Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Mals selber Bond sein, 3. November 2008
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Ein Quantum Trost (Computerspiel)
Ich muss erstmal sagen, dass es für das Spiel völlig ohne Belang ist, ob Bond nu blond is oder nich. Was aber wichtig zu sagen ist, dass die Spielfigur wirklich wie Daniel Craig aussieht. Gut in der ersten Mission, der Mr. White, hatte in meinen Augen nicht grade viel Ähnlichkeit mit dem filmischen Orginal, aber das sind Spitzfindigkeiten, denn Quantum of Solace ist ein Shooter, da guckt man sich die Gegner nicht lange an..
Von der Grafik her präsentiert sich das Spiel recht hübsch, ohne aber an Grafikmonster Crysis ranzukommen. Wozu auch? Grafik allein macht kein Spiel gut. Bei Shootern kommt es auf die Action an und da punktet Quantum of Solace.
Man muss sich allerdings fragen, warum Bond ein Geheimagent is, bei der Gegnerschar, die man virtuel über den Jordan schickt. Aber so wichtig ist das auch nicht. Die Level sind sehr schön gestaltet und strotzen vor gescripteten Einlagen, die den Puls in die Höhe schiessen lassen, wenn zum Beispiel bei einer Verfolgungsjagd über die Dächer ein gerade frisch restaurierter Kirchturm in den Urzustand zurückversetzt wird. Um das nochmal zu betonen, da ist am Ende nurnoch Schutt. Desweiteren findet man auch ständig Dinge, die man gegen Gegner einsetzen kann, zum Beispiel Feuerlöscher. Ein Schuss auf eben diesen und in der Nähe befindliche Gegner werden schön eingepudert und sind erstmal blind und hilflos. Leichte Beute also für einen Geheimagenten und seinen besten Freund, die Walther P99.
Die Waffen sind sehr nett gestaltet und fühlen sich auch gut an, man kann aber immer nur 3 Waffen tragen. 2 Hauptwaffen und die Walther, aber das stört nicht. Der Wechsel geht auch leicht von der Hand und Munition findet man eh alle naselang.
Die Gegner verhalten sich recht glaubhaft und suchen eigenständig Deckung, aus der sie manchmal auch nur blind feuern, um selber keine Kugel einzufangen.
Doch was die können, können Sie schon lange! Gekonnt gehen Sie in Deckung, wobei die Kamera dann in eine Aussenperspektive wechselt, sodass man dennoch sieht, was vor einem passiert. In dieser Stellung hat man mehrere Möglichkeiten zu handeln. Entweder man drückt stumpf auf Feuern, wodurch man nahezu unkontrollierte Schüsse Richtung Gegner abfeuert, frei nach der Devise, auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn, oder man wirft eine Granate, frei nach der Devise, auch ein taubstummblindes Huhn findet mal ein grosses Korn, oder man feuert gezielt auf die Gegner, was aber den Nachteil hat, dass diese nun auch wieder Sie treffen können. Egal für was man sich entscheidet, es fordert ohne zu überforden.
Achja, das Schleichen wollen wir mal nicht vergessen, das geht ziemlich leicht von der Hand, ist aber auch recht kniffelig.
In meinen Augen ist dieses Spiel neben Sacred 2 und Dead Space, eines der wenigen guten Spiele, die in letzter Zeit erschienen sind. Denn in diesem Spiel stimmt fast alles. Das grösste Manko in meinen Augen ist, dass man nicht frei Speichern darf, aber selbst das kann ich bei dieser grandiosen Kinoaction verkraften und tolerieren.
Zum Abschluss ein leicht verändertes Zitat aus Casino Royale:
'Mit Quicksave oder festen Speicherpunkten? - Sehe ich aus als ob mich das intressiert?'
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Video Rezension von Alex & Alex, 6. November 2008
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Ein Quantum Trost (Computerspiel)
Länge:: 4:28 Minuten
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Netter Feierabend-Shooter, 21. November 2008
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Ein Quantum Trost (Computerspiel)
Das Spiel zum aktuellen Bond-Film hat zweifellos seine Licht- und Schattenseiten. Positiv würde ich die Grafik verorten, gerade Mr. Whites Herrenhaus mit Garten ist schick gestaltet und die Missionsführung durch das Bootshaus durch zwei Gewächshäuser in die Hauptvilla überzeugt durchaus. Munition ist nicht gerade knapp, aber wer nur mit Dauerfeuer durch das Level rennt der muss bald zum Nahkampfmodus übergehen. Dieser ist ganz originell gemacht, man muss den Cursor in Slow-Motion auf eine bestimmte Körperzone des Gegners lenken. Wenn man trifft schlägt Bond den Feind K.O.
Das Spiel ist weitgehend geskriptet, sobald man einen bestimmten Punkt erreicht wird ein Ereignis ausgelöst. Sobald man sich z.B. dem zweiten Gewächshaus nähert zerschießen die Gegner automatisch die Scheiben - egal ob das Sinn macht oder nicht. Die KI ist mir nicht als besonders clever aufgefallen. So verstecken sich Whites Leute gerne mal hinter viel zu schmalen Säulen, sodass es ein leichtes für Bond ist sie auch in ihrer Deckung noch auf Distanz zu erwischen.
Ein weiteres Beispiel: In der zweiten Mission jagt man den MI6-Verräter, der White freigeschossen hat. Es ist aber ganz egal wieviele Magazine man auf ihn verschießt, man muss ihn ohnehin bis zum Ende des Levels verfolgen. Die Jagd wird durch treibende Musik unterstützt (Musik überhaupt im Spiel sehr gut), was den Spielfluß gut unterstützt. Letztlich kann man sich aber eine ganze Menge Zeit lassen, der Verfolgte wartet zwischendurch auf den etwas langsameren Spieler.
Auch sonst fallen schnell Ungereimtheiten auf, die an der Bond-Atmosphäre nagen. So sieht man im Intro der ersten Mission ziemlich schick wie Bond über Brüstungen und Hecken in Whites Garten springt um den Leibwächtern des Bösewichts zu entgehen. Ja, schön - aber im Spiel selbst kann man mit Bond nichtmal über die kleinste Hecke springen. Das wirkt einfach albern und es hätte dem Spiel nicht geschadet wenn die Level eben nicht dort endet sondern fünf Meter dahinter. Auch fliegen zum Beispiel Blumentöpfe stimmungsvoll durch die Luft, andere Dinge im Garten neben aber selbst nach hartnäckigstem MG-Beschuss keinen Schaden. Das sind sicher eher Kleinigkeiten - aber diese machen den Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Shooter aus.
So bleibt Ein Quantum Trost letztlich ein netter Feierabendshooter, aber eben leider auch nicht mehr. Ich würde jedem empfehlen vorher die (eher kurze) Demo zu spielen und sich dann zu entscheiden.
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2115|R1GKOTXRKDLRZE;2115|RFG5D8N4HYPLH;2115|R3H4GISS2Z40V;
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