Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Schöne Bilder - mehr nicht, 25. März 2009
Meine Freundin und Ich sind ausgesprochene Doku-Fans. Keine Frage - in der Dokumentation sind wirklich schöne Bilder zu sehen - Der Soundtrack ist auch OK - aber das war es dann auch.
Da es hier ja explizit um die Liebe an sich sprich Balz, Rivalkämpfe und die Paarung geht, werden alle erwähnten Tiere nur ganz kurz angekratzt. Des öfteren sieht man innerhalb von kürzester Zeit (30 Sekunden) 10 verschiedene Tiere - Schnitte fast so schnell wie im Musikvideo.
Weshalb ich nur drei Sterne vergebe:
Kommentiert wird von einer durchaus angenehmen Frauenstimme jedoch so wenig, daß man die DVD eher als Bildschirmschoner verwenden kann. Viele Tiere werden nicht einmal beim Namen genannt. Und all zu oft hat man eine Frage im Kopf - Was passiert da gerade ? Wie heisst das Tier ? In welchem Land befinden wir uns gerade ? Beantwortet bekommt man diese dann mit Stille oder mit Musik. Wir sind beide (meine Freundin nach der Hälfte ich nach ca. einer Stunde) auf dem Sofa eingenickt. Ich habe ihn dann aber später noch zu Ende geschaut.
Wer einfach ein paar schöne Bilder von drolligen, knuddelnden und sich liebenden Tieren haben möchte kann hier bedenkenlos zugreifen. Wer sonst BBC-Dokus gewohnt ist und sich Wissen aneignen möchte - ist hier falsch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
amüsant und informativ, 2. Februar 2009
"Animals in Love" zeigt, wies im Tierreich in Sachen Liebe zugeht: Da wird natürlich gerade der sexuelle Aspekt hervorgehoben: Das Werben, Balzen und schließlich auch der Akt. Beeindruckend, welchen Erfindungsreichtum die Natur hier an den Tag legt. Erschreckend, wie gefährlich und kompromisslos der Kampf um die Weitergabe des Erbguts sein kann. Aber dann gibt es da noch eine Seite, die der Film zu zeigen versteht: Die Tiere und die Liebe - die Liebe? Möglicherweise scheiden sich da die Geister, aber mich hat der Film wieder einmal überzeugt, dass auch Tiere Zuneigung empfinden können - und das aus freiem Willen und reiner Frede am Sein.
Fünf Punkte bekommt "Animals in Love" dennoch nicht von mir - dazu ist er ein bisschen zu kurz - außerdem wird auf manche Tiere ein wenig zu intensiv eingegangen, aber das ist sicherlich Geschmackssache.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Na ja...., 12. Mai 2009
Ich habe meine Schwierigkeiten mit dieser Art von romantisierend-vermenschlichender Darstellung der Natur. Der Film gibt sich sicherlich nicht den Anstrich, in irgendeiner Form informativ zu sein, d.h. Wissen über tierische Verhaltensformen zu vermitteln. Vielmehr werden hier nahezu unkommentiert Bildsequenzen mit unterschiedlichsten Tieren und Tierarten aneinandergereiht, die sich wohl in erster Linie zu einem ästhetischen Produkt ergänzen sollen. Schön und gut: immerhin ist der Film bei der Umsetzung dieses Ansatzes recht konsequent und die Autoren haben der Versuchung widerstanden, durch die Beimischung dokumentierender Elemente doch noch vielleicht ein paar Zuschauer mehr (d.h. Fans von Tier-Dokumentationen) mit ins Boot zu holen. Die recht wüste Aneinanderreihung von Naturaufnahmen taugt aber leider nicht dazu, eine Spielfilmlänge lang zu unterhalten. Irgendwann, d.h. nach ca. 15 bis 20 Minuten, sinkt die Aufnahmebereitsschaft und -fähigkeit radikal, da den schnellen Bildwechseln nicht mehr zu folgen ist; man kann sich auf kein Tier richtig einstellen, da kommt schon wieder das nächste durchs Bild gesprungen; ein gewisser Unmut stellt sich ein. Zudem fällte es mir schwer, mit dem Grundgedanken des Films übereinzustimmen, dass Tiere sich ästhetisieren lassen. Zumindest halte ich doch ein Naturempfinden für trügerisch, das sich davon nährt, dass man sich die menschliche Brille aufsetzt und sich unter einer Thematik wie "Liebe", die eine menschliche Kategorie darstellt, die Ausschnitte aus Tier und Natur heraussucht, die einem besonders gefällig sind. Tiere sind doch nicht nur süß und knuddelig, sondern je nach dem eben auch aggressiv und gefährlich, sie kennen keine Empathie, sie kämpfen miteinander, verteidigen ihre Reviere und töten. Für mich gehört zur Liebe der Natur eben auch, dass man ihre gesamte Lebenswirklichkeit wahrnimmt und diese respektiert. Letzteres ist natürlich eine sehr persönliche Geschmacksfrage und wird sicherlich nicht von jedem gleich gesehen. Auch wenn man die (m.E. fragwürdige) "Message" des Films einmal außen vor lässt, vermag der Film, wie bereits geschildert, aber nicht recht zu unterhalten. Schade darum, denn viele Aufnahmen sind sehr schön, aber leider eben in Bildsequenzen zerhackstückt worden, die mich an einen schlechten Action-Movie erinnert haben.
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