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The Happening (Director's Cut) [Blu-ray]
 
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The Happening (Director's Cut) [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Betty Buckley, John Leguizamo, Mark Wahlberg, Spencer Breslin, Zooey Deschanel
  • Regisseur(e): M. Night Shyamalan
  • Format: Letterboxed
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Russisch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Italienisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Italienisch, Russisch, Deutsch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 28. Oktober 2008
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (96 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001E1DE02
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 15.192 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

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Rezensionen

Movieman.de

Im zarten Alter von 29 Jahren schrieb Regisseur M. Night Shyamalan mit "The Sixth Sense" bereits Filmgeschichte und lieferte zwei Jahre später mit "Unbreakable – Unzerbrechlich" einen würdigen Nachfolger ab. Alles schien also bestens. Auch "Signs" hatte noch jede Menge Gutes, so dass man einem nächsten Shyamalan-Film ganz beruhigt entgegenfiebern konnte. Doch "The Village" enttäuschte auf ganzer Linie und "Das Mädchen aus dem Wasser" war zwar eine nette Geschichte, erfüllte allerdings die Erwartungen eines Shyamalan-Publikums natürlich nicht. So war auf einmal aus dem Goldjungen ein mehr oder minder großes Risiko für die Filmstudios geworden, was sich auch darin äußerte, dass sein Drehbuch zu "The Happening" (vormals: "The Green Effect") nicht gerade schnell einen Abnehmer fand. Nun sollte es mit dem neuesten Mystery-Thriller wieder bergauf gehen, doch das wird auch dieses Mal höchstwahrscheinlich nicht klappen, denn "The Happening" hat nicht viel Gutes und jede Menge – zu viel – Schlechtes zu bieten. Der größte Pluspunkt des Filmes sind die Szenen, die die Story zum Laufen bringen. Mysteriöse Selbstmorde, die im New Yorker Central Park ihren Anfang nehmen und sich dann an der Ostküste ausbreiten. Diese Sequenzen sind gekonnt umgesetzt, denn sie wirken beklemmend und erschreckend, da sie urplötzlich aus einer Normalität heraus entstehen. Menschenmengen, die plötzlich stehen bleiben, sich nicht mehr rühren, so aussehen, als ob sie unsichtbaren Stimmen lauschen, und sich dann selbst töten. Wer hier allerdings auf ein Gore-Happening hofft, der wird enttäuscht werden, denn bevor die Szenen zu hart werden, wird in der deutschen Version fleißig geschnippelt, was bei einer Freigabe FSK 16 reichlich lächerlich ist, wenn man bedenkt, was man sonst bei FSK 16 schon zu sehen bekommt.Doch dann schwenkt die Geschichte zu schnell auf die Hauptpersonen um, die uns auf den emotionalen Horrortrip mitnehmen sollen, und hier beginnt der wahre Schrecken: die Dialoge. Diese sind so dämlich und platt, dass nur sie es sind, die einem Schauer des Entsetzens über den Rücken jagen. Shyamalan lässt hier nichts aus, um sich als Autor lächerlich zu machen. In emotional höchst angespannten Szenen, wenn man um das Leben geliebter Menschen fürchtet, die nicht bei einem sind, lässt er seine Schauspieler tatsächlich Sätze im Tenor von "Ist alles in Ordnung?" und "Geht es dir gut?" sagen. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges, denn es wird von Minute zu Minute schlimmer. Aber einer Sache kann man sicher sein: wenn in diesen drögen Dialogen einmal ein Satz fällt, der völlig aus dem Blauen kommt und es für diesen Satz eigentlich überhaupt keinen Anlass gab, wird ein paar Szenen weiter genau diese Aussage wichtig für die Geschichte werden. Was den Film darüber hinaus so langweilig und dilettantisch wirken lässt, ist die Tatsache, dass er gefühlt aus vielen aneinander montierten Szenen besteht, die einfach kein Ganzes ergeben. Man sitzt ein bisschen im Zug, man sitzt ein bisschen im Restaurant, dann wieder ein bisschen im Auto. Dann rennt man über Wiesen und sitzt wieder ein bisschen in einem Haus herum, bevor man wieder ein bisschen rennt – dieses Mal über ein Feld. Für jemanden, der großes Erzählkino bieten will, ist dies eine Katastrophe. (Von ins Bild hängenden Mikrophonen ganz zu schweigen.) Was die schauspielerische Leistung angeht, muss man bei allen Beteiligten Abstriche machen, zum Teil gewaltige. Es mag ja auch an den schlechten Dialogen liegen, dennoch: was Mark Wahlberg und Zooey Deschanel (und alle anderen auch) da abliefern – damit schießen sie den Vogel ab. Da kann man kaum noch von "Schauspielern" reden, sondern wir bewegen uns eher in der Kategorie "Darsteller". Dumpf, leer, blass wirken alle und auch große, ungläubig geweitete Augen erinnern eher an Kinderdarsteller, die ihre erste Filmrolle spielen, als an die emotionale Umsetzung der jeweiligen Szene. Oder vielleicht haben alle, bevor die täglichen Klappen fielen, einen Kanister Baldrian getankt? Auch die Reaktionen der Menschen auf die lebensbedrohliche Situation allgemein ist völlig realitätsfern. Das beste Beispiel sind die Schüler an Wahlbergs Schule, wo er als Lehrer arbeitet. Als man ihnen von den mysteriösen Selbstmorden berichtet und sie nach Hause schickt, akzeptieren sie dies mit stoischer Gelassenheit. Keine Spur von Panik, kein Geschrei und Geheule. Keiner kommt auf die Idee, sofort seine Liebsten anzurufen oder voller Angst zu fragen, was denn die Ursache für die Selbstmorde ist. Geschweige denn, dass einer von ihnen vorher eine SMS bekommen hätte, als die Meldung in den Nachrichten verbreitet wurde. Nichts, nada, niente. Auch die stets gleichen filmischen Mittel, die Shyamalan immer wieder bis zum Erbrechen einsetzt, damit auch der letzte Zuschauer kapiert "Uuuhuuuhuuu, jetzt passiert gleich was!", sind peinlich für einen Regisseur, der so viel Gutes zustande bringen kann. Wenigstens erspart uns Herr Shyamalan dieses Mal einen persönlichen Kurzauftritt, lässt es sich aber nicht nehmen, wenigstens als SMS-sendender Nebenbuhler von Mark Wahlbergs Filmfigur aufzutauchen, was aber im Endeffekt um ein Vielfaches erbärmlich-prätentiöser wirkt. Fazit "The Happening" hat eine nicht neue und aus zahlreichen Filmen und Büchern zusammengeklaute Grundidee, bietet aber ein paar wirklich verstörende Bilder. Das miserable Drehbuch und die schlechten Schauspielleistungen reißen die Wertung allerdings ganz tief runter in den Keller. Ein Film wie eingeschlafene Füße! Eine absolute Katastrophe!

