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Replace Why With Funny (Digi)
 
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Replace Why With Funny (Digi)

von Dear Reader (Künstler)
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Produktinformation

  • Audio CD (20. Februar 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: City Slang (Universal)
  • ASIN: B001QWH69O
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Anhören  8. The Same 4:30EUR 0,97
Anhören  9. What We Wanted 3:51EUR 0,97
Anhören10. Everything Is Caving 7:06EUR 0,97


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Großes Land, noch größere Probleme. Die Negativ-Schlagzeilen samt Horrormeldungen, die Südafrika in regelmäßigen Abständen macht, stehen in keinem Verhältnis zur Pop-Szene. Die nämlich ist trotz internationaler Größen wie Howard Carpendale, Johnny Clegg und der verstorbenen Ikone Miriam Makeba vor allem im Indiebereich mehr als überschaubar. Da kommt nun das Duo Dear Reader und präsentiert mit Replace Why With Funny ein derart hinreißendes Debüt, dass man ohne Hintergrundswissen denkt, die müssen doch aus den Hochburgen von Kanada, England oder den USA stammen. Sängerin Cherilyn McNeil und der Grammy-Preisträger Darryl Torr gehören als Weiße zu einer ethnischen Minderheit im eigenen Land, zu dem sie eine Hass-Liebe hegen und dessen musikalische Kultur komplett ausgegrenzt wird. Nicht einmal das hymnische, von Chören getragene „The Same“, das so viele unbeantwortete Fragen an die Heimat stellt, bildet da eine Ausnahme. Dear Reader aus Johannisburg machen unterstützt von Brent Knopf (Menomena) Pop-Musik wie so viele schlaue junge Menschen zwischen London und New York, zwischen Toronto und Reykjavik. Dabei nimmt einen Replace Why With Funny nicht im Galopp mit oder überrennt einen, es hat mehr etwas von einer Schnitzeljagd. Gerade die prägnante Stimme von McNeil drängt sich derart in den Vordergrund, dass die kleinen Eskapaden und großen Gesten, die verschwurbelten Klangspielerein, die ewigen Tempowechsel, das Wogen zwischen Euphorie und Melodramatik mit all ihren Details überhört werden. Was nun wirklich unerhört wäre. --Sven Niechziol


Kurzbeschreibung

Dear Reader bestehen aus Cherilyn McNeil und Darryl Torr (live stößt noch Schlagzeuger Michael Wright dazu), die in Johannesburg leben - wie der Großteil dort, hinter enorm hohen Mauern und Stacheldraht, in der ständigen Gefahr, Opfer von Gewalttaten und Raubüberfällen zu werden.

„We live in constant fear“ ist in Südafrika kein einfach so dahin gesagter Satz, sondern eine Tatsache. Seit das Land mit der höchsten Kriminalitätsrate der Welt in den letzten Jahren flutartig unter vielen Millionen von Flüchtlingen aus Botswana, Mosambik und anderen Nachbarstaaten ächzt, ist es mit der ständigen Gewalt nur noch schlimmer geworden.

Zusammen mit Menomena's Brent Knopf verschanzten sich Dear Reader hinter den meterdicken Mauern der South African Broadcasting Company (SABC), einem staatlichen Radiosender, um ihr Debuet "Replace Why With Funny" aufzunehmen. Ein Album, das mit seiner Reichhaltigkeit und Vielschichtigkeit entschieden in die Kategorie der „Grower“ gehört. Oberflächliches Hören führt zu gefährlicher Vorverurteilung, denn die Produktion ist enorm glatt, und die junge Dame hat eine mächtige Stimme. Jedoch tun sich in Sachen Songstruktur und Arrangements schnell tiefe Abgründe auf, die bei genauerem Studieren hinein in eines der schönsten und emotionalsten Alben führen, das je auf City Slang veröffentlicht wurde.

Songs wie "Dearheart" oder "Great White Bear" fangen durchweg sehr “light“ an, um sich im weiteren Verlauf in mächtige und dramatische orchestrale Anordnungen zu steigern. Da türmen sich geschichtete Chöre neben Waldhörnern und enorm dicken Geigen. Jeder einzelne Song auf diesem Album ist eine Skulptur für sich, in liebevoller Feinarbeit von den drei Musikern im Studio zurecht gefeilt, aufeinander getürmt und angeordnet worden. Eine Meisterleistung in Sachen euphorisierter Arrangeurskunst.

Wie schreibt die Band auf ihrer Myspace Seite in der Rubrik sounds like: „...when you feel so much that you think you might explode and then laugh at yourself for being such a melodramatic douchebag!“. Genauso klingt das.


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Interessante Neuentdeckung, 1. März 2009
Dear Reader erlebte ich das erste Mal 2008 als Vorband in einem Konzert der Gruppe Lambchop. Als Konzertbesucher kennt man sicher das sich spontan einstellende Gefühl, verärgert zu sein, wenn man zunächst eine unangekündigte Vorband überstehen muss. Und leider ist es auch für Vorbands umgekehrt häufig ein undankbarer Job, denn oft genug werden auch gute Bands negativ vom Publikum behandelt, sofern sie im Vorprogramm auftreten.

In dem erwähnten Konzert erlebte ich eine seltene Ausnahme. Das Publikum blieb während des Vorprogramms still sitzen, hörte andächtig zu, applaudierte und hätte fast noch eine Zugabe gefordert. Da der Name dieser Band nirgends angegeben war, war anschließend eine ausführliche Recherche notwendig, um den Namen "Dear Reader" kennen zu lernen.

