Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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439 von 469 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Will man haben, braucht man aber nicht!, 21. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Apple iPhone 3Gs 16GB schwarz (Elektronik)
Da ich mich bei so vielen Kaufentscheidungen von den Rezensionen der Amazonkunden habe leiten und beraten lassen (und dies zu meiner großen Zufriedenheit) habe ich mich entschlossen ein Statement (!) zum neuen iPhone abzugeben. Über technische Details möchte ich mich ausdrücklich nicht auslassen, diese sind auf den einschlägigen Seiten nachzulesen; überdies muß ich gestehen, dass ich mich mich mit derartigen Dingen wenig auskenne, dies war auch in keinem Fall ausschlaggebend für meine Kaufintention.
Zum iPhone (weiß, 32 GB): seitdem dieses Gerät auf dem Markt ist, liebäugele ich mit dem Kauf. Was mich bislang abgeschreckt und abgehalten hat waren die unverschämten und nicht zeitgemäßen Monopoltarife von t-online. Nun konnte ich endlich ein sim- und netlockfreies Gerät in Italien erwerben.
Kurz und gut: ein so schönes und tolles Gerät, ich freue mich, dass ich es habe. Es sieht gut aus, liegt gut in der Hand, hat eine adäquate Größe und funktioniert einwandfrei. Ich bin seit Jahren ausschließlich Apple/Mac-User, so dass die Konfiguration kein Problem war (weiß nicht wie es mit Windows funktioniert)). Alle Dateien (Kalender, Musik, Fotos, Adressen etc) lassen sich 1:1 kopieren. Ist man bei mobile.me registiert werden auch unterwegs alle Daten abgeglichen. Absolut klasse.
Aber: dieses Gerät ist und bleibt ein Spielzeug! Als plakativen Vergleich könnte man bspw. einen Porsche nennen: will jeder haben, macht Spaß, braucht aber keiner! Vorher hatte ich ein Nokia E71, ein echtes Business-Phone. Auch das ließ sich mit dem Mac einwandfrei konfigurieren und abgleichen, in Sachen Email und SMS gleichwertig, beim Eingeben/Tippen um Welten besser. Außerdem kann man beim Nokia Profile einstellen, was beim iPhone nun gar nicht geht. Und z. B. jeden x-beliebigen Song als Ruf- oder Weckmelodie wählen, was beim iPhone wiederum in der Tat aufwendig und limitiert ist (wenn man es denn will).
Einmalig und unvergleichbar gut sind beim iPhone die Anzeige und Aufbau des Internet und auch das GPS. Die Seiten werden top dargestellt (und schnell) und lassen sich mit dem Fingern ruck-zuck vergrößern. Das GPS funktioniert für meine Begriffe auf den Meter (!), ist für mich aber mehr ein nettes Gimick, als dass ich es im Alltag brauchen würde.
Diskutiert werden u. a. immer wieder die Akku-Laufzeit und die Kamera. Klartext: die Kamera ist absolut unbrauchbar, mein sicher 4 Jahre altes Sony Ericsson K750i (diese alte aber geliebte Kiste....;-)) hat wesentlich bessere Bilder geschossen, vom Nachfolger K800i einmal ganz zu schweigen. Selbiges trifft für den Akku zu: ich habe das Gefühl, dass manch einer vergisst, dass das iPhone mehr ein Mini-Computer denn ein Telefon ist! Der Akku meines Notebooks hält auch bei sparsamer Verwendung nur ein paar Stunden, im Stand-by ggf. zwei/drei Tage. Wieso sollte dann das iPhone mit all' dem Schnick-Schnack so lange durchhalten wie bspw. das geliebte Nokia 6300i? Bitte, legt die Utopie ad acta, dass in dieser Hinsicht irgendwann die eierlegende Wollmilchsau auf dem Markt kommt - Touchsceens, WiFi, Bluetooth, MP3 etc ziehen Strom wie ein Wäschetrockner, so ist das nun einmal! Die Kapazität von Akkus ist rein technisch begrenzt; auch hier wieder der Vergleich mit einem Porsche: Leistung hat Hunger, wer sparen will fährt eben etwas anderes.
