Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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306 von 311 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Top-Kamera, welche viel Freude bereiten wird und bedenkenlos zu empfehlen ist, 16. Oktober 2008
Auch mit der D90 hat Nikon wieder eine solide Kamera mit gutem Preis-Leistungsverhältnis vorgelegt. Hier wird konsequente Modellpflege betrieben, der Nikon-Benutzer wird sich sofort wieder zurechtfinden. Als "Aufsteiger" von einer doch in die Jahre gekommenen D70 erlebt man natürlich einen Quantensprung: allen voran das sensationelle Megapixel-Display zur Bildkontrolle, die wesentlich höhere Geschwindigkeit bei der Datenverarbeitung und Bildanzeige, Live-View und so Kleinigkeiten wie besser gestaltete Bedienelemente, einen frei belegbaren Funktionsbutton, mehr individuelle Einstellungen, ein persönliches Favoritenmenü und vieles mehr. Natürlich gibt es an der D90 viel mehr AF-Sensorfelder, die Chance, dass auf irgendwas Unwichtiges im Vordergrund scharfgestellt wird bleibt unverändert hoch - ein für mich fragwürdiger "AF-Sensor-Wettbewerb", ich bleibe doch wohl bei der manuellen Anwahl des Sensorfeldes und da spielt es dann nicht so eine Rolle, wieviele davon zur Verfügung stehen.
Die Bildqualität in JPEG direkt aus der Kamera ist auch bei hohen ISO *** äusserst*** beeindruckend (z.B. im direkten Vergleich mit Nikon D70 und Sony Alpha 700). Selbst bei ISO 6400 liefert die Kamera noch zumutbare Bilder - Hut ab vor dieser Leistung. Bei anderen Kameras (Alpha 700) ist da schon RAW mit Nachbearbeitung am Computer nötig, um ein ähnliches Ergebnis zu erzielen.
Ein paar Schattenseiten dürfen nicht verschwiegen werden: Der Video-Modus ist beeindruckend und natürlich ein absolutes Novum, die Korrekturmöglichkeiten (z.B. nur schon Belichtung) sind jedoch SEHR limitiert und der Autofokus während der Aufnahme generell tot, vor allem der Ton ist jedoch eine Katastrophe (man wird z.B. ein Verstellen des Zooms oder Fokus deutlich bei der Wiedergabe hören). Nach wie vor dürften viele "Pocketkameras" hier insgesamt bessere Ergebnisse bringen, ausgenommen natürlich bei der Verwendung von Spezialobjektiven an der Nikon.
Der Life-View ist ebenfalls eine erfreuliche Bereicherung und wird wohl in einigen Situationen (z.B. ab Stativ, Makro, Überkopf) regelmässig zum Einsatz kommen, der Kontrast-Autofokus in diesem Modus ist jedoch SEHR langsam, sogar gemütlicher als an vielen Kompaktkameras. Nikon scheint eine recht "lustige" Fokusstrategie zu verwenden (es werden wohl fest mehrere Fokuspunkte angefahren und dann daraus direkt die richtige Fokusstellung berechnet - 1-2 Sekunden dauert das gerne Mal. Hier gibt es wesentlich bessere Implementationen von Kontrastautofokussi z.B. in Bridge-Kameras). Gelungene Schappschüsse in diesem Modus sind nur mit Vorfokussierung realistisch, trotzdem, eine insgesamt sehr wertvolle Funktion.
Das 18-105 Kit-Objektiv kann bei der Preislage natürlich nicht der Hammer sein, aber es ist sehr brauchbar, quasi ein Universalzoom mit Bildstabilisator zum Schnäppchenpreis mitgeliefert. Auch der Bildstabilisator in diesem Objektiv scheint sehr wirksam, jedoch nicht "Spitzenklasse" zu sein, die Sony 700 mit ihrem eingebauten Stabi scheint da auf Basis erster subjektiver Versuche in diesem Brennweitenbereich eine sichtbar bessere Leistung zu erbringen (z.B. Arme aufgestützt bei 1 Sec. Belichtung, nicht übermässig praxisnah, aber ganz nett für einen Test).
In Summa eine Kamera, die auf der Höhe der Zeit ist und kaum enttäuschen wird, einzelne Funktionen sind anderswo vielleicht besser implementiert, doch die D90 bietet eine sehr runde Gesamtleistung und am Wichtigsten bleibt am Schluss die Bildqualität und da kann die D90 locker auch mit der höherpreisigen Konkurrenz mithalten.