Nun liegt die CD bei mir. Oft liest man in Amazon-Rezensionen "diese CD rotiert seit Wochen dauerhaft in meinem Player...", was sicher als Übertreibung zu werten ist. Ich höre mir dieses Album nicht pausenlos an, aber immer wieder. Es wird nicht nur nicht langweilig, sondern immer besser. Die Musik zu beschreiben, spare ich mir, da man sie sich hier oder auf der website der Band anhören kann. Es ist auch schwierig, die Band zu vergleichen - nach dem Schema "die klingen wie ...". Ein wenig erinnert es stellweise an die Rainbirds, manchmal an Ani Di Franco, manchmal etwas an Goldfrapp, aber alle diese Vergleiche hinken gewaltig. Dear Reader hat tatsächlich einen eigenen Stil.

Das Album empfiehlt sich für Leute, die wirklich zuhören wollen. Interessanterweise eignet es sich aber durchaus auch zum "nebenbei hören", was man schließlich nicht über jede etwas vielschichtigere Musik sagen kann.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unaufdringlich fesselnd, 24. Februar 2009
Nachdem CitySlang bereits zu Beginn des letzten Jahres mit der Veröffentlichung des neuen "Get Well Soon" Albums ein großes Ausrufezeichen für die folgende Saison setzen konnte, schicken sie 2009 erneut ein heißes Eisen für den Wettbewerb um die Gunst der Indie Zuhörerschaft ins Rennen. Zerrissen von der Hassliebe zu ihrer Heimat Südafrika haben sich Sängerin Cherilyn MacNeil und der Grammy-Preisträger Darryl Torr dennoch eine gewisse Unbeschwertheit bewahrt. Ein wunderschönes Land, doch gezeichnet von Überbevölkerung, verwirrenden Strukturen, Arbeitslosigkeit und einer hohen Kriminalitätsrate.

Kaum zu glauben, daß solch ein feinfühliges Album hinter den Mauern einer ehemaligen Hochsicherheits-Festung entstehen konnte. Denn genau dort hin, in den Studio-Komplex eines staatlichen Radiosenders (SABC), verschwanden die Musiker und schufen mit der Unterstützung des US-Amerikaners Brent Knopf, der bereits in der Band "Menomena" tätig war, eine bezaubernde Indie Pop Perle. "Replace why with funny" beschreitet dabei keine gänzlich neuen Klangpfade, aber überrascht mit einer Mischung aus verschiedensten Einflüssen: Weltmusik, Folk, Jazz, Klassik und Rock. Songs wie "Great white bear" oder "Never goes" beginnen beinahe zerbrechlich leise und ufern in einem orchestralen Wechselbad der Gefühle aus. Doch auch eine reine Ballade wie "Release me" vermag zu fesseln. Dazu bedarf es lediglich der klaren, anziehenden Stimme von Cherilyn McNeil, ihrem vorzüglichen Pianospiel und den Detail verliebten Klangfeinheiten der beteiligten Bandmitglieder, deren Phantasie grenzenlos zu sein scheint. "Dear Reader" berühren, verzaubern, verursachen Gänsehaut und immer wieder auch ein Lächeln auf den Lippen. Gleichermaßen Trostspender wie Stimmungsmacher. Zweifelsfrei eine Indie Pop Platte, der breite Aufmerksamkeit gebührt.

Anspieltipps: "Great white bear", "Out out out" und "What we wanted"
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine der Überraschungen im beginnenden Jahr - die Südafrikaner Dear Reader, 8. Februar 2009
Von Loony Jim "LJ" (Oberhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Dear Reader, so heißen die hoffnungsvollen Pop-Debütanten aus Südafrika. Neben Cherilyn McNeil, die am Klavier sitzt, gehört auch noch Darryl Torr, zuständig für Bass und Keyboards, zur Band. Unterstützt werden die beiden von Michael Wright am Schlagzeug. Ihre Musik bewegt sich irgendwo zwischen filigranem Folk und orchestralem Pop. Unter dem Deckmantel vermeintlich simpler Liedstrukturen versteckt sich ein Wald voller inspirierter Ideen, intelligent arrangiert, ausladend und konstant über dem Boden getragen von der beindruckenden Stimme von Cherilyn McNeil. Brent Knopf, von Menomena, nahm sich dem Duo an und produzierte das Album. Von Lambchop werden sie in den höchsten Tönen gelobt und geschätzt und so wunderte es auch niemanden, dass Dear Reader als Support von Lamchop deren Tour durch Europa im Winter '08 begleiten durften. Einen Song hervorzuheben fällt mir schwer, da die Qualität der zehn Songs (plus einem Ghosttrack) beeindruckend ist, aber wenn ich einen benennen müsste würde ich euch raten in "Never Goes" reinzuhören.
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5.0 von 5 Sternen Mein Album des Jahres
Wie glücklich bin ich, dass ich zufällig über "Replace why with funny" von Dear Reader gestolpert bin. Es ist definitiv mein Album des Jahres 2009 :). Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Isi Sumomi veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Superschöne (südafrikanische?) Musik
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Newcomer mit Zukunft. einen doch ehr eigenen Style,alternative halt,aber urst chillig und sehr schön ist,jeder track fängt ehr ruhig an und steigert sich allmälig zum höhepunkt,... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ronny Böhm veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Musik für die schönen Augenblicke
Unglaublich melodisch, sanft und trotzdem nicht langweilig. Die wunderschöne Stimme lässt einen ins Träumen kommen.
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Dear Reader gelang die Überraschung des Jahres. Wer hätte gedacht das eine alternative Indi-Band aus Südafrika derart gekonnte Kompositionen aus dem Ärmel zaubert. Lesen Sie weiter...
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