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Slipway Fires
 
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Slipway Fires

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Produktinformation

  • Audio CD (20. Februar 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Mercury (Universal)
  • ASIN: B001HBW2HU
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Pop-Journalisten mit einem großen Indie-Herz neigen bisweilen dazu, Erfolg mit Skepsis zu begegnen. Insbesondere dann, wenn eine Band in einem hohen Tempo dem Underground entflieht und zum Mainstream übersetzt. Genau diesen Weg schlägt die Band um den Ex-Libertines-Bassisten und Razorlight-Frontmann wie Hauptsongschreiber und Sänger Johnny Borrell mit Slipway Fires ein. Das Debüt des 2002 in London gegründeten halb-britisch, halb schwedischen Quartetts gehörte noch in die Keller Clubs, viele von ihnen dreckig und schummerig. Der selbstbetitelte Nachfolger Razorlight ging auf Platz 1 der UK-Charts, erhielt 4-fach-Platin und durchweg gute Kritiken. Dieser rasante Durchbruch rieft Neider auf den Plan, und all der Hype um den angeblich arroganten Egomanen Borrell rückte Razorlight immer weiter in den Fokus der Presse, wobei gerade die in England zumeist unsägliche Regenbogenabteilung mit ihren übelriechenden Gerüchteküchen heiß lief. Werk Nummer 3, auf der Insel schon im November 2008 veröffentlicht, erhielt überwiegend unterkühlte bis negative Rezensionen. Die perfekte Produktion kann da kein Kriterium sein, der gewaltige Ruck zur Massentauglichkeit darf es nicht sein. Es ist offensichtlich, dass Razorlight sich auf die Verfolgung von Springsteen, Queen oder U2 machen. Dazu scheuen sie keine Mittel, setzen gefühlvolle, wie sparsam arrangierte Piano-Balladen („Wire To Wire“) oder akustischem Folk („Hostage Of Love“) Power-Pop („You And The Rest“, „Monster Boots“)) und grenzwertigen Pomp entgegen. Im Gegensatz zu Razorlight aber stimmt die Mischung trotz einiger guter Meloden und griffigem Songwriting nicht mehr. Zu häufig verfällt Borrell samt seiner Geldorf-esken Stimme in Pathos und Prätentiosität. Besonders schlimm artet das im finalen „The House“, einer komplett uninspirierten Ballade über seinen Vater aus. Nicht viel besser ist die Upper-Class-Geschichte in „Burberry Blue Eyes“, aber auch in „60 Thompson“ oder „North London Trash“ bewegt sich Borrells lyrische Kunst mit seinen religiösen Metaphern auf dünnem Eis. Letztendlich verspricht das überambitionierte Slipway Fires am Anfang mehr, als es im Verlauf halten kann. - Sven Niechziol


motor.de

Irgendwie war das abzusehen. Als Meister der Übertreibung ist Frontbarde Johnny Borrell wohl der letzte, der bei seinem dritten Album auf tonnenweise Dramatik, Theatralik und Chorgesänge verzichten würde. Höher, schneller, weiter – doch unterm Strich landen Razorlight mit dem überambitionierte „Slipway Fires“ ungebremst im Nirgendwo.

Dreh- und Angelpunkt der neuen, von Borrell im Vorfeld der Veröffentlichung selbst schon großspurig abgefeierten Platte ist wohl ihre Vorhersehbarkeit: Vorhang auf für ein musikalisches „das musste ja so kommen“. Auf „Slipway Fires“ gibt man sich nicht mehr mit süßlichen, hypermelodischen Pop-Rockmelodien und latentem Indie-Charme zufrieden, sondern setzt gleich auf die ganz hohen Zähler, welche da beispielsweise wären: Eine theatralische Pianoballade namens „Wire To Wire“ mit Plastik-Herzschmerzflair, die die Reaktion des Hörers nicht nur aufgrund von Johnnys inbrünstig vorgetragenem Gesang, sondern auch durch einen emotionsgeladen Chor irgendwo in der Grauzone zwischen echter Anteilnahme und Fremdschamgänsehaut ansiedeln dürfte.

Beim zweiten Track „Hostage Of Love“ blitzen hingegen kurzzeitig altbekannte Klanggewohnheiten wieder auf. Und auch auf textlicher Ebene fühlt man sich bei diesem Stück an schadenfroh belächelte Wendungen wie „I met a girl/She asked me my name/I told her what it was“ aus der Single „Somewhere Else“ erinnert. “For telling my story I have been crucified” heißt es da mit der biblischen Anmaßung eines hoffnungslosen Egozentrikers.

Noch unterhaltsamer wird es dann beim Song „North London Trash“ und Johnnys „hot-bodied girlfriend, who makes the cameras flash“ oder Miss „Burberry Blue Eyes“, die unweigerlich Erinnerungen an Teenie-Highschool-Komödien weckt, in denen die Liebe des reichen Töchterchens für den verwegenen Taugenichts mit Rockstar-Appeal einfach irgendwann entflammen muss. Zu rührend. Doch Johnny meint es ernst. Wohl auch die Glam-Pop-Nummer „Tabloid Lover“, die in ihrer Aufgesetztheit alles in allem das irritierendste Stück der gesamten Platte darstellen dürfte.