Als gleichzeitiger Sony Alpha 700-Nutzer kann ich mir eine Bemerkung leider nicht verkneifen - bitte liebe Nikon schau Dir doch mal dieses Konkurrenzmodell an, hier könntest Du, was die intuitive Bedienung betrifft, noch so einiges lernen und die Liste der "Kleinigkeiten", die an der A700 deutlich besser gelöst sind, ist leider ziemlich lang: AE-Lock schaltet auf Wunsch direkt auf Spotmessung um, Zoom ins Bild springt auf 10fach Zoom und direkt auf die Stelle im Bild, auf welcher der Fokus(-Punkt) gelegen hat [schnellste Fokuskontrolle!], der Mini-Joystick und die direkte Anwahl von Funktionen auf dem Display, ISO-Auto auch direkt übers Einstellrad aus-einschaltbar, AF-Start wenn man die Kamera ans Auge nimmt, Display automatisch ausgeschaltet, auch das vordere Einstellrad hat bei der A700 IMMER eine vernünftige Funktion (und ist auch wesentlich besser an der Kamera angeordnet), Gut erreichbare Daumen-Buttons oben auf der Kamera und alle Einstellungen auf dem Hauptdisplay [bei der D90 ist ein magerer Kompromiss implementiert, Nikon sollte sich da meiner Ansicht mal entscheiden, in welche Richtung man gehen will, kleine Buttons hinten unten für ISO etc. und ein Mini-Display oben auf der Kamera passt nach wie vor nicht zusammen, da soll sich doch gleich das Display hinten einschalten und nicht erst auf Knopfdruck wie jetzt an der D90], Rotes LED-AF-Hilfslicht an der A700 ist wesentlich unauffälliger als der seit der D70 unverändert hellen und unnötig früh aktivierten "Taschenlampe" an der D90 etc. etc. etc.
Kurz gesagt, meine absolute Traumkamera wäre eine Kreuzung der Bedienung und Bildstabi aus der A700, Lifeview-Autofokus aus der A350, die Bildqualität, Bracketing und ein paar weitere Kleinigkeiten aus der D90 und ein noch etwas vernünftigerer Videomodus... Aber man darf ja noch träumen. Trotzdem 5.0 Punkte für die D90, weil es zwar immer noch was zu verbessern gibt, das für die anderen Kameras aber auch gilt und die D90 zu meiner eierlegenden-Traum-Wollmilchsau genausoviel hübsches, vor allem aber die tolle JPEG-Bildqualität direkt aus der Kamera auch bei hohen ISO beitragen würde...
Eine winzige Kleinigkeit noch, die aber allen Umsteigern und Parallel-Nutzern von anderen Systemen bisher wohl wie mir an den Nikons grausam auf den Keks gegangen ist: an der D90 lässt sich nun die Anzeige für Belichtungskorrektur und Drehrichtung des hinteren Einstellrades umkehren, damit das nun so rum funktioniert wie z.B. an der Sony. Man mag den "Fehler" der bisherigen Nikons beim Rest der Welt gesehen haben, aber nicht nur bei Sony sondern auch in der restlichen Technik sind die negativen Werte nun halt mal links und nicht rechts auf der Skala und dass dann der Zeiger weiterhin in die Richtung läuft, in der man das (hintere) Einstellrad dreht ist doch wohl auch naheliegender - vor allem wenn das Rad dann wie die meisten Wasserhähne der westlichen Hemisphäre funktioniert (Licht auf-Licht zu), danke Nikon für diese beiden Custom-Optionen in der D90 !!!
Nachtrag: Erst beim Bearbeiten der ersten RAW (NEF)-Bilder ist mir eine weitere hervorragende Funktion der Kamera aufgefallen: Chromatische Fehler (CA) werden im JPG-Modus von der Kamera automatisch korrigert. Farbsäume, bei fast allen Objektiven ein unterschiedlich starkes Qualitätsproblem, werden von der Kamera bei der JPG-Verarbeitung nahezu zum Verschwinden gebracht. RAW-Bilder werden nicht behandelt, sodass einem erst beim direkten Vergleich die (positive) Einflussnahme der Kamera auf die JPG-Bilder auffällt. Bei RAW muss man massiv am Computer (z.B. mit PTLENS) nachhelfen, erst dann erreicht man mit deutlich mehr Aufwand eine insgesamt bessere Qualität als JPG - dies unterstreicht einmal mehr meine Aussage von oben, dass die JPG-Qualität direkt aus der D90 derzeit wohl konkurrenzlos ist.
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55 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
D90 vs D5000, 28. Juli 2009
Vor zwei Monaten hatte ich die brandneue Nikon D5000 im Kit mit dem 18-200 Objektiv erworben. Ich konnte mich damals nur schwer zwischen der D90 und der D5000 entscheiden. Letztlich war der Schwenkbildschirm ausschlaggebend. Ich hatte meine Entscheidung grundsätzlich nicht bereut und war sehr zufrieden mit der Neuen von Nikon. Leider fiel sie einem Sturz aus 5 m Höhe zum Opfer.
