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Quantum of Solace
 
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Quantum of Solace [Soundtrack]

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Produktinformation

  • Audio CD (31. Oktober 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Soundtrack
  • Label: J Records (Sony Music)
  • ASIN: B001GGX9V4
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Gut oder schlecht? Vor dieser Frage steht 007 bei der Einschätzung seines Umfeldes im 22.Bond-Abenteuer. Der Zuhörer muss ebenfalls rätseln angesichts des dazugehörigen Soundtracks samt höchst eigenwilligem Titelsong und einem düsteren (Action-)Score mit großem Orchester und etwas Elektronik.

Schlagzeilen machte Quantum Of Solace schon vor seinem Kinostart am 6.11.2008. Als Interpretin des ursprünglichen Titelstücks, einer stimmungsvollen, von Mark Ronson komponierten Soulballade im Dusty-Springfield-Stil, war Amy Winehouse vorgesehen. Sie verschwand aber im Drogensumpf und war für Aufnahmen unpässlich. Deshalb wurde auf die Schnelle ein Duett der Nu-Soul-Königin Alicia Keys mit dem Garagen-Rocker Jack White (White Stripes) realisiert – für viele Fans der Serie „der schlechteste Bond-Song aller Zeiten“!

Die Misere, in welcher das jeweilige Titellied bei einem neuen 007 seit Langem steckt, wird im Vergleich mit Stücken auf der sehr empfehlenswerten Compilation The Best Of Bond deutlich. Welche großartige Melodien sind dort geboten, deren Stil und Flair einst John Barry begründet hat! Von Goldfinger (Shirley Bassey) über License To Kill (Gladys Knight) bis For Your Eyes Only (Sheena Easton) oder Live And Let Die (Paul McCartney) – allesamt höchst individuelle und doch typische Songs, welche Evergreens wurden und den Zuhörer sofort an das dazugehörige Abenteuer des britischen Geheimagenten denken lassen. 1985 aber änderte sich das grundlegend. Seit Duran Duran mit A View To A Kill Platz 1 der US-Singles-Bestsellerliste eroberten, zählt bei dem Bond-Titelsong primär nur Eines: Kasse statt Klasse! Das maßgebliche Kommerz-Kriterium scheint zu sein: Lieber durch gerade modernes Chartsfutter mit schnellem Verfallsdatum kalkulierbaren, kurzfristigen Erfolg anzupeilen, anstatt zeitlose Qualität zu bieten! Das gilt für Garbages The World Is Not Enough ebenso wie für Die Another Day von Madonna oder das hardrockige „You Know My Name“ (Chris Cornell). Die Keys-/White-Kooperation Another Way To Die passt nahtlos in diese Reihe und es bedarf keiner hellseherischen Fähigkeiten, um zu behaupten: Es wird so schnell vergessen sein wie die Beiträge von Cornell & Co..

Wie steht es dagegen mit dem Score in Bonds 46.Dienstjahr? Der stammt zum fünften Mal in Folge von David Arnold. Für die Fortsetzung von Casino Royale (2006) ließ sich der englische Komponist (Godzilla, Independence Day) durch das Lesen des Drehbuchs inspirieren. Regisseur Marc Forster (Monster’s Ball) fügte die Instrumentals dann an den entsprechenden Stellen der 230-Millionen-Dollar-Produktion ein. Es ist eine primär orchestrale Filmmusik mit pointierten elektronischen Akzenten sowie selektivem Einsatz von Flöte und Akustik-Gitarre. Natürlich dürfen die diversen, für diesen Thriller obligatorischen Actionmomente nicht fehlen. Fazit für den Score: Solide, aber unspektakulär!

