Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Macht Lust auf mehr, 3. Juli 2009
Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Der Spielaufbau ist schnell erledigt, in einer Minute sind die Materialien (Spielkarten, Revolvermarker, Patronen und Dynamitbündel) verteilt und das Spiel kann beginnen. Zu Beginn jeder Runde deckt jeder Spieler drei Desperados auf und legt sie gut sichtbar vor sich hin. Nach dem lautstarken Startkommando Adios Amigos dreht jeder Spieler zwei beliebige seiner Revolvermarken um und muss möglichst schnell einen Desperado erwischen. Natürlich kann jeder Desperado nur einmal getroffen werden. Solange ein Spieler noch eine von anfänglich zwei Patronen übrig hat, kann er laut Nachladen rufen und eine Patrone in die Mitte legen; dann dürfen alle Spieler zwei weitere Revolvermarker umdrehen. Um mehr als einen Revolvermarker auf einen Desperado legen zu können, muss man Dynamit einsetzen. Dadurch wird das Spiel für die anderen Spieler für zehn Sekunden unterbrochen.
Hat ein Spieler alle drei Desperados verloren, ist für ihn die Runde zu Ende. Diese geht solange weiter, bis nur noch ein oder aber kein Spieler Desperados übrig hat. Dann kommt es zur Abrechnung. Jeder Spieler behält seine übrig behaltenen Desperados und bekommt die von ihm abgeschossenen; alle sind jeweils ein Nugget wert. Hat nur ein Spieler das Ende lebend erreicht, bekommt er noch ein Beuteplättchen. Fehlschüsse und Nachladen ohne Patrone kosten Nuggets; man sollte lieber genauer rechnen, als einen Fehler begehen. Hat der Spieler, der den Fehler begangen hat, nicht genug Nuggets, muss er einen Schuldschein ausstellen. Leider liegen diese dem Spiel nicht bei, was in der Praxis ein Makel ist. Man kann sich zwar behelfen, aber der Verlag hätte sich da ruhig etwas einfallen lassen können.
Nach der Abbrechnung bekommen alle Spieler die benutzten Revolvermarker, Patronen und das Dynamit wieder zurück, und die nächste Runde beginnt, es werden also drei neue Desperados aufgedeckt. Nach fünf Runden endet das Spiel. Die Nuggets werden gezählt, eventuell noch vorhandene Schuldscheine werden mitgerechnet. Der Spieler mit den meisten Nuggets gewinnt, bei Gleichstand kann es auch mehrere Sieger geben.
Die Anleitung ist kurz, aber gut verständlich und mit farbigen Bildern verziert. Neben der deutschen Version ist auch eine englische Anleitung vorhanden. Die Karten sind passend bis skurril (es gibt zum Beispiel auch Skelett-Desperados), wirklich gut sind die Patronen und das Dynamitbündel geraten. Insgesamt ein zufriedenstellendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Spielzeit ist realistisch angesetzt, länger als die angegebenen zehn bis zwanzig Minuten sollte kein Spiel dauern. Die Altersempfehlung von acht Jahren ist wahrscheinlich realistisch, aber man darf nicht vergessen, dass das Kopfrechnen in Hektik geschehen muss. Ein Vorteil des Spiels ist, dass es auch wirklich für zwei Spieler geeignet ist. Richtig hektisch und etwas unübersichtlich, aber auch spaßiger, wird es zu dritt oder viert. Einziger kleiner Kritikpunkt ist der Karton, der zwar eigentlich groß genug ist, in dem die Sachen aber nur unordentlich verstaut werden können. Aber das ist wohl eine Sache, die einen richtigen Desperado nicht stören sollte ...
Wer nur ernste und langsame Spiele mag, sollte von Adios Amigos Abstand halten. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Kinderspiel, mit einer Portion Mut zur Enthemmung können aber auch Erwachsene ihren Spaß haben. Adios Amigos ist sicherlich kein Spiel, das man den ganzen Abend spielt, aber als Eröffnung-, Zwischen oder Abschlussspiel auf einem Spieleabend ist es vorzüglich geeignet. Dazu kommt, dass es innerhalb von fünf Minuten erklärt werden kann - selbst auf feuchtfröhlichen Spieleabenden ... Aber Vorsicht, eine Runde macht Lust auf die nächste, nicht nur der Revanche wegen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
5.0 von 5 Sternen
Rasantes Spiel, 20. August 2009
Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen
Das Spiel ist relativ schnell zu verstehen und entsprechend rasant zu spielen. Nach einer ersten Proberunde (die ist wichtig, damit die Regeln auch wirklich sitzen!), kann munter drauflos geballert werden. Jeder Spieler hat dabei 3 Desperado-Karten vor sich liegen und muß mit Hilfe seiner Revolvermarker versuchen, die gegnerischen Desperados abzuknallen. Dabei ist schnelles Kopfrechnen im Zahlenraum bis 10 gefragt, ein nicht unmögliches Unterfangen also...
Je mehr Spieler mitspielen, desto chaotischer wird der Spielablauf: wenn der erste seine "Bombe" in die Mitte wirft, der nächste "Nachladen!" brüllt und der letzte perplex auf seine Desperadokarten schaut und murmelt: "Huch, bin ja schon raus..."
Viel Spielspaß, absolut nedde Zeichnungen und eine Chance für alle, die schon immer wild durch die Gegend ballern wollten...
Beide Daumen hoch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
|