Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Super Electric Light Queen, 15. Mai 2008
Fortschritt hin oder her - es wird immer Menschen geben, die sich nach der "guten alten Zeit" sehnen, in der alles besser war und die Milch noch 50 Pfennig gekostet hat. So ist es nicht verwunderlich, dass sich junge Musiker dazu veranlasst fühlen den Helden vergangener Jahrzehnte mit Eigeninterpretationen Tribut zu zollen und darüber hinaus den besonderen Geist wiederaufleben zu lassen. "The Feeling" sind bereits mit ihrem Debütalbum "Twelve Stopps and home" in den Fokus der britischen Musikpresse gelangt. Die Band aus London und Sussex hat mit ihrem Soft Rock Pop Bonbon nicht nur 3 Top Ten Hits im Vereinigten Königreich auf der Habenseite zu verzeichnen, sondern streckt bereits kurze Zeit später ihre Fühler nach Amerika aus. Hier supporten sie u. a. "The Fray" auf ihrer 2006er Tour.
Eine mögliche Plattensammlung des Quintetts könnte so aussehen: "Electric Light Orchestra", "Supertramp", "Queen", die "Beatles", "10CC" und "ABBA". Hier wurde Classic Rock studiert - mit Pop als Nebenfach - und der Magister in musikalischer Glückseligkeit gemacht. "Join with us" klingt so herrlich nach der alten Zeit, dass man die schnelllebige Gegenwart einen Moment vergisst. Aufgenommen im geschichtsträchtigen Bradley House sollte ein Album entstehen, daß auch dem größeren Rahmen standhält, während das Debüt noch darauf ausgerichtet war in kleineren Clubs zu funktionieren und dem technischen Soundmöglichkeiten gerecht zu werden. Alles klingt so entspannt und voller Leichtigkeit. Bunte Pianoklänge, pulsierende Keyboardpassagen, verspielte Gitarren und darüber die einfühlsame Stimme von Dan Gillespie Sells. Da fühlt man sich gern an Songs wie "Dreamer", "Xanadu" oder "Penny Lane" erinnert. Die erste Singleauskopplung "I thought it was over" geht dabei noch mit auffällig tanzbarem Beat zu Werke, während in der Folge immer wieder zwischen Radio tauglichen Pop Balladen und progressiv angehauchtem Synthie Rock Bombast gependelt wird. Das Ganze findet mit "Greatest show on earth" sein wunderschön-melodisch inszeniertes, 9-minütiges Outro. Zuckersüßer Power Pop.
Anspieltipps: "Turn it up", "Won't go away" und "Don't make me sad"
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Irgendwie klingen The Feeling nach Jeff Lynne und seinem Electric Light Orchestra, 4. Juni 2008
Die fünf in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts geborenen Bandmitglieder kommen, bis auf Sänger und Texter Dan Gillespie Sells, alle aus Sussex und kennen sich schon seit ihrer Jugend. Sie lernten sich auf der Musikhochschule kennen und machen seitdem zusammen Musik. Sie spielten eine Weile als Coverband in den französischen Alpen unter dem Namen "Superfly". Ihre ersten beiden Singles erreichten 2006 die UK-Top 10 und im selben Jahr erschien das Debütalbum '12 Stops and Home', das auf Platz 2 der Albumcharts kam. Sie waren die meistgespielte Band im britischen Radio im Jahr 2006. Ob sie diesen Erfolg mit dem zweiten Album im Jahr 2008 wiederholöen können wage ich zu bezweifeln.
Los geht es auf dem Album mit der ersten Singleauskopplung 'I Thought It Was Over' und irgendwie klingen The Feeling nach Jeff Lynne und seinem Electric Light Orchestra - ich dachte die Zeiten wären schon vorbei :-)
Der Beatlesque Track 'Join With Us' animiert mich beim ersten Hören nicht zum daran Erfreuen. Überzeugend finde ich dann endlich Song Nummer 6 'I Did It For Everyone' bei dem sie sich die Unterstützung einiger illustrer Gäste geholt haben (u.a. von Sophie Ellis-Bextor). Mit 'Won't Go Away' folgt dann mein persönlicher Geheimtipp vom Album (auch wenn die Harmonien hier sicherlich ein wenig bei den Beach Boys abgekupfert wurden). Ein letzter Hoffnungsschimmer flackert mit Song Nummer 10 auf - 'Don't Make Me Sad' ist eine großartige Ballade wenn Freddie Mercury sie hätte singen dürfen.
Insgesamt bin ich zwischen Enttäuschung und Überzeugung unentschieden, im Vergleich zum Debütalbum hinkt der Zweitling hinterher, so dass aus meiner Sicht nicht mehr als drei Sterne zu vergeben sind.
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2.0 von 5 Sternen
Haut mich nicht vom Hocker...der Vorgänger war besser., 3. Januar 2009
Nachdem ich von dem Vorgänger "Twelve Stops and Home" echt überzeugt war, kaufte ich mir gleich am ersten Verkaufstag den Nachfolger.
Allerdings war ich nicht sonderlich begeistert, denn die Frische und Fröhlichkeit war so gut wie verschwunden. Es waren keine eingängigen und guten Melodien mehr da wie noch 2 Jahre zuvor, sonder alles klang sehr ähnlich und nicht sehr inspiriert. Nur die Songs "Join With Us", "Turn It Up" und "Conor" können überzeugen.
Der Rest klingt irgendwie nervig und eintönig.
Twelve Stops and Home war besser.
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