Kurzbeschreibung
Herwig Mitteregger, Ex-Spliff Drummer, Solo-Künstler, Songschreiber, Multi-Instrumentalist, Sänger, produzent und ab sofort Label-Inhaber meldet sich nach langer Pause vom Musikbetrieb mit neuem
Album „Insolito” zurück.
„Insolito“ (von insólito, span. für fremdartig, ungewöhnlich, ungewohnt) zeigt das ganze Spektrum Mittereggers Vielfältigkeit: Schlagzeug-Attacken aus dem Nichts, wütende Gitarren-Riffs, jazzige Rock-Finessen, Klavierballaden und rasselnde Rock-Songs, die er verblüffend vital als Band mit sich selbst einspielt, bis zu den mehrstimmigen Sonnen-Untergangs-Chören, die so daherkommen, wie Sonnenuntergänge in der wirklichen Welt nun mal sind: kitschigschön.
Mitteregger’s Songs sind Kurz-Filme. Er denkt in Bildern. Psycho-Talk mit sich selbst, eine Hymne auf seinen Sohn, Texte über seine alte Lieblings-Stadt Berlin, Liebeslieder, die dann beginnen, wenn alles vorbei ist. Auf „Insolito“ bezieht der gebürtige Österreicher, lange in Spanien sesshaft, in gewohnt ungewohnter Ausdrucksform frische aber reife Standpunkte. Auch musikalisch: Eisenharte Schlagzeuge, der Gefangenen-Chor der Neuzeit, dahin fließende Keyboardflächen pushen das Gezerre der wahren Gefühle oder sind Soundtrack wenn sich der Testosteron-Spiegel wieder normalisiert hat. Der Ex-Spliffer tauschte vor einigen Jahren Drum-Sticks gegen Windeln und wechselte, als sein Sohn geboren wurde, vom Mischpult an den Wickeltisch. „Ich habe mich dann um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens gekümmert”. Und es kommen die Einsichten, die späten. Keine Frage, der Mann, hat seine Jahre. Was seinem neuen Album nur zu Gute kommt!
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