Während man sich in England zum Teil wirklich böse über die Arroganz des Hauptverantwortlichen Borrell echauffiert, sollte man das ganze Razorlight-Paket aber mit dem nötigen Humor betrachten können. In seiner Naivität, all das Dargebotene vollkommen ernst zu nehmen, wirken Johnny und seine Platte schon wieder irgendwie drollig und ungewollt komisch. Musikalisch versuchte er wohl, seine Jungs in U2-esque Stadionbrachialdimensionen zu prügeln. Nur wäre das im Grunde doch gar nicht nötig gewesen. Es ist gewiss keine Lüge, zu behaupten, dass Menschen, die Razorlight schon immer mit ganzem Herzen zugetan waren, sich auch mit dieser Veröffentlichung arrangieren werden. Doch will man das?

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Nicht durchweg toll und doch ganz, ganz groß. , 27. Februar 2009
haha, schon komisch, ich war nie ein großer razorlight fan, aber sie haben es schon immer geschafft mich hin und wieder zu verblüffen. auf dem neuen album mehr denn je. so sehr wie hier haben mich razorlight songs dann doch noch nie umgehauen. ich weiß nicht wie man es schafft, als band songs von so unterschiedlicher qualität hervorzubringen. auf dem ersten gab es einige wirklich herrausragende. das zweite album war eher so gar nichts für mich. bei diesem hier hatte ich keine großen erwartungen und bin vollkommen begeistert! die eine hälfte der songs hab ich direkt aussortiert - die andere hälfte hat mich so dermaßen gepackt, dass ich seit stunden nichts anderes höre, und dem album auf jeden fall 4 sterne geben muss. die hälfte, die mich umgehauen hat, klingt übrigens ein bisschen so wie ich mir das neue Killers album vorgestellt, und wohl auch gewünscht hätte. (oder auch das neue morrissey album, auf die gefahr hin hier gelyncht zu werden) so wie bei deren zweitem album als man zuerst dachte, huch.. und dann: oh... wow. im uk hieß es ja vermehrt dass razorlight mit diesem album endgültig opfer ihrer eigenen arroganz und ideenlosigkeit geworden sind. ich kann weder das eine noch das andere bestätigen - im gegenteil: das ist nicht die art seichter und belangloser indie pop wie er einem überall um die ohren gehauen wird. und wie auch razorlight ihn uns schon um die ohren gehauen haben. auf dieser platte sind ganz, ganz große melodien, von so unglaublicher imposanz und kraft zu finden, wie es sie im bereich indie rock zur zeit selten gibt. die band ist hier wirklich zu hochform aufgelaufen. ich hab seit langem mal wieder richtig lust auf indie bekommen, dass ausgerechnet razorlight das geschafft haben, hätt ich nie gedacht. tatsache ist, ich hab erst 3 mal eine rezension auf amazon geschrieben, und heute hätt ich wahrlich anderes zu tun. vielleicht verlieb ich mich ja morgen auch noch in die andere hälfte.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Slipway Fires" ist ein großartiges Album und (wieder mal) eine qualitative Steigerung. , 20. Februar 2009
Nach dem Hören von Wire To Wire hab ich es dann gewagt (recht ungehört) das neuen Album zu bestellen...und wie heisst es so schön...wer wagt, gewinnt! Ich bin begeistert, rundum überzeugt und kann es wirklich nur jedem ans Herz legen. Neben der Ballade Wire To Wire, gefallen mir besonders die recht rockige Nummer Hostage of Love und Stinger. Ich freu mich jetzt schon sehr Razorlight im April live zu sehen.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Unter den Möglichkeiten, 16. Februar 2009
Während sich "Razorlight" bereits mit ihrem Debüt "Up all night" in den vorderen Chartpositionen der britischen Charts breitmachen können, bedarf es weiterer 2 Jahre und einer Hitsingle wie "America" bis sich auch international ertragreiche Bekanntheit einstellt. Die Band um den ehemaligen "The Libertines" Bassisten Johnny Borrell tritt erstmals als Support von "Mando Diao" und den "Rolling Stones" auf deutschen Bühnen in Erscheinung. Im Zuge ihres selbst betitelten Nachfolgers folgen Headlinershows und Auftritte im Rahmen namhafter Festivals wie Rock am Ring, Southside und Hurricane. Fast schon standesgemäß die gewisse Portion Größenwahn, die ihrer Arbeit inne wohnt.

