Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Trotz guter Besetzung eine Enttäuschung, 15. Juli 2009
Der Trailer zu diesem Film versprach eine lustige Komödie mit Einblicken in die Welt Hollywoods und da der Film bereits im Verleih erschienen ist, habe ich mir diesen auch geliehen. Zu Anfang ist man noch sehr motiviert der Handlung zu folgen, da es schon interessant ist Hollywood einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben. Schauspieler wie Bruce Willis und Sean Penn, die sich hier auch noch selbst spielen, lassen Qualität erhoffen.
Doch nach spätestens einer Dreiviertelstunde fragt man sich, was man sich da eigentlich anschaut. Eine Komödie ? Nein, dafür kommt der Humor zu kurz. Ein Drama ? Auch nicht, denn irgendwie fehlt es dem Film an Handlung.
Der Film gleicht eher einer Dokumentation über die Geldgier der Filmindustrie und wie sehr Schauspieler, Agenten und gar Regiesseure darunter leiden müssen.
Leider leidet hier auch der Zuschauer. Die Rolle des Ben hätte von jedem x-beliebigen gespielt werden können und Robert De Niro's schauspielerisches Talent wird hier einfach verschwendet.
Man kann zwar hie und da einmal schmunzeln, aber so richtig mitgerissen hat der Film mich nicht.
Naja, vielleicht habe ich auch mit der falschen Erwartung einer Komödie an diesen Film, zuviel erhofft. Nach schleppenden 104 Minuten war ich jedoch sehr enttäuscht.
Daher empfehle ich jedem sich den Film vorher in der Videothek zu leihen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Leider nur Durchschnitt, 21. August 2009
Die Besetzung ist hervorragend. Sean Penn und Bruce Willis spielen sich selbst, und Robert de Niro kommt als Filmproduzent hervorragend rüber. Leider ist die Handlung dürftig. Ein bisschen Situationskomik ist da, aber über die Hintergründe der Filmproduktion oder "inside" Hollywood erfährt man nichts, was man nicht schon wüsste. Los Angelos ist die Film-Metropole, und nahezu jeder hat irgendwie etwas mit dem Film zu tun. Das mag so sein. Interessanter wird dieser Film dadurch auch nicht. Und dass man sich, um eine geordnete Trennung zu erreichen, in psychotherapeutische Paar-Therapie begibt, ist nur oberflächlich komisch, denn so weit sind wir hier (fast) auch schon. So mancher springt wegen seines verstorbenen Kanarienvogels zum Therapeuten. Alles in allem ein "nicht" sehenswerter Film. Während der zwei Stunden kann man sich mit interessanteren Dingen beschäftigen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Für 30.000 im Monat geht mich das was an!", 16. Juli 2009
Hollywood-Produzent Ben(Robert de Niro) mag es gar nicht, wenn etwas passiert, von dem er nichts weiß. Und wenn eine seiner Ex Frauen, nämlich Kelly(Robin Wright Penn)ihm nicht sagen will, wem die Burlington Socke gehört, die unter ihrem Ehebett lag, dann kann Ben ganz schön ungehalten werden.
Aber Ben muss sich noch an andere Ungereimtheiten gewöhnen. Sein gerade abgedrehter Film, der bei den Filmfestspielen in Cannes an den Start gehen soll, fällt bei der Testvorführung komplett durch. Sollte es daran liegen, dass er dem völlig durchgeknallten Regisseur Jeremy(Michael Wincott) freie Hand gelassen hat, oder lässt sich da mit ein paar radikalen Schnitten noch was drehen? Am Star Sean Penn(Himself) kann es ja wohl nicht liegen. Aber die Studiochefin Lou(Catherine Keener) ist gnadenlos. Also muss Ben Jeremy zu Änderungen "zwingen" und katapultiert diesen damit sofort wieder in Richtung Alkohol und Tabletten.
Damit aber nicht genug. Auch der neue Film, der in ein paar Tagen starten soll, hat ein Problem. Bruce Willis(Himself) will sich seinen Fidel Castro Bart nicht abnehmen. Das geht natürlich gar nicht. Schließlich wollen die Fans "ihren" Bruce erkennen und keinen Typen sehen, der einem psychopathischem Mega-Erdhörnchen ähnelt. Ben will, dass Bruce Agent die Sache richtet, aber der kommt weder gegen seine Magenbeschwerden noch gegen den divenhaften, völlig abgehobenen Bruce an. So muss Ben mal wieder alles allein machen. Den ersten Film retten, den zweiten an den Start bringen und nebenbei seine Ex-Frauen bei Laune halten, ach ja, ein Verhältnis muss natürlich auch noch unterhalten werden. Aber Ben wäre nicht Ben, wenn er wegen solcher Kleinigkeiten die Flinte ins Korn werfen würde.
-Inside Hollywood- vereint die gesamte Hollywoodpower am Set. Barry Levinson hinter der Kamera und De Niro, Willis und Penn am Set, was will man mehr? Dabei ist das Thema, der verrückten Filmmetropole den Spiegel vorzuhalten, nicht einfach. So braucht Levinson auch ein wenig Zeit, bis er uns in die Geschichte hineingezogen hat. Aber dann läuft es richtig gut. Wir sehen stets nur das fertige Produkt Film, aber Levinson zeigt uns so erfrischend wie erschreckend, wie dieses Produkt zustande kommt. Es geht um Alkohol, Tabletten, Therapien und Mitwirkende, die eigentlich in die nächste Nervenklinik und nicht auf einen Filmset gehören. Wenn bei der Beerdigung eines Agenten ein Trauergast sagt: "Da wird ganz Kolumbien trauern" ist das bezeichnend. Geheuchelte Freundschaften, Liebenswürdigkeiten zu Jedermann(von dem man etwas will), Oberflächlichkeiten und Neurosen bestimmen die Szene.
Levinson wechselt von der Kameraführung der Alten Schule in rasante Zeitraffer-Schnitte bei Bens Fahrten durch Hollywood. Das ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, wirkt aber im weiteren Verlauf hochinteressant. Dazu gibt es einen Soundtrack, der sämtliche Musikstile und Interpreten von Camille bis Ennio Morricone miteinander vereinigt.
-Inside Hollywood- ist ganz sicher kein großer Blockbuster, aber ein Stück amerikanisches Kino, das kreativ und clever gemacht ist. Trotz all der großen Namen muss man am Ende feststellen: Robert De Niro trägt den Film fast vollständig allein! Wenn man ihm genug Raum für einen Charakter einräumt, dann ist der Mann in der Lage absolute Höchstleistung zu bringen. Sehenswert!
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