Um es zusammenzufassen: wer ein 'Telefon' sucht was absolut leicht und anwenderfreundlich zu bedienen ist und zudem noch Spaß macht und gut aussieht, der wird mit dem iPhone happy werden (zumindest wenn er nicht die frechen t-online Tarife zahlen muss; was diese gecrackten und jailgebreakten Geräte anbelangt habe ich keine Ahnung, von Bekannten aber bislang nichts nachteiliges gehört). Ein Businessanwender, Stromsparfetischist oder Fotofreak sollte vom iPhone tunlichst die Hände lassen - für euch gibt es wesentlich bessere (und preiswertere!) Geräte auf dem Markt.
iPhone ohne Vertrag und als Spaßgerät - ich bin dabei :-)
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171 von 198 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Kein Geschäftstelefon, 12. August 2009
Die Faszination der anderen Rezensenten kann ich gut nachvollziehen, auch ich war und bin davon teilweise angesteckt.
Dennoch:
- Die Standzeit des Akku ist unerträglich kurz. Bei intentsiverer Nutzung werden teilweise keine 24 Stunden erreicht. (Zur Erinnerung: Ich spreche von dem iPhone 3G S mit einer laut Werbung verlängerten Akku-Standzeit.) Ich besitze auch einen iPod Classic, bei dem ich über Aufladen kaum jemals nachdenken muss. Insofern ist mir dieser Mangel unerklärlich.
- Aufgaben lassen sich mit Outlook nur dann synchronisieren, wenn man sie in einem komplizierten Verfahren in das Internet auslagert, was ich ablehne.
- Die Synchronisation, die eine Zeit lang mit akzeptabler Geschwindigkeit vor sich geht, wird plötzlich extrem langsam. 20 Minuten sind für meine Begriffe für den praktischen Geschäftsgebrauch jenseits von Gut und Böse. Wie man auf Internet-Foren schnell feststellen kann, ist dies ein verbreitetes Problem, für das es zumindest keine einfache Lösung gibt. Ich habe noch keine gefunden.
- Gelegentlich gibt es bei der Synchronisation eigenartige Konflikte, die sich nicht leicht auflösen lassen. Bei mir traten auch in Outlook dadurch lästige Veränderungen auf.
- Die Bedienung ist nicht immer so einfach und intuitiv wie Apple behauptet, ein Handbuch wäre manchmal hilfreich. In diesem Punkt steht Apple seinen Konkurrenten jedoch nicht nach, sondern ist ihnen insgesamt noch voraus.
- Open Office Dateien als E-Mail-Anhänge können nicht geöffnet werden.
Für mich war der Kauf (nach zwei Blackberrys) eine Fehlentscheidung. Das iPhone ist als Geschäftstelefon nicht ausgereift genug. Ich weiss aber auch, dass ich manches Feature des iPhone vermissen werde, wenn ich wieder zu einem echten kühl-sachlichen Geschäftstelefon zurückkehren werde.
2009-10-08 Nachtrag:
Ich kann positiv berichten, dass sich durch eine besondere Art von Reset (Tip aus dem Internet) die Synchronisationszeit verringert hat. Sie ist leider aber immer noch wesentlich länger als ich es bei Blackberry gewohnt war.
Negativ ist zu vermerken, dass der UMTS-Empfang mit dem iPhone schlecht ist. Wo ich beim iPhone keinen UMTS-Empfang habe, erreiche ich mit derselben SIM-Karte in einem UMTS-USB-Stick am Computer eine gute Empfangsqualität. Der alternativ zur Verfügung stehende EDGE-Empfang ist aber in der Regel vorhanden und für meine Anwendungen ausreichend.
Bedauerlicherweise gibt es beim Kalender keine Wochen-Darstellung.
Gelegentlich sagt das iPhone, obwohl ich immer wieder dieselben Verbindungen benutze, ohne nachvollziehbaren Grund, dass das angeschlossene Gerät (Computer oder Ladegerät) zum Laden nicht geeignet sei. Mehrfaches Umstecken behebt zeitweilig diesen Fehler.
An meiner Bewertung des Gerätes ändert sich nichts.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aller Unkenrufe zum Trotz: Das Maß aller Dinge!, 3. April 2010
Wochenlange Qual um ein neues Handy zu kaufen. Gar nicht mehr so leicht, im "Smartphone"-Wirrwarr.