Moviemans Kommentar zur DVD: Das, im Detail gestochen scharfe, auf Distanz aber etwas an Kontur verlierende Bild weist kein wesentliches Rauschen auf und auch Artefakte bleiben rar. Akustisch stehen Effekte und Musik im Mittelpunkt. Reichhaltig gestalten sich die Extras mit zahlreichen Featurettes und entfallenen Szenen.

Bild: Angenehme aber kaum hoch glänzende, sondern eher leicht matte Farb- und Schärfewerte kennzeichnen das Bild der DVD. Sehr vorbildlich gestalten sich Detailaufnahmen in ihrer Schärfezeichnung (Gesicht, 00:45:00) und auch natürlichen Farbigkeit, auf Distanz geht dann aber etwas Genauigkeit verloren. Je nach Lichtstimmung wechselt die Qualität (Dunkelheit im Gesicht an der Tür, 00:55:05). Die Kompression arbeitet bis auf leichtes Bildruckeln in Schwenks und hin und wieder eintretende Mattscheibeneffekte recht schlüssig. Alle Werte bewegen sich im durchschnittlich guten Wertungsbereich, rutschen weder ab, noch zeigen sie außergewöhnliche Präzision.  

Ton: Die DVD setzt vor allem Musik und Effekte (Wind, 00:46:45) mit viel Aufmerksamkeit um (Schuss und Zug, 00:18:26). Dabei kommt auch der Subwoofer immer wieder kraftvoll zum Einsatz und färbt den Raum dunkel ein (hämmernder Effekt, 00:34:39). Sprachlich übermitteln sich alle Fassungen mit plastischer Kraft. Im Vergleich zur englischen Originalspur klingen die Synchronisationen aber deutlich aufgesetzter, hierbei vor allem die italienische Synchro. Insgesamt sind es in erster Linie die Effekte und der Soundtrack, die den Raum akustisch aufmischen.