"Slipway fires" erscheint mit ca. 3 Monaten Verzögerung in Deutschland. In England bleibt mit Platz 4, die bisher "schlechteste" Platzierung und die Kritikermeinungen über das Album gehen weit auseinander. Ein erster Hördurchlauf hinterlässt tatsächlich einen bitteren Beigeschmack. Als hätte das Verlangen nach Anerkennung die Leichtigkeit der Vorgänger verdrängt. "Unser letztes Album hatte wahnsinnig große Melodien, aber inhaltlich war es nicht gerade unsere beste Platte. Bei dieser LP ist das anders, denn nun steht genau dieser Aspekt im Mittelpunkt.", so Borrell. Das mag ja sein, aber zu viel Theorie hat der Praxis noch nie gut getan. Die erste Singleauskopplung "Wire to wire" ist auffallend melancholisch angelegt und zeigt sich als emotionale Pianoballade, in deren Zentrum die Stimme des Sängers kreist. Kein offensichtlicher Hit und somit ein ungewöhnlicher Weg auf eine neue Platte einzustimmen. Auch in der Folge ist nur noch wenig vom lebhaften Indie Rock des Debüts und der Brit Pop Elemente des Zweitwerks zu spüren. Der Versuch künstlerisch gehaltvoll zu agieren, scheitert häufig, während einem gelungene Songs wie das gefühlvolle, alles überstrahlende "60 Thompson" oder das tanzbare "You and the rest" aufzeigen, was man in seiner Summe schmerzlich vermisst. Diese herrlichen Melodien - die gewisse Unbeschwertheit - haben sich einer Last beladen, die man, nach den gelungenen Vorgängern, nicht ohne weiteres mittragen möchte. Trotz der vordergründigen Tiefe fliegen die Songs an einem vorbei. Erst nach weiteren Durchläufen bleiben ruhigere Stücke wie "North London trash" oder "Blood for wild blood" hängen, während Pop verliebte Nummern wie "Tabloid lover", die ein wenig an die "B-52s" erinnert, oder "Burberry blue eyes" erwähnenswertere Fixpunkte darstellen. Mal klingen sie nach "Suede", mal nach "Oasis", dann fast schon wie "Simon & Garfunkel" oder "The Feeling", doch es mangelt an eigenem Profil. Ein schlechtes Album ist "Slipway fires" damit nicht. Es verschießt sich einem am Anfang, doch mit ein wenig Geduld findet man kleine Höhepunkte. Doch wer sich mit den Größten messen möchte, muß schon etwas tiefer in die Trickkiste greifen. Das können "Mando Diao", "Maximo Park", die "Strokes" und und und einfach viel besser.

Anspieltipps: "You and the rest", "60 Thompson" und "Burberry blue eyes"
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3.0 von 5 Sternen Slipway Fires
Die CD war nicht so ganz , wie erwartete, das hat aber nichs mit dem Absender zu tun,
Vor 19 Tagen von Eckmann-Weduwen veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen eine band, die die welt nicht braucht!
Ich finde diese band gruselig wie kaum eine andere! "Wire to wire" ist DIE NERVHYMNE des Radios! Ertönt sie wird mir schnell übel und ich schalte um. Was soll der Käse! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Pitt veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Hammer Geil!!!
Diese Album muss man sich anhören, kein einziges Lied dabei was scheiße ist.
Einfach anhören, tut ihr es nicht verpasst ihr was geniales.
Vor 1 Monat von Petra Weber veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen genial
einfach ein spitzen album hab schon lange gewartet das mal wieder was intressantes auf dem markt erscheint danke an razorlight.
Vor 2 Monaten von Jens Bauer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Hülle
Also die Hülle ist sehr schick, mal was anderes!
und die tracks nach meinem geschmack angeordnet (die erfolgreichesten lieder sind track 1 und 2)
preis leistung fand... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Essi veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Gute Musik aus UK
War eigentlich nie ein grosser Fan von Razorlight. Da ich den Song "wire to wire" ziemlich langweilig finde. Aber die anderen Songs auf dem Album gefallen mir sehr gut. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Lucia Coletto veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Grandioses Album!
Ich kaufte mir dieses Album aufgrund der Single-Auskopplung "wire to wire" und war erfreut, das diese CD mit weiteren Top-Hits bespickt ist.
Vor 4 Monaten von Max H. veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Eine unter den guten Brit- Pop Bands
Ha! Razorlight ist der Beweis: Die wirklich gute Musik kommt , nicht
aus den USA, nein, nicht aus Deutschland und nicht aus Frankreich,
sie kommt von den grünen... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Kritischer veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Mittelklassemusik
Wire to wire gefällt mir als Song sehr gut. Die anderen Lieder plätschern leider so dahin. So finde ich die CD eher als mittelklassig
Vor 5 Monaten von C. Espelage veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Von vorne bis hinten super!
Sicherlich gehöre ich altersmäßig nicht zur normalen Fangemeinde dieser 4 Jungs.
Aber das ist jetzt schon eine DER Lieblings-Cds unserer gesamten Familie. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von farbenspiele veröffentlicht

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