Nein, ich bin nicht verwirrt und gehöre auch nicht der Generation 60+ (nicht bös gemeint) an. Aber das Angebot an Telefonen, die angeblich so ziemlich alles können wächst und wächst.
Eigentlich wollte ich gar kein iPhone haben. Ich habe mich dann nüchtern und des Preises wegen für einen Blackberry entschieden. War gut. Aber mein Macbook Pro, auf dem meine Kalenderdaten und Kontakte lagern fand das nicht so schön. 1000 Testberichte, Rezensionen, Videos und im Geschäft begrabschte und bespielte Telefone später habe ich mich dann doch durchgerungen, das 3Gs zu kaufen. Hatte vorher schon einen ipod Touch, insofern fast schon ein alter Hut.
Was soll der ganze Hype um dieses überteuerte, doofe Apfelhandy, fragen sich viele. Dabei hat es doch mindestens 100 Features nicht, außerdem nichtmal Blitzlicht oder 20 Megapixel. Heute geht es nicht um Megapixelschlachten und die dickste Hardware. Das Betriebssystem, die Plattform ist entscheidend. Und hier ist Apple einfach noch einen Schritt voraus.
Ich bin technisch sehr versiert und schrecke auch vor "komplexeren" Geräten nicht zurück. Aber das iPhone ist einfach intuitiv, ja: idiotensicher. Es macht keinen Ärger. Das gilt insbesondere für Mac User (traurige Sache): kein anderes Handy lässt sich so problemlos mit dem Mac verwalten und syncen. iTunes ist ohnehin ein Traum, wenn man mal von seiner Windows-Ordnerdenke runterkommt, dann begreift man das auch irgendwann... ;)
Die Stärken dieses Gerätes sind halt Apple typisch. Schlichte Eleganz (das Design spielt sicherlich eine große Rolle für Apples Erfolg) und stressfreie Funktionalität. Es funktioniert. Einfach. So. Dann kommen da noch die "Apps" (für mich das Unwort schlechthin). Von dem Werbe-Ballyhoo um 200.000 Apps halte ich gar nichts, das meiste ist Kokolores und Spielkram - aber es gibt eben auch jede Menge nützliche Programme - das iPhone ist die beste Plattform dieser Art. Dazu kommt der - in einem Handy - hervorragende Musikspieler, der sucht gerade bei Android und Co. seine Konkurrenz.
Sicher gibt es andere Smartphones, seien es Blackberries oder Android Geräte, die das eine oder andere besser können. Und bestimmt sind die Milestones, Desires, Legends und wie sie alle heißen auch OK. Wenn man aber keine außergewöhnlichen Ansprüche hat (super Kamera, HD Videos, Tastatur (weil ich unterwegs meinen Roman verfasse??)), dann fährt man mit dem iPhone in der Summe seiner positiven Eigenschaften sehr gut. Zumal ich dann nicht meine persönlichen Daten (und die meines Freundeskreises und meiner beruflichen Kontakte) in den Googleschlund werfen muss. Die Schlauberger werden jetzt einwerfen, dass ich ja meine Zahlungsdaten bei iTunes hinterlegen muss. So what? Muss ich bei amazon auch.
Die zwei größten Kritikpunkte an diesem Gerät. 1. Es kann kein Multitasking! Oh Graus! Mal Ehrlich - wer sich über das fehlende, ach so essentielle Multitasking mokiert, der wird auch technisch in der Lage sein, den fünf Minuten Aufwand für den Jailbreak über die Bühne zu bringen. 2. Der Akku. Ja, richtig, wenn ich den ganzen Tag auf Youtube surfe, im Auto navigiere, mich zwischendrin mit MP3s beschalle und telefoniere ist der Saft weg. Das geht allen Android Legends/N900/Xperia wasweißich aber genauso. Einzige wirkliche Alternative in Sachen Akku: Blackberry. Bei mir hält der Akku mit ein wenig Appgedöns, kurzes Browsen, SMS, Telefon und iPod 2-3 Tage.
Bin mit diesem Telefon restlos zufrieden, weil ich Null Stress mehr habe und es problemlos funktioniert. Und dass in drei Monaten das neue iPhone mit irgendwelchen tollen neuen Features und stärkerer Hardware vorgestellt wird, ist mir auch Hupe. Denn wie war das? Die Plattform ist entscheidend! :)
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