Extras: Die reichhaltigen Extras beginnen mit entfallenen Szenen (15:44 Min.), die optional mit einer Einführung von Regisseur M. Night Shyamalan abgespielt werden können. Es folgen Featurettes zu folgenden Themen: "Der harte Filmschnitt" (9:02 Min.), "Ich höre, wie ihr flüstert" (4:18 Min.), "Ein Drehtag mit Night Shyamalan" (6:45 Min.), "Die Entstehung einer Szene" (10:10 Min.) und "Unsichtbare Kräfte" (4:40 Min.). Als unterhaltsamen Abschluss bieten die Extras noch "Spaß am Set" (2:51 Min.). --movieman.de



Produktbeschreibungen

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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Dieser Film überzeugt auf ganzer Linie.., 25. November 2008
Von Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
..solange er noch in der Verpackung steckt, man nur den Trailer und nicht den Namen des Drehbuchautors kennt.Denn dieser heisst Shyamalan, verantwortlich für The Sixth Sense.Und damit ist man auch schon beim ersten Problem.Alles was Shyamalan danach gedreht und geschrieben hat, musste sich an diesem Kunstwerk messen.Dass das natürlich sehr, sehr schwer ist, dürfte klar sein.Relativ gut gelungen ist es meiner Meinung nach bei The Village - Das Dorf, einfach nur mies ist es bei Lady in the Water - Das Mädchen aus dem Wasser und....auch hier geworden.
Dabei fängt dieser Mystery-Thriller mit Mark Wahlberg äußerst vielversprechend an...

In vielen Großstädten der USA geht ein seltsames Phänomen umher.Unzählige Menschen begehen aus unerkennbaren Gründen plötzlich Selbstmord.Der Biologielehrer Elliot (Wahlberg) flieht mit seiner Familie aufs Land, da diese Epidemie kein Ende zu nehmen scheint und sie hoffen, dass dort Schutz zu finden sei.Doch auch dort gibt es kein Entkommen vor der Rache der Natur...

Ja, die Rache der Natur!Das ist das zweite große Problem.Wenn in einem Film extreme Spannung aufgebaut wird, weil man als Zuschauer im Dunkeln tappt und alle Hoffnungen auf einer überraschenden, genialen Auflösung ruhen, steht und fällt natürlich alles mit dieser.Und in meinen Augen ist das richtig misslungen.Ich lasse mir viel Übersinnliches einreden, aber das ist dann doch zuviel Schwachsinn.
Das dritte Problem von "The Happening" ist Mark Wahlberg.Eigentlich bin ich ein großer Fan seiner Schauspielerei.Hier war ich einfach nur entsetzt.Der Mann hatte keine Lust!Seine Mimik und Gestik waren völlig teilnahmslos und gelangweilt.Lag es daran, dass er das Ende vom Drehbuch schon kannte?Wer weiss..
2 Sterne gebe ich dennoch, da der Film wirklich sehr unterhaltsam anfängt und in der ersten halben Stunde Spass macht.

Mein Fazit:Das geht wesentlich besser, ob vom Hauptdarsteller oder vom Regisseur/Autor!
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48 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Shyamalan hat ein großes Problem...., 30. Oktober 2008
Von Exciter30 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: The Happening (Director's Cut) (DVD)
Auf Wunsch schreibe ich es halt mal zu Beginn rein - Vorsicht in dieser Rezension gibts ein paar SPOILER.

So nun zurück zum Problenm von Shyamalan das meiner Meinung nach eindeutig "The Sixth Sense" heisst, den seit seinem Sensationserfolg erwarten erwartet jeder von Ihm wohl nichts anderes als einen gleichwertigen Film. Meiner Meinung nach hat er das mit The Village" zwar nicht ganz, aber annähernd geschafft. Für Shyamalan selbst ist wohl der Druck bei jedem neuen Film am Größten da er selbst weiß das er immer an The Sixth Sense" gemessen wird. Ja ich gebs auch zu, es ist und war einer der besten Filme die ich bis heute gesehen habe und wer hatte nicht Gänsehaut bei der Schlussszene. Trotzdem finde ich das alles was Shyamalan danach machte gute bis sehr gute Filme waren. Unbreakable" und Signs" waren gut, The Village" fand ich klasse und Lady in the Water" ist ein tolles Märchen für die etwas größeren Kinder.
Auch jetzt mit The Happening" hat der Regisseur meiner Meinung nach sehr ordentliche Arbeit abgeliefert und so manche Rezension kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Sicher ist die Ursache der rätselhaften Vorfälle von sehr weit hergeholt und auch nicht unbedingt neu, aber der Film ist straff und vor allem spannend in Szene gesetzt. Kaum ist der Vorspann vorbei geht die Geschichte umgehend los. Im Central Park von NY sitzen zwei junge Frauen auf einer Parkbank als sich eine davon plötzlich mit Ihrer Haarnadel in den Hals sticht und das Leben nimmt. Bauarbeiter stürzen sich von Gebäuden und begehen ebenfalls Suizid. In Phildadelphia erfährt der Lehrer Elliot Moore von den Ereignissen und zusammen mit seiner Frau, seinem Kollegen Julian und dessen Tochter ergreift er wie viele andere die Flucht aus der Stadt. Als der Zug plötzlich anhält erfährt Moore das der Kontakt zu den Großstädten abgebrochen ist und der Zug die Reise nicht fortsetzen wird. Julian macht sich mit ein paar Leuten auf den Weg nach Princeton um seine Frau zu suchen. Moore, seine Frau und Julians Tochter machen sich mit einem älteren Ehepaar auf den Weg nach Westen da die unerklärlichen Ereignisse anscheinend nur im Osten der USA auftreten. Bald treffen Sie auf andere Menschen die auf der Flucht sind. Es beginnt ein spannender Wettlauf gegen das Unerklärliche.

