Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wunderbarer Film, der mich jedes Mal zu Tränen rührt..., 5. Juni 2009
..., weil er sich Zeit nimmt, den Charakter Junuh vorzustellen. Und obwohl dieser ein heruntergekommenes Wrack ist, begegnet ihm Bagger mit dem allergrößten Respekt. Überhaupt wird im gesamten Film niemandem vor den Kopf gestoßen, es wird keiner verurteilt, weil er ist wie er ist. Bagger hilft Junuh Schritt für Schritt wieder den richtigen Weg zu finden, nie vorwurfsvoll oder angriffslustig, sondern immer mit Anstand, Geduld und Ruhe. Ich glaube, das gefällt mir am Besten an diesem Film. Überall ist nur noch Action und Rumgeschreie (in Filmen) zu sehen, bei den kleinsten Problemen gehen die Menschen an die Decke. Hier muss ein Trauma verarbeitet werden und dennoch geschieht alles in einer Stille, die mich jedesmal in den Film hineinzieht. Mit Stille meine ich dabei nicht Langeweile oder dass Probleme verdrängt werden, ganz im Gegenteil, Bagger spricht Junuhs Probleme direkt an, aber stets nur eines nach dem anderen. Und obwohl diese riesengroß erscheinen, an denen die meisten zugrunde gehen würden, schafft es Bagger mit Leichtigkeit jeden Berg zum Einsturz zu bringen, weil er Junuh nie bedrängt... er will ihn nicht verbiegen oder ihn zwingen, einen anderen Weg einzuschlagen, er möchte ihn nur weisen. Die Entscheidung selbst liegt letztlich immer bei Junuh, er lässt ihm seine Privatsphäre und greift niemals respektlos in diese ein. In dieser ruhigen Atmosphäre ist der Golfsport perfekt integriert und verschmelzt mit der Geschichte um Junuh.
Zugegeben, eigentlich bin ich in den Golfsport nicht sonderlich vernarrt. Weder spiele ich selbst, noch bin ich begeisterter Zuseher. Vielleicht schätze ich gerade deswegen "Die Legende von Bagger Vance", denn hier wird einem diese Sportart auf eine einfühlsame und zugleich interessante Art und Weise vorgestellt. Es ist nicht nur die Fitness des Körpers gefragt, wie bei den meisten anderen Sportarten. Beim Golfen muss auch der Geist im Einklang stehen, mit sich, mit dem Ball, dem Schläger, mit allem, was am Spiel beteiligt ist. Eingebettet in das Schicksal des Hauptprotagonisten Junuh, verändert gerade das Golfen sein Leben um 180°.
Ich liebe diesen Film. Angefangen bei den Schauspielern, die ich in jeder Rolle als perfekt gewählt empfinde. Matt Damon spielt Junuh hervorragend, sein Verlorensein und seine Angst vor der Vergangenheit, die ihn schier zerfrisst, gibt er mit unglaublicher Tiefe wieder. Genial ist zudem Will Smith. Nicht erst seit "Das Streben nach Glück" oder "Sieben Leben" ist klar, dass dieser Teufelskerl auch ein eindrucksvoller Charakterdarsteller sein kann. Seine Darstellung des Bagger Vance ist einfach nur wunderbar!!
Erwähnenswert ist zudem die Musik. Ein wunderschöner Soundtrack, der es alleine schon wert ist, den Film zu sehen.
Die Geschichte ist tiefgründig und wird sehr ruhig erzählt. Der Film nimmt sich Zeit für seinen Charakter Junuh, für sein Spiel und für die Folgen daraus in seinem Leben, daher sollten Menschen, die Action bevorzugen, von "Die Legende des Bagger Vance" Abstand nehmen. Für alle anderen, vor allem auch Nicht-Golffans, sei dieser Film ans Herz gelegt, der mit großartigen Darstellern, bezaubernder Musik und einer schönen Geschichte aufwarten kann!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Golffieber, 24. Juli 2009
Einer der spannendsten Golffilme. Man bekommt teilweise Gänsehaut. Tolle Szenen und vor allem wie Golf hier erklärt und dargestellt wird ist genial.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
2 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Golfen für Fortgeschrittene, 17. Juni 2009
Der Film ist nur was für Golfer. Auch das Ganze Drum und Dran mit der Selbstfindung wirkt irgendwie aufgesetzt. Bleibt halt die Legende. Nur was für Gläubige. Und dass Matt Damon am Ende der Sieger ist, war ja wohl von Anfang an klar, von allen um den Hauptgewinn beneidet. Charlize Theron versucht das Beste aus der oberflächlichen Rolle zu machen und glänzt eigentlich nur durch die Vielfalt ihrer Hüte und den Augenaufschlag. Instinktiv ist man versucht, nach dem schnellen Vorlauf zu suchen. Einzig der Rahmen, den der gute alte Jack Lemmon liefert bleibt ansehnlich. Redfords schwächster Streifen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|