Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
zwiespältig, 26. März 2009
eins vorab: so skeptisch wie ich zu diesem album eingestellt war, als ich hörte, daß timberland also die musik zu chris cornell beigesteuert hat, so überrascht bin ich jetzt wo ich es gehört hab. deshalb will ich mal eine vielleicht etwas andere meinung hier schreiben, denn die ganzen negativen kritiken haben meine erwartungen zuerst auch noch weiter runtergeschraubt und ich muß nun feststellen: so schlecht ist das ganze nun doch nicht. nein nein. es kommt halt darauf an was man erwartet...
also, wer chris cornell kennt und auf soundgarden oder audioslave steht (so wie ich) oder sonstwie meint hier gibts den guten alten chris auf altbekannte art und weise zu hören...absolute fehlanzeige, enttäuschung mit hoher wahrscheinlichkeit vorprogrammiert!! vorsicht! ABER...
wer auf timberland steht (und ich kann nicht sagen, daß ich das nicht tue) wird andererseits anders denken jedoch mal wieder nichts wirklich neues von dem alten spaßvogel hören, was nicht abwertend sein soll. mir persönlich klingen aber zugegeben mittlerweile die ganzen timberland produktionen zu gleich (etwas), trotzdem sind sie immer gut und haben eine herausragende qualität. er ist halt ein kleines genie, wenn auch kein quincy jones. dafür ist er dann doch nicht abwechslungsreich genug und außerdem zu leicht durchschaubar.
und mit quincy jones wär ich auch schon bei meiner assoziation, die mir zu diesem album als erstes einfiel: michael jackson. oh ja, chris cornell zeigt hier, daß er doch tatsächlich das zeug dazu hat in (zumindest ein paar von) jackos fußstapfen zu treten! das ist vielleicht unglaublich, aber doch ist es wahr. natürlich ist dieses album hier kein vergleich zu produktionen wie thriller oder bad, die sind ohnehin in einer liga für sich. wie schon gesagt einen quincy jones, der wie sicherlich viele wissen damals jackos alben produziert hat, all seine meilensteine bleibt noch auf lange zeit unerreicht, aber das album hier spielt zumindest den gleichen sport: beats, flows, skills, soul, eine prise rock und eine süße kirsche obendrauf. ...und kein heal the world (zum glück).
deshalb mein resumee: chis cornell altfans werden wohl größtenteils enttäuscht sein. wer allerdings nicht vorbelastet ist und/oder sowieso auf timberland steht wird es nicht sein. vor allem könnten neue hörer und womöglich auch alte jacko haudegen begeistert sein. das ist einerseits sicherlich zwiespätig, andererseits aber auch mutig vor allem von chris. love it or leave it aber vorab: check it out.
ps: anspieltip zum kennenlernen: sweet revenge
aloha all ya.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Cornell-Jünger, geht in Deckung: das ist DANCE!, 10. März 2009
Ich könnte mir's natürlich leicht machen:
Als Cornell-Fan alter Schule, den Sänger seit glorreichen "Soundgarden"- und "Temple of the dog"-Zeiten begleitend, wäre es ein Leichtes, einen (weiteren wutschnaubenden) völligen Verriss des vorliegenden Albums zu posten.
Nur: Ganz so leicht isses nicht.
Punkt eins: das ist natürlich eine Dance- (oder RnB? oder Hip-Hop?)Platte, jedenfalls aber kein Rockmonster. Liegt ja auf der Hand, wenn Timbaland produziert.
Freunde des begnadeten Rockshouters aufgepasst: kein Screaming à la "Badmotorfinger", keine genialen Tracks like "Euphoria Morning"; nein, gewohnte Dancekost des Starmachers Timbaland. So finden sich zwar vereinzelt Gitarrenparts, diese sind jedoch stark "downgesized", will sagen: ohne Druck, wenig Saft auf den Tonabnehmern, summen sie leise.
Alles natürlich dem Produzentengott geschuldet: das Ungetüm, das bereits Justin Timberlake groß gemacht und Nelly Furtado wiedererweckt hatte, lässt grüßen (und macht an sich seinen gewohnten Job: viel Geknarze, technische Spielereien udgl.).
Die Kompositionen sind Meterware, wie man sie aus dem Timbaland-Fach bestens kennt: So ist der Start des Albums ("C-64" bzw. "Uralt-Atari"-Klänge zu Beginn von "Part of me") noch eher ungewöhnlich, so stechen einzelne Tracks durchaus als Ohrwürmer hervor (der genannte, "Time", "Enemy", "Watch Out"), ein richtiges Meisterwerk kann ich jedoch nicht erblicken. Insgesamt erinnern Kompositionen und Produktion stark an Madonnas "Confessions on a dancefloor". Gute Durchschnittsware eben (die ohne ein derartig "heavy" Produktion auch wohl keinem auffallen würde).
Was allerdings dieses Album doch aus der Ebene üblichen Allerweltguts heraushebt, ist: Maestro Cornell selbst.
Unnachahmlich in seinem Tibre, regelrecht vibrierende Boxen hinterlassend, ist er sofort - in jedem Ton! - erkennbar. Unbestritten der beste, ausdrucksstarke Rocksänger der letzten Jahre, verpasst seine Interpretation den Songs eine Marke, die verblüfft (und im Sektor unüblich ist). Rock meets Dance - warum nicht?
Insgesamt: dank Cornells Darbietung überdurchschnittliche Danceware - Hardcore-Fans des Rockgottes, die nur auf Rock stehen, werden sich eher enttäuscht abwenden.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Das Cover sagt alles, 10. März 2009
Ich war total aus dem Häuschen, als ich hörte, dass Chris Cornell ein neues Album rausbringt. Hab mir das gute Stück dann auch gleich bestellt.
Dann las ich den Aufkleber "produced by Timbaland", da hab ich schon das Schlimmste befürchtet, aber ich hätte nicht gedacht, das es noch schlimmer kommen könnte. Part of me & Scream sind eigentlich die einzigen Stücke die man sich anhören kann, aber mit Chris Cornell hat das nix zu tun. Das Cover sagt ja schon alles, denn Chris zerkloppt seine Gitarre und auf der ganzen CD hört man, wenns hoch kommt, vielleicht 5 Minuten Geräusche, die von einer Gitarre stammen könnten. Außerdem ist es grauenhaft, dass die Lieder ineinander übergehen. Irgendwann denke ich, jetzt muss das Lied doch zu Ende sein, dabei bin ich schon bei Lied 7.
Wer total auf die Stimme von Chris steht oder auf Timbaland, für den mag das Album ja was sein, aber für Leute die Rock und gute Gitarrenarbeit mögen ist das rausgeschmissenes Geld.
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