Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Endlich mal wieder ein guter Thriller, 17. November 2008
Möchte meinen bisherigen 4 Vorredner gar nicht so stark widersprechen. Awake hat mich definitiv positiv überrascht, allerdings ihn als genial oder brilliant zu bezeichnen ist vielleicht etwas zu positiv bewertet.
Erstmal vorweg:
Die Idee ist wirklich genial und hat volle Punktzahl verdient....
Auch der Verlauf der Geschichte/Handlung kann man fast volle Punktzahl geben, allerdings hapert es für mich ein wenig an der Umsetzung. Diese ist zwar sehr gelungen, bietet meiner Meinung nach aber noch leichte Schwächen. Aber vielleicht hat die Umsetzung einfach nur nicht ganz meinen Geschmack getroffen. Die Erinnerungspassagen hätten meiner Meinung nach besser umgesetzt werden können bzw. mehr ins Detail. Zudem gefiel mir die Idee nicht, dass der Hauptprotagonist bei seinen Erinnerungen quasi doppelt anwesend war. Nachher hat der Film zu sehr den Hang ins Mystery Genre, wobei man den Film auch ohne Mystery hätte zuende bringen können. Das hätte den Film noch realer und authentischer gemacht.
Schauspielerisch gibt es dann wieder fast volle Punktzahl.
Alles in Allem schwächelt der Film für mich lediglich ein wenig bei der Umsetzung, was aber eventuell auch auf meinen Geschmack zurückzuführen ist.
Aufgrund der sehr guten Idee, der guten Schauspieler und den spannenden Wendungen schafft es der Film eine gute Atmosphäre aufzubauen und den Zuschauer ans Geschehen zu fesseln.
Fazit:
Ein bewegender und zugleich packender Thriller der nur wenige Schwächen hat und für mich eine echte positive Überraschung war. Aufgrund der leichten Schwächen nur knapp an den 5 Sternen vorbei.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
AWAKE ist ein kurzweiliger Film welcher sehr gut auf Bluray umgesetzt wurde!, 19. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Awake [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer meine Rezensionen kennt weiss, das ich eher auf die technische Umsetzung eingehe als auf den Film selber. Die Filminhalte der meisten Titel dürfte bekannt sein und bei den Rezensionen sind die Beschreibungen der technischen Inhalte wichtiger.
Getestet wurde die LEIHVERSION welche mit der Kaufversion identisch sein wird!
Die Releases von KINOWELT können wirklich begeistern. Am meisten imponiert mir, daß das kleine Label konsequent auf DTS setzt incl. qualitativer, hochwertiger Umsetzung, was das restliche Layout betrifft. Weiter so!
Bei der Bildumsetzung hat man versucht auf ein gutes Master zurück zu greifen, was leider nicht optimal gelang. Bei genauem Hinsehen sind kleine Filmkratzer zu erkennen. Die Bildschärfe ist etwas wechselhaft, driftet aber nie in schlechte Werte ab! Auch Filmkorn ist erkennbar, was aber selbst bei Leinwandprojektion nie störend wirkt. Die Komprimierung erscheint mir perfekt gelungen.
KINOWELT hat sich mal wieder bemüht einen Deutsch DTS HD Master Audio 7.1 Mix zu kreieren. Es liegt wohl mehr an der Filmhandlung als an der technischen Umsetzung das hier das Potential nicht voll ausgeschöpft wurde. Der Gesamtmix ist etwas leise, so daß man weiter aufdrehen muss, um eine durchaus vorhandene räumliche Atmoshäre zu erhalten. Akustische Highligts gibts leider keine, dennoch ein sehr guter Release, der sich von manchem Major Label abheben kann.
Der Film an sich ist einfach speziell - entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht.
Ein paar Specials runden das ganze noch ab:
- Making of
- Deleted Scenes
- Audiokommentar Regisseur
- Storyboard Filmvergleich
- TV Spots
- Trailer
Trotz gelungener Umsetzung erscheint mir der Preis dennoch überzogen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mehr als nur ein Thriller, 21. Oktober 2009
Aufgrund der oftmals schlechten Kritik für diesen Film waren meine Erwartungen gehemmt, damit ich später nicht so sehr enttäuscht sein würde. Doch letztlich war dies überhaupt nicht der Fall, da der Film mich positiv überrascht hat.
Sicherlich hat "Awake" auch seine Fehler (z.B. hätte die Laufzeit etwas länger ausfallen können oder die Bearbeitung des Drehbuchs hätte noch etwas Feilen verdient), allerdings hinterließ der Film bei mir ein eindrückliches Gefühl und hat schon jetzt so etwas wie einen besonderen Platz in meinem Herzen, weshalb ich mich hier auf die positiven Aspekte konzentrieren möchte.
