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Let's Make Money

DVD ~ Helmut Neugebauer
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Erwin Wagenhofer
  • Komponist: Helmut Neugebauer
  • Format: Dolby, PAL
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 18. Juni 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00274S6KS
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 324 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

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Rezensionen

Produktbeschreibungen

"The best time to buy is when blood is on the streets": Erwin Wagenhofer (WE FEED THE WORLD – ESSEN GLOBAL) folgt in seinem neuen Dokumentarfilm LET’S MAKE MONEY der Spur des Geldes im weltweiten Finanzsystem. Die meisten von uns ahnen nicht einmal, wo ihr Geld ist. Sicher ist nur, dass es sich nicht bei der Bank befindet, der wir es anvertraut haben.

LET’S MAKE MONEY blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherern. Was hat unsere Altersvorsorge mit der Immobilienblase in Spanien zu tun? Wir müssen dort kein Haus kaufen, um dabei zu sein. Sobald wir ein Konto eröffnen, klinken wir uns in die weltweiten Finanzmärkte ein – ob wir wollen oder nicht. Die meisten von uns interessiert es auch nicht, weil wir gerne dem Lockruf der Banken folgen: „Lassen Sie Ihr Geld arbeiten!“

Doch Geld kann nicht arbeiten: arbeiten können nur Menschen, Tiere oder Maschinen.

Deutscher Dokumentarfilmpreis 2009 für LET‘S MAKE MONEY!
Der Film zeigt nach Meinung der Jury eindrucksvoll, "wie unsere Welt funktioniert - ökonomisch und technologisch. Let's Make Money' gibt in großen, kinotauglichen Bildern einen Einblick in die Mechanismen und das Selbstverständnis des Neoliberalismus." Der Deutsche Dokumentarfilmpreis ist mit 20.000€ der höchstdotierte Preis dieses Genres und wird in Ludwigsburg alle zwei Jahre von Branchenmitgliedern verliehen.

Pressestimmen
„Wenn es einen Film gibt, der eine Revolution auslösen kann, dann ist es dieser!“
Cinema

„110 fesselnde Minuten… Wagenhofer verpackt seine Kritik geschickt und doch deutlich…
knallhart auf den Punkt gebracht“
Financial Times Deutschland

„ein Kinofilm, der Furore macht… […] kühn und klug… hier schauen wir dem so oft maskierten „Raubtierkapitalismus“ direkt ins Gesicht“
Tagesspiegel

„extrem schockierend… genial“
TV Digital

„beeindruckender Film… atemberaubend… gnadenlose Abrechnung mit dem Neoliberalismus“
Die Zeit



VideoMarkt

Kriege wie der im Irak werden um das flüssige Gold Erdöl geführt. Baumwollplantagen veröden in Afrika, nachdem die Böden Opfer von Monokulturen-Anbau wurden, Luxushotelbauten an der Mittelmeerküste verrotten, weil sie Spekulationsobjekte von Herren in feinem Zwirn sind, die in großen Büros der Finanzzentralen der Welt sitzen, und den Gewinn ihrer Investoren ohne Skrupel und Moral über alles andere stellen. Am Ende bezahlen es immer der so genannte kleine Mann oder die so genannte kleine Frau.

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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Interessante Doku....Brandaktuell, 3. Juli 2009
Inhalt
LET'S MAKE MONEY blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherern. Was hat unsere Altersvorsorge mit der Immobilienblase in Spanien zu tun? Wir müssen dort kein Haus kaufen, um dabei zu sein. Sobald wir ein Konto eröffnen, klinken wir uns in die weltweiten Finanzmärkte ein - ob wir wollen oder nicht. Die meisten von uns interessiert es auch nicht, weil wir gerne dem Lockruf der Banken folgen: Lassen Sie Ihr Geld arbeiten!"

Doch Geld kann nicht arbeiten: arbeiten können nur Menschen.....


Bildbewertung:
Mit "Let's make MONEY" bringt "DELPHI-Film" unter "EuroVideo" einen Dokumentationsfilm mit einem Thema in die DVD-Veröffentlichung, dass wohl aktueller nicht sein kann.