Nach gut einer Stunde geht es dem Hörer des Soundtracks so wie James Bond in dem 100 Minuten kurzen, rohen Reißer: Er ist sich im Unklaren, was er davon halten soll. Thomas Hammerl


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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Quo Vadis Bond ?, 6. November 2008
Wer die Bond Musik von David Arnold so schätzt wie ich, der wird bei diesem Album durchaus auf seine Kosten kommen. Doch leider scheint die Art und Weise wie die Bond Reihe fortgesetzt wird, auch im Soundtrack nicht anders zu verlaufen.
Der bisher kürzeste aber actionsreichste Bondfilm lässt einen Schwerpunkt auf perkussive Musikstücke erahnen. Ganz so schlimm ist es nicht, es kommen durchaus wieder ruhigere Stücke vor.
Doch erneut wird das Monty Norman Bond Thema mehr als vermieden.
Wurde doch im Vorgänger auf dieses Thema verzichtet weil Bond erst zum Ende des Films zu "Bond" wurde, haben eigentlich alle ein Folgesoundtrack mit typischen Bond Motiven erwartet.
Es ist nicht so, dass die Musik keine Bond Elemente enthält - im Gegenteil, es werden sogar Stücke aus Casino Royale angespielt (was im Film auch einen Sinn macht). Doch Arnold weiss die Bond Themen geschickt zu verstecken als traute er sich nicht(oder durfte nicht) diese Themen auszubauen.
Was bleibt ist ein konzeptloser Soundtrack ohne roten Faden (sprich Leitmotiv). Das liegt natürlich auch daran, dass diesmal das Titellied wieder nicht vom Komponisten selbst stammt und im restlichen Soundtrack weder vorkommt noch angedeutet wird.
Da der Titel ANOTHER WAY TO DIE der schlechteste Titel nach Madonnas DIE ANOTHER DAY sein dürfte, ist das auch eigentlich nicht weiter tragisch, doch die von Arnold komponierten Stücke sind einfach nicht eigenständig genug.
Manche gut klingenden Themen sind nicht einmal eine Minute lang...
Der Soundtrack von Casino Royale war um Längen besser da er all diese negativen Eigenschaften nicht hatte. Chris Cornells YOU KNOW MY NAME war ebenfalls besser als das neue Titellied und zwar so gut, dass es sowohl im Soundtrack von Quantum of Solace wieder aufgegriffen wird, als auch (wer am Ende genau hinhört) sogar in ANOTHER WAY TO DIE enthalten ist...

Da beide Filme zusammenhängen machen diese gegenseitigen Bezüge Sinn, aber die Fortsetzung des Soundtracks ist schonmal nicht besser gelungen als der erste Teil der Doppelfolge.
Es fehlt einfach die vielseitigkeit und die klassischen Melodien eines John Barry. War Arnold anfangs auf einem guten Weg in dessen Richtung, scheint er sich langsam wieder verlaufen zu haben...
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nur ein Quentchen Trost, 31. Oktober 2008
Von G. Kroener (Bamberg, Bavaria Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
David Arnold, in dessen Filmographie eh schon so herausragende Scores wie Independence Day, Godzilla oder Stargate stehen, und die demnächst um Narnia 3 erweitert wird, hat sich längst als feste Größe im 007 Universum etabliert. Nach Tomorrow Never Dies, The World Is Not Enough und Die Another Day ist er der erste Komponist nach John Barry, der den Wechsel eines Bond- Hauptdarstellers überlebt.

Arnold ist noch kein Barry, aber er ist auf dem besten Weg, denn er ist der Mann, der James Bond Musik für eine neue Generation richtig überarbeitete, ohne das Herz zu verlieren.
Und nun schickt er sich an, in Quantum Of Solace, noch ein paar Schritte weiterzugehen, und Daniel Craig's perfekter Interpretation ein eigenes Gesicht zu geben.
James Bond Musik war immer geprägt von etwas überzeichneter, schamloser Gradiosität und einem Hauch Augenzwinkern. Selbst als die Brosnan- Ära versuchte, Emotion in die Filme zu bringen, war die Richtung dieselbe.
Nicht in Quantum Of Solace.

Wer breit gezeichnete Melodik oder Ausbrüche von maskulinen Actionmotiven erwartet, wird bitter enttäuscht werden. Die Betonung in Quantum liegt auf Rhythmik und - für einen Bond Film - außergewöhnlich subtilen Stilmitteln. Dabei gewinnt die Musik dadurch einen sehr speziellen Charme, dass sie nicht nur, wie in den vorherigen Filmen, Techno mit einfließen lässt, sondern vor allem Drum 'n Bass- und Rockelemente. Genau dadurch bekommen die bekannten Grundbausteine eine besonders frische Kontur.
Also vom Stil her setzt sich Quantum deutlich ab von seinen Vorgängern. Wie sieht es thematisch aus?

