Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Flussbegradigung, 12. Mai 2009
Das Debüt der Noisettes war zwar ein aufregendes Album, aber es schrammte so ziemlich an allen Trends vorbei und floppte eher. Die Mischung aus brachial-dynamischem Rock, exzentrischem Soul-Gesang und teilweise progressivem Tiefgang wollten leider nur Wenige hören.
Und so ist es in England schon fast Tradition, mit dem nächsten Album quasi alles über den Haufen zu werfen. So haben die Noisettes mit "Wild Young Hearts" ein Soul-Pop/Rock-Album abgeliefert ohne auffällige Kanten. Mit "Saturday Night" ist sogar ein Song vertreten, der eine Disco/New Wave-Richtung einschlägt.
Im ersten Moment mag man es schade finden, dass die Noisettes ihren Sound so sehr "begradigt" haben, im weiteren Verlauf kann man aber dennoch Einiges auf dem Album entdecken und das Songwriting ist keineswegs schlecht, im Gegenteil. Gefällige, stilvolle Songs, die in's Ohr gehen und die Laune heben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Noisettes zwengen sich aus der engen Nische, 11. September 2009
Der tragende Person auf dem neuen Cover der Noisettes ist schnell gefunden: Sängerin Shingai Shoniwa, mit Wurzeln in England und Zimbabwean, ist das bestimmende Mitglied in der Band und treibende Kraft. Dominant lenkt Sie die neuen Songs der zweiten Platte in den richtigen Bahnen, zeigt echte emotionale Intensität als freistehenden Zynismus und schwebt selber irgendwo zwischen Macy Gray und der ehemaligen Morcheeba Sängerin Skye Edwards.
Auch wenn ' Young Hearts ' polierter und die Anstrengungen vermehrt auf die Kommerzialisierung verlegt wurden, klingt die zweite Platte der Noisettes kein wenig herzlicher. Zwar fehlt diesmal der Aufhänger, dafür bestimmen wieder die wunderschönen Mash-Ups der musikalischen Stilrichtungen von Dan Smith und Jamie Morrison das Geschehen und verbinden spielend leicht eine Mischung aus harten Rock- Indie und Jazz Elementen.
Das die Noisettes keine reine Indieband sind, haben Sie schon mit dem Debüt vor zwei Jahren bewiesen und die eigene Meinung dazu ist so kurz wie klar: "Indie is boring, dead and over", heißt es im Guardian von Sängerin Shingai. Dementsprechend wurde ' What's The Time Mr. Wolf? ' ein bizarrer Run durch die verschiedenen Genres und dazu eben eine außergewöhnliche Frau am Mikrophon, die es versteht wie keine andere Stücke zu schreiben, die Ihre eigenen Talente in voller Gänze präsentieren.
All diese Eigenschaften lassen die Noisettes auf dem vermeintlich schwierigen zweiten Album mit Leichtigkeit und Stil einfließen und verdienen mit ' Young Hearts ' endlich unsere Aufmerksamkeit gehört zu werden. Leider wurde ' What's The Time Mr. Wolf? ' in dem ganzen Veröffentlichungswahn neuer Indiebands gänzlich die Luft abgedrückt und belegte nur die hinteren Plätze in den englischen Charts. Zwei Jahre später hat sich die Angelegenheit um 180 Grad gewendet und gilt schon jetzt als Anschauungsmaterial für perfektes Songwriting. Die einfache Melancholie in ' 24 Hours ' ist Sinnbild und zentraler Haken für ' Wild Young Hearts ' und verknüpft die krönenden Highlights ' Never Forget You ' und ' Beat Of My Heart ' mit dem unwiderstehlichen 60er Jahre Flair in ' Atticus '.
Das Album ist keineswegs ein kompliziertes Stück, dass es in vielen Sitzungen zu verstehen gilt. Vielmehr spielen hier intelligente Rhythmen und ausgefeilte Melodien reibungslos zusammen und selbst Shingai Shoniwa ist auf dem besten Wege eine weibliche Rock-Ikone zu werden. Die Noisettes verdienen einfach ein Leben lang auf der Bühne zu stehen - unwichtig zu welcher Musik und ganz egal zu was Sie sich in der nahen Zukunft auch immer hinreißen lassen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Sha-La-La, 21. Juli 2009
Geschickt wird hier der New New Rock mit Soul verwoben und zu - melodiemäßig - 60's und 70's lastigem Pop. Das nervt nie, hat aber andererseits auch keine Nachhaltigkeit und wird in wenigen Monaten wieder vergessen sein, weil zu glatt produziert. Im Gegensatz zu ,Florence & The Machine' hat man dieses Ding aber wenigstens nicht überproduziert. Netter Sha-la-la Pop.
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