Ein jeder bekommt die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise zu spüren. Beinahe täglich hört man neue Negativschlagzeilen. Mit immer neuen "Rettungspaketen" versuchen Regierungen die ins Rollen gebrachte Lawine des Scheitern des Neoliberalismus, mit seiner eigentlichen guten Idee, einer politischen und wirtschaftlichen Freiheit um einen gesunden Wettbewerb zu fördern und das Entstehen von privaten Machtpositionen zu verhindern, doch noch zu stoppen. Dabei schreien jetzt die am lautesten nach Hilfe vom Staat, welche die Krise selbst ausgelöst haben. Jene Unternehmen und Konzerne, die in ihren "fetten" Jahren mit deftigen Gewinnen in Steueroasen flüchteten und nun in der Krise vom Staat, also von jeden einzelnen von uns, finanzielle Mittel einfordern, um die sie uns, die Allgemeinheit, in ihren guten Zeiten betrogen haben. Aber auch die Politik und die eigentlich die Interessen seiner Bürger vertretenden Politiker haben versagt. In ihren hoch bezahlten Aufsichts- und Regulierungsposten trieben viele von ihnen den Ausverkauf des öffentlichen Eigentums noch mit voran, waren spekulativ in Börsen und Finanzmärkten unterwegs und verloren dort viel von dem Geld, welches eigentlich uns allen gehört.

Erwin Wagenhofer begibt sich mit seiner Dokumentation auf die Spur unseres Geldes. Es ist ein faszinierender und doch so einfacher Denkanstoß, der ihn zu diesem Film trieb. Es war das vollmundige Werbeversprechen einer großen Bank "Lassen Sie ihr Geld arbeiten". Dabei ist diese Aussage in sich selbst vollkommen widersprüchlich und einfach nicht wahr, wie auch Erwin Wagenhofer erkannte. Denn "Geld kann nicht arbeiten - arbeiten können nur Menschen, Tiere oder auch Maschinen. So steht hinter jedem Gewinn die Ausbeutung eines anderen, immer noch schwächeren Teils der Kette.

So zeigt der Film in beeindruckenden und bewegenden Bildern einen Blick hinter die Scheinwelt und die Kulissen der Banken und Investmanager und anderer Finanzjongleure im weltweiten Finanzsystem. In Gesprächen mit Finanziers, Investoren, Journalisten, Beamten, Politikern, aber auch einfachen Arbeitern und Menschen, versucht Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer uns verständlich zu machen, wie das System mit und um das Geld funktioniert und zusammenhängt. Dabei hält er sich selber zurück, wirkt nur als Führer durch die Dokumentation und überlässt es dem Zuschauer sich seine Meinung und Sicht der Dinge in einem eigenen Urteil zu bilden.

Die DVD im Keep Case, steckt in einem optisch mit Prägedruck auf Hochglanz gestalteten Hart-Papierschuber, nebst beiliegendem kleinen Booklet.

Neben der eigentlichen Dokumentation mit der Gesamtlaufzeit von ca. 107 Minuten im Bildformat 16:9 (1,85:1) anamorph, finden sich noch einige Extras auf der DVD bzw. als Downloadmöglichkeit über den DVD-ROM-Teil. Neben zwei kurzen Interviews mit dem Filmemacher und einem Kinotrailer und Kinoteaser, findet sich noch ein ca. 26 Minuten dauerndes Making off unter den Extras. Zum weiteren Angebot bei den Extras zählt eine Trailershow zu weiteren Veröffentlichungen sowie für den Ausdruck am Drucker vorbereitetes Material für den Schulunterricht.

Dabei sind über das animierte und mit Soundeffekten übersichtlich gestaltete DVD-Menü alle angebotenen Möglichkeiten von dieser DVD einfach abzurufen. Ein Kapitelmenü ermöglicht den Start der Wiedergabe ab den zwölf gesetzten Themenschwerpunkten innerhalb der Dokumentation.


Tonbewertung:
Ein stets sehr gut verständlicher Ton im für eine Dokumentation beachtlichen Format Dolby Digital 5.1 kommt von der DVD zu Gehör. Er ist ohne Auffälligkeiten in sich. Bei den nicht deutschsprachigen Interviewpartnern während der Dokumentation, werden deutsche Untertitel eingeblendet. Wahlweise kann zur Dokumentation ein Audiokommentar, gesprochen vom Regisseur Erwin Wagenhöfer und Peter von Becker zugeschaltet werden.


Gesamturteil:
Mit der Dokumentation "Let's Make Money" ist Erwin Wagenhöfer ein geradezu beängstigender Dokumentarfilm und wichtiger Beitrag zur aktuellen Wirtschaftskrise gelungen. Der Film spricht eine klare Sprache und ist trotz seiner teilweise etwas überspitzten Kritik genau passend und damit dem Zuschauer ein aufrüttelnder und Denkanstösse gebender Impuls.

