Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Frühreif!?, 21. Juli 2008
Und wieder ein Beispiel für die doppelseitige Werbewirkung eines prägnanten Jingles. Auf der einen Seite erhält das Produkt verstärkte Aufmerksamkeit, ein aufgebessertes Image und wird, im günstigsten Fall, besser verkauft. Auf der anderen Seite steht die Frage des Konsumenten nach dem Künstler, der uns die lästigen Werbeunterbrechungen mit einer besonderen Stimme oder Melodie versüßt. So geschehen bei Gabriella Cilmi, deren Single "Sweet about me" für eine aktuelle Deodorant Kampagne verarbeitet wurde. Nun ist die 16-jährige Australierin in aller Munde, hat ihren Wohnort schon seit geraumer Zeit von Melbourne nach London verlegt und befindet sich mit ihrer Mischung aus Funk, Rock, Soul und Jazz in guter Gesellschaft von Künstlerinnen wir "Amy Winehouse", "Duffy" oder "Adele".
Bemerkenswert, neben dem jungen Alter, ist die Vielseitigkeit, mit der die Teenagerin zu Werke geht. Ausgestattet mit einer kräftigen Soul Stimme und der nötigen (Selbst-)Bestimmtheit ist ihr ein spannender Einstieg ins Haifischbecken namens Musikbusiness gelungen. "Oasis" Rüpel Liam Gallagher hat sich jüngst als Fan von Gabriella Cilmi geoutet und die aktuelle Single jetzt schon mal vorsorglich zum Song des Jahres gekürt. Dabei hält "Lessons to be learned" durchaus weitere Schwergewichte bereit. "Save the lies" und "Don't wanna go to bed now" stimulieren die Tanzmuskeln und versprühen einen Hauch von Disco Flair. Songs wie "Einstein" oder "Awkward Game" zeigen sich tiefgründiger, in dunkleren Färbung und stellen eine nachdenklichere Seite der Sängerin heraus. Das macht den weiteren Verlauf ihrer Karriere umso interessanter, da sie sich mit ihrem Debüt sämtliche Optionen für eine weitere, musikalische Entwicklung offen hält. Gemeinsam mit Produzent Brian Higgins (Sugababes, Kylie Minogue, Franz Ferdinand, Texas) ist ihr ein (früh-)reifes Album gelungen, daß zwar von einer Hitsingle profitiert, aber in seiner Summe überzeugt.
Anspieltipps: "Save the lies", "Don't wanna go to bed now" und "Awkward game"
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
wenn schon dann so, 24. Juli 2008
die hat eine ganz hervorragende stimme, irgendwo zwischen amy winehouse, duffy und macy gray (das gewisse quäken gehört ja dazu im soul...).
dieses album ist garantiert der sommererfolg 2008. und das zu recht. wieder einmal hat ein werbespot einen superhit generiert. das verblüffende: die anderen stücke sind eher noch besser, weil weniger harmlos. das album bietet perfekt gemachten soulpop, vom lasziven disco ("save the lies") über rumpelig tanzbaren madonna-dancefloor ("don't want to go to bed now") bis zu nicht allzu oberflächlichen bluesheulern ("awkward game", "sit in the blues"), und natürlich gibt es hier dicke balladen ("safer"). damit liegt die 16-jährige australierin punktgenau im trend. die überraschung kommt dann zum schluss: "echo beach" ist zappeliger new wave, wie blondie in ihren kommerziellsten momenten, aber wirklich schneidig gespielt.
das ganz erstaunliche aber: erstens schreibt die ihre songs selbst (mit), zweitens ist diese mainstream-produktion so geschickt produziert, dass sie nicht geschickt produziert klingt, nicht glatt, nicht oberflächenfein, sondern durchaus eckig und kratzig und sehr gitarrennah.
pop: wenn er sein muss, muss er SO sein,
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Sympathisches Debüt, 19. Dezember 2008
Lessons to be learned ist das Debütalbum der 16-jährigen Australierin Gabriella Cilmi. Mit einer Länge von gut 45 Minuten ist es nicht zu lang und langweilt nicht. Es ist ein erfreuliches Debütalbum, das aber die Erwartungen nicht ganz erfüllen kann, die durch die erste Single Sweet about me geweckt wurden. Zusammen mit Sanctuary und Echo Beach (dessen Gitarrenintro ein wenig an Iron Maiden erinnert) sind das die stärksten Songs des Albums.
Einstein fängt an wie Black Hole Sun von Soundgarden, hat aber sonst nicht viel mit Grunge oder Rock zu tun. Hier ist alles leichter, gut hörbarer Pop.
Am ehesten erinnert der Sound des Albums, besonders durch Cilmis Stimme, an Amy Winheouse, allerdings nicht durchgängig und nicht mit deren Tiefe.
Lessons to be learned ist ein guter Start für Gabriella Cilmi, hoffentlich folgt bald das nächste Album und nach der viel zu kurzen Tour 2008 wären weitere Konzerte 2009 sehr erfreulich!
Anspieltipps: Sweet about me, Sanctuary, Echo Beach
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