Wenn man die Ursache der Vorfälle mal etwas außer acht lässt dann bekommt man einen zwar kurzen aber sehr spannenden Film zu sehen. In einigen Szenen beweist Shyamalan wieder das man mit minimalen Mitten viel erreichen kann. Damit meine ich z.B. die Szene als Julian und seine Begleiter mit dem Jeep nach Pinceton kommen und man die ganzen Menschen sieht die sich entlang der Straße erhängt haben. Für mich eine typische Shyamalan Szene so wie man Sie auch aus seinen anderen Werken kennt.
Sicher hat der Film seine Schwächen aber für mich ist es ein sehr gelungener Thriller der ohne großartige Special Effects auskommt und knapp neunzig Minuten lang spannende Unterhaltung bietet. Ein paar der Suizide sind auch sehr spektakulär und morbide in Szene gesetzt und da denke ich vor allem an den Zoo und an den Rasentraktor.

Wer es endlich mal kapiert das man nicht jeden Film von Shyamalan mit The Sixth Sense" vergleichen darf der wird mit The Happening" bestens bedient. Der mittlerweile obligatorische Cameo Auftritt des Regisseurs beschränkt sich dieses mal auf einen nicht sichtbaren Arbeitskollegen von Moores Ehefrau der nur per Stimme auftaucht. Die DVD selbst ist großartig den es gibt richtig gutes Bonusmaterial. Neben geschnittenen Szenen gibt's Interviews, Trailer, Dokus und alles was man sonst noch wissen möchte.

Von mir gibt's vier Sterne für einen gelungenen Thriller auf einer sehr guten DVD.
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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Intelligenter Nervenkrieg bei hellichtem Tage, 10. November 2008
Diese Rezension stammt von: The Happening (Director's Cut) (DVD)
Ich habe es wissen wollen:

derart viele Verrisse von Kritikern und Rezensent(inn)en hier und im Internet haben mich wirklich abgeschreckt. Ich gebe nicht sooooo viel auf Kritiken, aber manchmal zeigen sie doch sehr deutlich, in welche Richtung es geht.

Und warum selber auf eine heiße Herdplatte fassen, wenn andere dies schon probiert haben und davor warnen?

Die Bäume und Gräser sind schuld an allem? Mark Wahlberg, der mit einer Plastikpflanze redet und sonst nur dämlich die Augen aufreißt, wenn etwas passiert?
Ein Regisseur, der sich ursprünglich selbst als Hauptdarsteller inszenieren wollte und der Filme wie "Das Mädchen aus dem Wasser" dreht? (Den ich übrigens auch noch nicht gesehen habe, der aber -glaube ich- nicht so mein Fall wäre)

Nein danke! Aber auf der anderen Seite:

Signs wurde auch von vielen schlecht geredet und ich fand den Film wirklich klasse. Die Übernahme der Erde durch Außerirdische wird -für den Zuschauer kaum sichtbar- aus dem Inneren eines völlig verbarrikadierten Hauses gezeigt und war ein intelligentes Psychokammerspiel.

Ach egal, rein in die Videothek und halt 2 Euro aus dem Fenster geworfen.

Und MEIN GOTT, ich bin die gesamte Spielfilmzeit über in meinen Sessel gepresst worden!

Der erste Gruselfilm, den ich jeh gesehen habe, der fast während der gesamten Spielfilmzeit bei Tageslicht spielt und auf wallenden Nebel und knarrende Türen verzichtet und mir dabei derart Angst eingejagt hat, dass es kracht!

Zum Inhalt mag ich nichts mehr sagen, den kennen wir ja jetzt alle schon.

Warum dieser Film überall so verrissen wurde, ich habe wirklich keine Ahnung!!!!