Seit jeher war es ungeschriebenes Gesetz, dass der Komponist den Titelsong schreibt; all die Klassiker, Goldfinger, Thunderball, Diamonds Are Forever, alle wurden von John Barry selbst geschrieben. Und sogar Eintagsfliegen wie Bill Conti oder Marvin Hamlish durften selbst schreiben. Der Grund ist einfach: der Komponist weiß wohin er die Score lenken will, und er kann den Song einarbeiten, so dass der Film eine musikalische Gesamtidentität bilden kann.

Hier durfte es David Arnold nicht, folglich ist die Score auf eigenes herausstechendes Material angewiesen, das leider nicht vorhanden ist. In der Tat könnte man berechtigterweise fragen, ob David Arnold nicht ab und zu aus Versehen ein nicht verwendetes Stück aus Casino Royale mit ins Aufnahmestudio genommen hat.
Es gibt ein kurzes, dreinotiges Motiv, zu hören z.B. am Ende von "Perla De Las Dunas". Der rote Faden durch die Score ist allerdings ein Motiv, das aus Casino Royale schlicht und einfach gemopst wurde, klar zu hören in "Talamone".
Außerdem ist Vespers Thema aus selbigem Film mehrmals eingearbeitet, aus guten Gründen.
Und mehr, außer ein paar Zeilen aus dem Bond Thema, gibt es nicht.
Der Abschluss des Albums ist schwach; die Sologitarre erinnert doch arg an die Bourne- Reihe.

Bei aller Frische, die die neuen Elemente bieten, geht dieser leichte Beigeschmack der Identitätslosigeit nicht verloren. Die zahlreichen Anleihen aus Casino Royale tragen ihr Scherflein dazu bei. Selbst die melodische Identität des Titelsongs stammt klar aus Chris Cornells You Know My Name.
Das Fazit bleibt: man muss nicht große Balladen oder lange dramatische Themen schreiben um den Ansprüchen der Bond Musik- Historie gerecht zu werden, es geht auch mit kurzen und prägnanten Motiven - aber dann doch bitte neue schreiben, und nicht beim (eigenen) Vorgänger klauen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Schöner Action-Score, aber kein typischer Bond-Sound ..., 1. November 2008
...Schade!
Der Soundtrack zu "Ein Quantum Trost" (einen Kommentar zum Filmtitel verkneife ich mir hiermit an dieser Stelle ;-)) ist wieder mal ein actiongeladener energischer Score mit viel "TamTam". David Arnold bleibt seinem Stil auf jeden Fall treu. D.h. der Soundtrack ist zu seinen letzten Bond-Werken sehr ähnlich.
Allerdings, wie schon zu Recht in anderen Rezensionen zu lesen ist, fehlt das typische Bond-Feeling bzw. das Bond-Thema. Es ist einfach nicht aus einem Bond-Score wegzudenken. Ohne das Thema ist es kein Bond!! Nichts desto trotz werden Filmmusik-Liebhaber, die auf Action-Scores stehen, ihre Freude haben. Es ist ein guter Soundtrack (die Bondsicht mal außer Acht gelassen!) mit vielen Bläser-Segmenten, wie wir sie von David Arnold kennen, kontrastreichen Streicheruntermalungen und grandios treibenden Precussionteilen.
Spannung kommt beim Anhören allemal auf, aber wie gesagt, das Bond-Thema von Monty Norman hätte man ruhig öfter (oder überhaupt) integrieren können.

Positiv anzurechnen ist den Produzenten, dass sie das Titellied (Alicia Keys & Jack White) wieder mit auf die Scheibe genommen haben, auch wenn dieser Titelsong eher suboptimal zu Bond passt. Bei "Casino Royal" verärgerte man die Fangemeinde damals dadurch, dass der Titelsong "You Know My Name" von Chris Cornell separat vermarktet wurde und daher auch nicht auf dem kompletten Soundtrack zu finden war.

Somit gibt's ein Bonus-Sternchen. Ansonsten musikalisch gesehen 3 Sterne für den "Pseudo"-Bond-Score ...
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