Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Den Film hätte er gleich mit Verspeisen sollen!, 8. September 2009
Ich habe mich auf eine gute deutsche - solide Umsetzung, der wahren Tatsachen gefreut (als Film). Von wegen!
Alle Hauptdarsteller, sowie Nebendarsteller des Streifens, sind richtig schlecht und kommen ein vor, als ob denen , neben der Kamera das Drehbuch mit ihrem Text zum ablesen ,hingehalten wird.
Also wircklich! Da legen ja Vorschulkinder mehr Begeisterung an den Tag, wenn sie das ABC ablesen müssen. Das hatte mir den Appetit verdorben. Wer sich Punkt für Punkt an die Realität hält und damit versucht einen Film zu machen- dann wären die Hälfte aller Movies nur Dokumentation.
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26 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Film ohne Daseinsberechtigung, 28. August 2009
Lange habe ich mich gesträubt mir diesen Film anzuschauen, mein Voyeurismus hat dann doch gesiegt. Selber Schuld.
Wenn man bestimmt Themen aufgreift, dann hat ein Film auch eine Bringpflicht. Wenn das nicht der Fall ist, nennt man das bei erotischen Themen Pornografie und bei Gewalt Voyeurismus.
Der Film bietet rein gar nichts, dass ihn legitimiert. Es ist kein Unterhaltungsfilm, da er sich auf eine wahre Begebenheiten stützt.
Für eine Charakterstudie, die er wohl sein soll, hat der Film kaum Tiefgang.
Da wird mit Bauklötzchen-Psychologie argumentiert und mit Wikipedia-Psychoanalytik aus dem Off gesprochen.
Der Rest des Films verfällt in puren Voyeurismus und Pornografie, auch wenn man nicht wirklich was zu sehen bekommt.
Die Protagonistin, eine Psychologiestudentin, die sich mit dem Fall beschäftigt und dem Film wohl den Anschein einer Psychoanalyse geben soll, tut rein gar nichts in diesem Film, außer beobachten. Selbst damit ist sie überfordert. Wenn sie schon nichts zum Film beiträgt, was hat sie dann darin zu suchen?
Stellen Sie sich einen Liebesfilm vor, in dem ein Mann eine Frau sieht, sie begehrt, die beiden sich verlieben und bekommen. Ende. Das ist schön, aber langweilig. Das ist keine Geschichte, sondern ein Ereignis. Genauso ist es bei diesem Film, nur dass die Form der Liebe bizarr ist. Ein Konflikt der diese Handlung zur Geschichte machen würde, taucht nicht auf.
Weder von Innen: Der Protagonist hat keinen inneren Konflikt, keine Gewissensbisse. Zu Beginn des Films nimmt er sich etwas vor und tut es auch.
Noch von außen: Da ist niemand der seinem Handeln Einhalt gebieten könnte.
Somit wird keine Geschichte erzählt.
Der Film ist ein zähes, langweiliges Machwerk, das die Welt nicht braucht. Wer sich nicht unnötig mit allem Dreck zumüllen will, den es auf diesem Erdball gibt, sollte die Finger davon lassen.
Wenn ich null Sterne geben könnte würd ich es tun.
So geb ich einen Stern und denke an die Szene, in der die Protagonistin an einem blutigen Leichnam auf der Straße vorbei geht, die Menschenmenge betrachtet und sinniert, was für eine Faszination Leid auf uns Menschen hat.
Was durch das Anschauen des Filmes bewiesen wurde.
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11 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Film der nicht gewertet werden sollte, 1. September 2009
Atemlos sitze ich auf dem Sofa und sehe den Abspann des Films Rothenburg. Noch nie hat mich ein Film so aufgewühlt und doch werde ich ihn mir wohl nie wieder ansehen.
Doch warum dann fünf Sterne?
Der Regisseur hat das erreicht was er wollte: Er hat die Geschichte zweier einsamer Männer erzählt, die nur Erfüllung in ihrer abartigen Neigung finden. Dem Kannibalismus!Der eine als Täter, der andere als Opfer.
Die Atmosphäre des Films ist dicht und liegt dem Zuschauer sehr schwer im magen. Die Entschlossenheit der beiden essen und gegessen zu werden, ist beängstigend und man weiß sofort sie werden es tun.
Die beiden Hauptdarsteller brillieren in ihren Rollen, die Einsamkeit spiegelt sich geradezu in ihren Augen. Beeindruckende Leistung!
Wer hier Splatter erwartet wird bitter enttäuscht!
Das was den Zuschauer hier bewegen soll, ist das Vorhaben an sich. Nachdem ihre Vergangenheit kurz umrissen wurde, suchen beide die Leere in sich zu füllen und finden dardurch einander.
Jeder Regisseur kann mit literweise Kunstblut und nachgebauten Gedärmen um sich werfen, doch nur diesmal ist es gelungen, Grauen einzuflößen ohne auf diese billigen Tricks zurück zu greifen.
Für mich steht dieser Film außer jeder Wertung, dennoch wollte ich mit meiner Rezension die Menschen ansprechen, die sich für die Geschichte des Kannibalen von Rothenburgs und seinem Opfer und nicht nur für das Massaker interessieren.
Der Film wird wohl jedem schwer im Magen liegen, der nicht bereits durch die vielen, vielen billigen Splatterfilme abgestumpft ist.
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