Mir sind gute Dialoge sehr wichtig, außerdem interessante Charaktere, die sich wenig schablonen- oder klischeehaft verhalten und originelle Ideen, was man mittlerweile in den wenigsten Horror- oder Gruselfilmen mehr finden kann, hier aber sehr wohl !

Die anfänglichen Massenselbstmorde sind extrem verstörend. Wie reife Pflaumen fallen die Bauarbeiter vom Gerüst und in den sicheren Tod und im Laufe des Films wird hier noch tüchtig nachgelegt.

Die Charaktere sind wirklich interessant gezeichnet und ihre Konflikte werden glaubhaft und schonungslos vorgetragen. Dabei wird auf eine langatmige Exposition verzichtet und die Probleme und Zerwürfnisse der einzelnen Personen werden dem Zuschauer von Anfang an vor den Kopf geknallt.
Das wirkte auf mich extrem realistisch und anspruchsvoll: man bekommt keine Ursachen vorgekaut sondern muss genauer auf Dialoge und Interaktionen der Darsteller achten, um sich zusammenzureimen, was die für ein Problem miteinander haben.

Da ist z. B. die völlig eiskalte Ehefrau des Biologen Elliot, Alma, die von Beginn des Films an einen extrem verkorksten und gestörten Eindruck auf mich gemacht hat, deren Schwierigkeiten mit dem besten Freund ihres Mannes gezeigt werden, der sie kategorisch ablehnt und auch seine Tochter von ihr fernhalten möchte.

Oder die seltsam unterkühlte Beziehung von Elliot zu Alma. Was ist denn nur mit den beiden? Man bekommt es ja gar nicht ERKLÄRT?

In dem ganzen Film werden selten klischeebehaftete Figuren vorgeführt (und ich sage selten), die gehaltenen Dialoge empfand ich als sehr intelligent und sogar der Monolog von Herrn Wahlberg mit einer Plastikpflanze hat mir sehr gut gefallen.
Nicht, weil der so anspruchsvoll war, sondern weil der Regisseur M. Night Shyamalan durchaus auch Humor in einen gruseligen Film einbaut, um die nachfolgenden Schrecken noch tiefer in die Glieder der Zuschauer fahren zu lassen, eine Technik, der sich u. a. auch Alfred Hitchcock bedient hat und die ich für sehr wirksam halte (z. B. "Die Vögel").

Man lockert den Zuschauer zuerst kurz mit einem kleinen Spaß auf, und nutze die entstandene Entspannung, um so richtig ordentlich mit dem Vorschlaghammer auszuholen.

Kommt schon Leute, die Sache mit der Zimmerpflanze war HUMOR (!!!) und bitte wo steht geschrieben, dass ein Witz hier und da in einem spannenden Film nichts zu suchen hat?

Die Möglichkeit, dass die Ereignisse von den Pflanzen verursacht werden, wird zwar angedeutet, aber soweit ich mich erinnern kann, nie endgültig geklärt.
Wie dem auch sei, wann immer die Blätter der Bäume im Wind rauschen, schnürt sich dem Zuschauer der Hals zu und man kriegt es mit der Angst zu tun.
Bäume und Gräser gibt es überall und man wird praktisch die gesamte Laufzeit über zusammen mit den Hauptprotagonisten gejagt, was das Zeug hält.

Hält man sich zudem vor Augen, was passiert, wenn man DAS einatmet, was immer auch der Wind mit sich trägt, dann schaudert es einen umso mehr.

Der Film ist ein wirklich abwechslungsreicher und intelligenter Horrorfilm, der mal etwas andere Wege beschreitet als Teenager in verwunschenen Spukhäusern stranden zu lassen, in denen die Dielen knarren und die gestrandeten Insassen einer nach dem anderen um die Ecke gebracht werden.

Den Darstellern steht die Angst buchstäblich ins Gesicht geschrieben und
Shyamalan unzensiert ist ja wohl echt nervenaufreibend.

Sind denn alle schon so sehr von Hollywood durchsetzt, dass niemand mehr zu schätzen weiß, wenn ein originellerer Weg eingeschlagen wird, der vielleicht nicht auf konsens gebügelt wurde und etwas eigenwilliger daherkommt als die übliche Massenware?

Kein happy ending, keine vorgekaute Lösung, keine 08/15 Charaktere.

Zugreifen. Und sogar Empfehlung zum Kaufen. Ich werde ihn mir auf jeden Fall holen, aber bitte nur den Director's Cut.
Warum für weniger Shyamalan bezahlen, wenn man mehr bekommen kann.
;-)
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