Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht durchweg toll und doch ganz, ganz groß. , 27. Februar 2009
haha, schon komisch, ich war nie ein großer razorlight fan, aber sie haben es schon immer geschafft mich hin und wieder zu verblüffen. auf dem neuen album mehr denn je. so sehr wie hier haben mich razorlight songs dann doch noch nie umgehauen. ich weiß nicht wie man es schafft, als band songs von so unterschiedlicher qualität hervorzubringen. auf dem ersten gab es einige wirklich herrausragende. das zweite album war eher so gar nichts für mich. bei diesem hier hatte ich keine großen erwartungen und bin vollkommen begeistert! die eine hälfte der songs hab ich direkt aussortiert - die andere hälfte hat mich so dermaßen gepackt, dass ich seit stunden nichts anderes höre, und dem album auf jeden fall 4 sterne geben muss. die hälfte, die mich umgehauen hat, klingt übrigens ein bisschen so wie ich mir das neue Killers album vorgestellt, und wohl auch gewünscht hätte. (oder auch das neue morrissey album, auf die gefahr hin hier gelyncht zu werden) so wie bei deren zweitem album als man zuerst dachte, huch.. und dann: oh... wow. im uk hieß es ja vermehrt dass razorlight mit diesem album endgültig opfer ihrer eigenen arroganz und ideenlosigkeit geworden sind. ich kann weder das eine noch das andere bestätigen - im gegenteil: das ist nicht die art seichter und belangloser indie pop wie er einem überall um die ohren gehauen wird. und wie auch razorlight ihn uns schon um die ohren gehauen haben. auf dieser platte sind ganz, ganz große melodien, von so unglaublicher imposanz und kraft zu finden, wie es sie im bereich indie rock zur zeit selten gibt. die band ist hier wirklich zu hochform aufgelaufen. ich hab seit langem mal wieder richtig lust auf indie bekommen, dass ausgerechnet razorlight das geschafft haben, hätt ich nie gedacht. tatsache ist, ich hab erst 3 mal eine rezension auf amazon geschrieben, und heute hätt ich wahrlich anderes zu tun. vielleicht verlieb ich mich ja morgen auch noch in die andere hälfte.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Slipway Fires" ist ein großartiges Album und (wieder mal) eine qualitative Steigerung. , 20. Februar 2009
Nach dem Hören von Wire To Wire hab ich es dann gewagt (recht ungehört) das neuen Album zu bestellen...und wie heisst es so schön...wer wagt, gewinnt! Ich bin begeistert, rundum überzeugt und kann es wirklich nur jedem ans Herz legen. Neben der Ballade Wire To Wire, gefallen mir besonders die recht rockige Nummer Hostage of Love und Stinger. Ich freu mich jetzt schon sehr Razorlight im April live zu sehen.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Unter den Möglichkeiten, 16. Februar 2009
Während sich "Razorlight" bereits mit ihrem Debüt "Up all night" in den vorderen Chartpositionen der britischen Charts breitmachen können, bedarf es weiterer 2 Jahre und einer Hitsingle wie "America" bis sich auch international ertragreiche Bekanntheit einstellt. Die Band um den ehemaligen "The Libertines" Bassisten Johnny Borrell tritt erstmals als Support von "Mando Diao" und den "Rolling Stones" auf deutschen Bühnen in Erscheinung. Im Zuge ihres selbst betitelten Nachfolgers folgen Headlinershows und Auftritte im Rahmen namhafter Festivals wie Rock am Ring, Southside und Hurricane. Fast schon standesgemäß die gewisse Portion Größenwahn, die ihrer Arbeit inne wohnt.
"Slipway fires" erscheint mit ca. 3 Monaten Verzögerung in Deutschland. In England bleibt mit Platz 4, die bisher "schlechteste" Platzierung und die Kritikermeinungen über das Album gehen weit auseinander. Ein erster Hördurchlauf hinterlässt tatsächlich einen bitteren Beigeschmack. Als hätte das Verlangen nach Anerkennung die Leichtigkeit der Vorgänger verdrängt. "Unser letztes Album hatte wahnsinnig große Melodien, aber inhaltlich war es nicht gerade unsere beste Platte. Bei dieser LP ist das anders, denn nun steht genau dieser Aspekt im Mittelpunkt.", so Borrell. Das mag ja sein, aber zu viel Theorie hat der Praxis noch nie gut getan. Die erste Singleauskopplung "Wire to wire" ist auffallend melancholisch angelegt und zeigt sich als emotionale Pianoballade, in deren Zentrum die Stimme des Sängers kreist. Kein offensichtlicher Hit und somit ein ungewöhnlicher Weg auf eine neue Platte einzustimmen. Auch in der Folge ist nur noch wenig vom lebhaften Indie Rock des Debüts und der Brit Pop Elemente des Zweitwerks zu spüren. Der Versuch künstlerisch gehaltvoll zu agieren, scheitert häufig, während einem gelungene Songs wie das gefühlvolle, alles überstrahlende "60 Thompson" oder das tanzbare "You and the rest" aufzeigen, was man in seiner Summe schmerzlich vermisst. Diese herrlichen Melodien - die gewisse Unbeschwertheit - haben sich einer Last beladen, die man, nach den gelungenen Vorgängern, nicht ohne weiteres mittragen möchte. Trotz der vordergründigen Tiefe fliegen die Songs an einem vorbei. Erst nach weiteren Durchläufen bleiben ruhigere Stücke wie "North London trash" oder "Blood for wild blood" hängen, während Pop verliebte Nummern wie "Tabloid lover", die ein wenig an die "B-52s" erinnert, oder "Burberry blue eyes" erwähnenswertere Fixpunkte darstellen. Mal klingen sie nach "Suede", mal nach "Oasis", dann fast schon wie "Simon & Garfunkel" oder "The Feeling", doch es mangelt an eigenem Profil. Ein schlechtes Album ist "Slipway fires" damit nicht. Es verschießt sich einem am Anfang, doch mit ein wenig Geduld findet man kleine Höhepunkte. Doch wer sich mit den Größten messen möchte, muß schon etwas tiefer in die Trickkiste greifen. Das können "Mando Diao", "Maximo Park", die "Strokes" und und und einfach viel besser.
Anspieltipps: "You and the rest", "60 Thompson" und "Burberry blue eyes"
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