Habe mir nun die Nikon D90 mit gleichem Objektiv gekauft. Nun kann ich unschlüssigen Interessenten, die sich nicht zwischen den beiden Modellen entscheiden können, einige Erfahrungen mitteilen:
Vorteile der D90 gegenüber D5000:
+ bessere Haptik und solidere Verarbeitung
+ um Welten besseres Display (920.000 Pixel)
+ Schulterdisplay und zusätzliche Direkttasten
+ wesentlich größerer und besserer Sucher
+ professionellere Sonderfunktionen
+ etwas besseres Rauschverhalten
+ besseres und schnelleres Handling
+ längere Akkulaufzeit
Nachteile gegenüber der D5000:
- fehlende automatische Verzeichnungskorrektur (vermisse ich sehr)
- etwas schwerer und etwas größer (nicht für jeden ein Nachteil)
- Displayinfos für Neulinge weniger verständlich
Meine Empfehlung: Je mehr fotografische Erfahrung der Interessent mitbringt, desto eher wird er mit der D90 glücklich werden. Der eher unerfahrene Neuling wird sich mehr mit der D5000 anfreunden können, die Bedienerführung bietet hier sehr viel Unterstützung.
Ich persönlich profitiere besonders vom bedeutend größeren und leistungsfähigeren Sucher der D90. Den Klappbildschirm vermisse ich seltsamerweise gar nicht. Der höher aufgelöste Bildschirm der D90 ist so blickwinkelunabhängig, daß er ebenso für Überkopfaufnahmen oder Fotos aus der Froschperspektive geeignet ist.
Fazit: Gemessen am geringen Preisunterschied zur D5000 bietet die D90 spürbar mehr fürs Geld.
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103 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gelungen!, 26. Oktober 2008
Ich habe nun die Kombination D90 mit 16-85, nachdem ich das 18-105er wieder verkauft habe - Brennweitenbereich und Verarbeitung haben mich nicht überzeugt. Die 2mm mehr Weitwinkel spürt man einfach und das 16-85er Objektiv fühlt sich deutlich wertiger an als das 18-105er (leicht schrottiges Plastikfeeling), es hat ein Metallbajonett und eine richtige Entfernungsskala sowie VR II. Es ist kleiner und schwerer als das 18-105er.
Allerdings mache ich mir um das Objektiv ein bisschen Sorge, denn es scheinen in letzter Zeit laut Forenberichten immer mehr 16-85er nach kurzer Nutzung den Geist aufzugeben. Schaumermal...
Zur D90: die Kamera ist der Hammer, Verarbeitung und Rauschverhalten sind ausgezeichnet, nicht zu vergleichen mit den Sonys und Canons dieser Preisklasse, die ich in letzter Zeit ausprobiert habe. Bis ca. 1600 oder 2000 ISO sorglos fotografieren, bis 3200 kann man die Bilder aber überwiegend auch noch verwerten. Die Kamera ist auch ohne die vieldiskutierte und sicher überbewertete Videofunktion ihr Geld wert.
Die Videofunktion erfordert Übung, ist aber trotzdem in Sachen Freistellung und Kinoanmutung Camcordern und Kompakten konstruktionsbedingt überlegen.
Manuelle Eingriffsmöglichkeiten hat man durchaus, wenn man sich näher damit beschäftigt (Blende, ISO, Feststellung der Belichtung). Scharf stellen sollte man eh selbst, wenn man die Augen seiner Zuschauer steuern will, aber das muss ich erst üben.
Liveview ist für mich nur in wenigen Situationen eine Alternative zum Sucher, z.B. bei Makros, und da stört es auch nicht, dass der AF bei Liveview seeehr behäbig ist (das kann Sony besser). Der normale AF ist gut, wenn auch eine Stufe unter der D300, aber irgendwo muss man die Kameras ja voneinander abgrenzen.
Die Kamera ist zwar nicht gegen Wasser und Staub abgedichtet, es gibt bei Youtube jedoch ein Video von der D90 beim Besteigen des Eiger (ohne Schutzhülle), auch Regen macht Nikons normalerweise nichts aus. Eine D300 darf einem dagegen schon mal ins Wasser fallen, das wird bei der D90 nicht gut gehen.
+ Rauschverhalten!!! Wer mehr will, muss wohl D700 oder A900 kaufen?
+ Hammerdisplay!!! Das macht richtig Spaß...
+ schnelles Hineinzoomen bei der Bildkontrolle
+ schnelle Bildbearbeitung in der Kamera, falls man mal unterwegs schon ein Bild auf die Schnelle "entwickeln" muss.
+ viele Individualfunktionen, ich habe dort viel eingestellt, um die Kamera an meine Gewohnheiten anzupassen.
+ intuitive Bedienung wie bei allen Nikons, die ich seit 1990 genutzt habe.
+ benutzerfreundliches Menü, Anzeige der letzten Einstellungen usw.
- keine echte Spiegelvorauslösung
- Bitrate der Videos könnte höher sein.
Ach ja: die D90 hat NICHT den Sensor der D300, auch wenn das viele meinen. Es ist ein neu entwickelter Sensor auf Basis des D300er Sensors, die Experten streiten noch, ob er nun wirklich besser ist. Manche sagen, Rauschverhalten und Pixelschärfe der D300 sei noch etwas besser, aber Bilder werden ja nicht nur vom Sensor beeinflusst, da gibt es ja noch mehr Faktoren in einer Kamera, z.B. AA Filter, elektronische Vorbearbeitung der Bilder, Rauschunterdrückung etc.
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