Zuallererst, für ein Erstlingswerk des Regisseurs ist das Ergebnis überaus gelungen. Die Grundidee ist erfrischend neu zwischen all den Hollywood-Filmen und, ob man will oder nicht, spannend und innovativ umgesetzt.
Dies liegt nicht zuletzt an den Schauspielern, allen voran Hayden Christensen und Jessica Alba, die nicht bloß nur als Augenschmaus fungieren, sondern eine einfühlsame, solide Leistung abliefern.
Der Film startet wie ein Horror-Thriller. Nachdem der erste Schnitt an Patient Clay gesetzt ist, dachte ich schon, mich würde ein mehr oder minder sinnfreier Splatter&Gore-Schocker erwarten. Doch dem ist nicht so, da der Augenmerk sich anschließend bis zum Ende hin auf eine ganz andere Richtung zubewegt.
Nach diesen ersten schockierenden Momenten der OP, in denen man Clays panische Schmerzensschreie ertragen muss, wird der Film jedoch ruhiger, angenehmer, und erfährt eine Art Bruch: sobald Clay diese außerkörperliche Erfahrung hat, aus seinem Körper "hinaussteigt" und selbst betrachten kann, wie er auf dem OP-Tisch liegt. Obwohl viele dies als verwirrend, unnötig, überzogen oder störend fanden, gefiel mir diese Art, den Patienten weiterhin ins Geschehen zu involvieren, sehr gut. (Das liegt vielleicht daran, dass ich ähnliche Szenen wie z.B. in "Solange du da bist" mit Reese Witherspoon oder in der japanischen Animationsserie "Arjuna" schon interessant und irgendwie faszinierend fand, aber das nur am Rande...)
An diesem Punkt beginnt Clays beinah aussichtslos erscheinender Kampf gegen das Komplott, das gegen ihn verübt wird. Und ob man möchte oder nicht, man fiebert und fühlt unweigerlich mit, ob er es schafft, am Leben zu bleiben und sich irgendwie zu befreien.
Als Seele streift sein Körper ungesehen umher, während er - teilweise auch durch Rückblicke - erfahren muss, dass seine engsten Vertrauten ein doppeltes Spiel spielen. Allmählich bekommt der Zuschauer einen ganz anderen Eindruck von den Charakteren. Das Urteil, das man zu Beginn über sie gefällt haben mag, stimmt nicht mehr und alles wendet sich um 180°.
Kreativ umgesetzt fand ich das metaphorische Bild dieses Übergangsortes zum Jenseits: der spärlich beleuchtete, stets dunkler werdende Raum, in dem Clay sich schließlich wiederfindet.
Irgendwann in der zweiten Hälfte des Films hab ich mich allerdings mal gefragt, wieso der Patient anscheinend keine Schmerzen mehr spürt, da er nicht mehr so immens schreit und mit allen Mitteln versucht, den Schmerz auszublenden. Allerdings ist dies für das Voranschreiten des Films sehr viel besser. Dadurch wird der Fokus auf andere Dinge gelegt. Ich möchte sogar behaupten, dass sich die Handlung allmählich von der reinen Spannungsgeladenheit eines Thrillers abwendet und zu etwas Einfühlsamerem übergeht.
Hier kommt die Emotionalität dieses Films ins Spiel:
Herauszufinden, dass man von allen vermeintlichen Freunden betrogen wurde und im Grunde ein Leben aus lauter Lügen gelebt hat, ist eine fürchterliche Vorstellung.
Zudem die Tatsache, dass die Mutter ohne zu zögern bereit ist, ihr Leben für das ihres Sohnes zu lassen. Diese tiefe Hingabe ist sehr ergreifend und hat das Potential, zu Tränen zu rühren.
All diese ruhigen Szenen wirken untypisch für einen Thriller, weshalb ich der Meinung bin, dass dieses Genre nur anfänglich Präsenz hat und immer mehr abebbt. Später zeichnet "Awake" ein ruhiges, gefühlvolles Bild, das nicht mehr recht zur Einstufung Thriller passen will.
Zum Höhepunkt hin entwickelt sich das Ganze gar zu einem Selbstfindungs-Movie, da die Hauptfigur lernen muss, sich selbst zu lieben und zu akzeptieren.
Mit dieser Botschaft im Sinn bekam der Film für mich einen zarten, fast lieblichen Abschluss und einen nachhaltigen Klang.
Nach dem Anschauen stellte ich fest, dass der Film wirklich Lust aufs Leben macht (was ich sonst eher von Komödien kenne) und zeigt, wie schön es ist, am Leben zu sein.
Kurz gesagt: kleiner, ruhiger Film, dennoch große Wirkung. Erfrischend anders und unerwartet gefühlvoll.
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