Autor: Torsten
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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein sehr lehrreicher Film, 20. Juni 2009
Von Lena Waider "Leseratte" (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Ich halte den Film für unbedingt sehenswert. Auch wenn er in einigen Aspekten vielleicht etwas einseitig und überzogen sein mag, so bringt er doch wirklich sehr plastisch und für mich in einer nie zuvor gesehenen Transparenz rüber, wie sich diese Welt quasi völlig eigendynamisch zerstört, und zwar durch den einfachen Mechanismen, dass aus Geld immer mehr Geld gemacht werden muss.

Ich glaube nicht, dass man das noch stoppen kann, weil einfach überhaupt keine Strukturen vorhanden sind, die das stoppen könnten. Der Film hat mich deshalb gewissermaßen auch traurig gemacht. Denn man erkennt doch recht leicht, dass momentan nicht etwas hier und da schief läuft, was man dann auch hier und da korrigieren könnte, sondern es läuft systematisch etwas schief.
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Warum die Welt auf dem Holzweg ist, 1. Mai 2009
Von Michael Höfler (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Baumwollpflücker in der vertrockneten Sahel-Zone, Inder, die unter hanebüchenen Bedingungen Steine klopfen, riesige leerstehende Betonburgen an der spanischen Küste, die US-amerikanisch dominierte Weltbank und der ausbeuterische WWF; Menschen, die in Kloaken leben, Entwicklungshilfe, rohstoffreiche, aber hoffnungslos verschuldete Entwicklungsländer, Diktatoren, die entweder korrumpiert, vom Geheimdienst beseitigt oder militärisch entmacht werden, und 1,5 Trillionen US-Dollar, deren Herkunft man über Steuerparadiese wie Jersey verschleiert. Wie das alles zusammenhängt zeigt Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann Erwin Wagenhofer in seinem Dokumentarfilm "Let's make money": Geld wird nicht gemacht, sondern es werden vornehmlich die Ressourcen armer Länder auf Kosten von Natur, Gesundheit und sozialer Entwicklung geplündert, Volkseigentum verscherbelt und Verluste sozialisiert.

Dies mutet alles nicht sehr neu an, doch Wagenhofer ist eine äußerst bemerkenswerte Materialsammlung gelungen: Unkapriziös und meist unkommentiert zeigt er abwechselnd Bilder der Ausbeutung und lässt aktuelle und ehemalige Protagonisten von Emerging Markets und Hatch-Fonds zu Wort kommen. Was sie da unverblümt aufsagen, könnte man sich nicht besser ausdenken.

Historisch geht Wagenhofer zurück bis zur Weltwirtschaftskrise, um zu zeigen, wie diese Strukturen gewachsen sind. Freilich wird vieles behauptet, was sich nicht ohne weiteres nachvollziehen lässt, und der Film ist in manchen Dingen einseitig, beispielsweise gibt es in Ländern wie Indien durchaus soziale Fortschritte. Doch der Untertitel "Vom Wahnsinn, der Methode hat" drückt aus, was "Let's make money" essentiell macht: Ab 2006 gedreht, dokumentierte er bereits vor der jetzigen Weltwirschaftskrise die Systematik des globalen Wahnsinns, der auch die Menschen in den westlichen Ländern sinnlos schuften lässt, um den perversen Reichtum verbrecherischer Finanzkartelle auf Kosten der ökologischen Lebensgrundlagen zu multiplizieren.

Wo man schon vorher wusste, dass die Welt auf dem Holzweg ist, versteht man nach dem Film besser warum.
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5.0 von 5 Sternen Ein muss !!
Diese DVD muss man gesehen haben und es vielen Mitmenschen auch empfehlen. Es muss etwas passieren.
Vor 11 Tagen von Torsten Bonikowski veröffentlicht

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5.0 von 5 Sternen Klasse Film
Wirklich erstaunlich! Der Film wurde lange vor Ausbruch der Wirtschaftskrise gedreht. Er nimmt die Wirtschaftskrise vorweg!
Vor 2 Monaten von Dr. Martin Blanz veröffentlicht

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Ich habe schon 'We feed the world' von Herrn Neugebauer gesehen und fand in genial. Und auch hier mit 'Let's make money' ging es mir genauso. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sheldon veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen bestens gelaufen
Ich bin vollkommen zufrieden, da es schnell geliefert wurde und das war was ich haben wollte
Vor 3 Monaten von R. Miess veröffentlicht

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excellent gemachter Film und ein "muss" in einer gut sortierten politischen DBD Bibliothek. Der Film bewegt sich auf dem Niveau von "working mans death".
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