstreams ohne Streamripper etc. mitschneiden zu können).
Leistung und Systemverhalten:
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Auch wenn die Rechenleistung unter den heimischen Schreibtischen die Leistung eines Netbooks lächerlich erscheinen läßt - es entspricht einem ganz vernünftig ausgestatteten System von 2001-2002 und entsprechend gut kommen sogar Spiele aus dieser Ära auf so einem Gerät aus der Hüfte. XP ist auf dieser Rechnerklasse schon fast so reaktiv und schnell wie es geht und auch wenn "GTA:San Andreas" in "Las Venturas" manchmal etwas ins Stocken gerät, läuft es doch überraschend gut.
Nach dem Aufräumen des Systems (Software/Dienste/Autostart/etc.) kommt man in den meisten Fällen gut mit dem verbauten 1GB-Riegel aus. Es gibt auch keinen zwingenden Grund für eine Neuinstallation des Betriebssystems, abgesehen von McAfee und Office sind die Werbebeigaben nicht allzu intrusiv und nach der Deinstallation bleiben nur ein paar Verzeichnisleichen übrig. Es gibt keine "Haker" oder sonstige Workflow-Bremsen und während der ersten Woche Dauerbetrieb haben sich keine Abstürze/Inkompatibilitäten/Besonderheiten/etc. eingestellt.
Die Festplatte (Samsung HM160HI) liegt mit 54MB/s (durchschnittliche Transferrate) im Mittelfeld. Die von HDTune berichteten 20,9ms Zugriffszeit sind nicht berauschend, insgesamt ist die Performance aber gut. Auch diese Platte fällt *nicht* durch lautes Klackern auf.
Fazit:
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Ein sehr gut verarbeitetes Standard-Atom-Netbook ohne böse Ausrutscher, das schlichte und robuste Business-Design bedient eine enge Nische im Markt, sehr leise, exzellente Tastatur, gute Akkulaufzeit - da kann man das nicht ganz so überragende Display oder die schlichte Ausstattung ohne Bluetooth oder HSDPA/UMTS kaum dagegenhalten. Ein stabiles, unauffälliges, praxistaugliches und zudem zu jeder Kleidung passendes Alltagsgerät mit einem gewissen Understatement, für Leute denen die fast ausnahmslose Verflechtung von portablen Computern und "Bling" gehörig auf den Wecker geht, die ein "Gadget" suchen und kein "Accessoir". Bitte sofort kaufen, bevor die nächste Schminkspiegel-Generation mit lustigen bunten Propellern auf den Markt kommt. :)
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43 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Empfehlenswert für geübte Nutzer :-), 15. Oktober 2009
Gesamtfazit: sehr gute Kaufempfehlung für Nutzer mit PC-Erfahrung / für Neuanfänger dauert es halt etwas länger :-)
Positiv:
Als Zweit-PC im Einsatz gebracht ein vollwertiger Ersatz für den Haupt-PC.
Fährt in der angebotenen Version von Amazon sehr schnell hoch. 1 GB RAM sind für mich voll ausreichend - ich war skeptisch und dachte ich müßte 2 GB haben - aber scheint mir nicht nötig :-)
Bei nicht zu viel Software im Einsatz ein flotter Begleiter für allerlei Formen von Anwendungen.
Prima für Skype-Einsatz.
Schön leichtes Gerät. Macht Spass zum Arbeiten. Lange Akkulaufzeit.
Braucht am Anfang etwas Eingewöhnung in der Benutzung. Sehr leicht und fein benutzbares Touchpad.
Integrierter Kartenleser in der Ausstattung dabei (war nicht der Beschreibung zu entnehmen) - sehr nützlich.
Guter Klang sollte das Netbook an eine Stereoanlage angeschlossen sein.
Der eingebaute Sound ist zweckmäßig und erfüllt die Anforderungen zum Nötigsten.
WLAN geht gut und weit :-)
Negativ:
Vollgepackt mit Software aller Art die ich nicht brauche und auch nicht wollte: Kochbuch, Spiele als Demo und wirklich anderer Firlefanz, der mich sehr gestört hat und einige Zeit zum Entfernen aus dem System benötigt!
Hat meiner Ansicht nichts auf einem Rechner in der Grundausstattung zu tun. Meine Meinung: wenn ich Werbung will und Demo-Versionen kann ich mir die jeder Zeit selber aus dem Netz holen. Beim Kauf also die Zeit der
Deinstallation und ein wenig Generve einplanen. Scheint eine neumodische Sitte zu werden, den Verbraucher von vornweg zu zu müllen!
Den einen oder anderen wird eh dieser Kritikpunkt nicht stören und vielleicht die Angebote der Vorinstallation gut finden.
Deshalb meine Kaufempfehlung für Alle die wissen, was Sie wollen und brauchen :-)
Allrounder für Kommunikation aller Art :-)
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99 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Solides, ausgereiftes Netbook zum günstigen Preis, 24. September 2009
Das Samsung N130 ist mittlerweile mein drittes Netbook. Mein erstes war/ist ein Acer AspireOne und das schnurrt immer noch ganz gut. Meine jüngsten Erfahrungen mit einem EEE PC 1005HA waren eher negativ, zumal es bereits nach 2 Wochen einen Hardwaredefekt aufwies und ich es deshalb zurückschicken mußte; dank des hervorragenden Amazon Service wurde die Reklamation und Rücknahme anstandslos abgewickelt.
Im Vergleich zu den beiden vorgenannten Netbooks hat das Samsung N130 in etwa dieselbe technische Ausstattung (Intel N170 CPU, 160GB Harddisk, 3 USB Anschlüsse, 1 VGA Out, Audio in/ou, CardReader, Netzwerkanschluß, W-LAN, etc.).
Unterschiede gibt es bei der Qualität der Displays und der Haptik - hier hat das N130 meiner Meinung nach deutlich die Nase vorne, aufgrund seines a) matten abgerundeteten Gehäuses b) matten Displays und c) breiten Betrachtungswinkels. Das N130 liegt gut in der Hand, das Display ist etwas weiter nach hinten aufklappbar als beim EEE-PC, jedoch nicht so weit wie beim AspireOne. Das Keyboard des Samsung finde ich angenehmer als beim Eee-PC, da es dem einer flachen Desktop-Tastatur entspricht. Es ist etwas größer als das vom AspireOne. Das Trackpad vom N130 ist deutlich besser als das beim AspireOne und beim Eee-PC (vom EeePC bekommt man aufgrund der genoppten Trackpad Oberfläche Hornhaut an den Fingerkuppen...).
Ich hatte mich für das N130 entschieden, weil ich für unterwegs eine mobiles Gerät mit XP-Vollaustattung benötige. Insofern kommt der Akkuleistung eine große Bedeutung zu, worüber ich folgendes zu berichten weiß: Während beim AspireOne bei "Normal-Anwendung" der Akku gerade mal etwa 2,5 Stunden durchhielt, glänzte hier der EeePC 1005 mit fast 9 Stunden! Der Akku vom Samsung hält unter normallast etwa 5 Stunden, was für mich ebenfalls akzeptabel ist. Die technischen Unterschiede zum N140 waren mir zu marginal, um länger darauf zu warten und mehr Geld für ein Netbook auszugeben. Spätestens in einem viertel Jahr stehen ja ohnehin noch bessere und noch tollere Geräte in den Regalen :-)
Nach dem ersten Starten gab es zwar jede Menge unnötige Samsung-Software (Spiele, Utilities, etc.) zu deinstallieren, aber so ist das heute bei den meisten vorkonfigurierten PCs. Wer sich diese Zeit sparen will verwendet nicht die vorinstallierte Installation von Samsung, sondern installiert WindowsXP Home direkt von einem externen USB CD-Laufwerk (optional).
Das wichtigste zum Schluß: Nerviges Lüftersurren gab es sowohl beim AspireOne als auch beim EeePC - vom N130 hört man so gut wie gar nichts, auch nicht unter Vollast. Hier scheinen sich die Designer endlich mal eine vernünftige technische Lösung überlegt zu haben. Sehr fein!
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