Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Aufeinanderprallen der Gladiatoren, 5. Juli 2009
FBI-Agent Campbell (Jason Statham) hat seinen besten Freund durch den Auftragsmörder Rogue (Jet Li) verloren. Jahre später spielt Rogue die Schlüsselfigur in einem Krieg zwischen den Yakuza und den Triaden. Campbell setzt alles daran, seinen Rachefeldzug zu Ende zu bringen.
Wenn Amerikas Prügel-Star Jason Statham auf Asiens Kampfkunst-Ikone Jet Li trifft, dann weiß der Zuschauer schon, was ihn erwartet: Action, Action, Action. Ironischerweise verbindet beide Darsteller noch eine zweite Eigenschaft: Beide sind keine Schauspieler und liefern ihre besten Szenen im stoischen Schweigen und beinharten Schlachten ab. Dieses Gefühl der fehlenden Präsenz durchzieht den ganzen Film, als würde man darauf warten, dass der wahre Star das Parkett betritt. Der aufgezogene Plot des Bandenkrieges ist zwar nicht neu, wird aber konsequent durchgezogen und hat sogar einige überraschende Wendungen in petto. Ansonsten gibt es zwar viele kleinere Gefechte, die aber weder echte Blockbuster-Qualitäten bieten können, noch den Film zu tragen imstande sind. Vielmehr begeht der Regisseur den allzu oft auftretenden fatalen Fehler, primär auf die Geschichte zu setzen, ohne ihn auch nur ansatzweise mit Dialogen oder darstellerischen Leistungen ausfüllen zu können. Letztendlich führen zu viele Plotlöcher und gänzlich unnötige Absurditäten sowohl zu einem Abflachen des Spannungsbogens als auch einem verwirrten Kopfschütteln des Zuschauers.
Im Wettbewerb USA vs. Asien gehen sämtliche Runden glasklar an Jet Li, der immer wieder die tödliche Kampfmaschine entfesselt, ohne auch nur mit einem Gesichtsmuskel zu zucken. Jason Statham wurden zwar erfreulicherweise keine allzu ausgefeilten Dialoge an die Hand gegeben, dafür wurde seine Figur zu einem gewalttätigen faden Über-Macho hochstilisiert, der auf so dicke Hose macht, dass das Platzen dieses Kleidungsstücks nur eine Frage der Zeit sein kann.
2,5 Sterne für Unterhaltungspopcorn mit viel zu wenig Action, einigen guten Szenen und einem noch besseren wenn auch zutiefst ausbaufähigem Finale, das seinen Titel nur ganz leicht Lügen straft und bei dem man wieder einmal exzellent beobachten kann, wie ambitioniert höhere Weihen gegen den nächstbesten Eisberg gesetzt werden.
|
|
|
16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Flickwerk, 17. Mai 2008
FBI-Mensch Jason Statham verfolgt den Killer Rogue, der drei Jahre zuvor seinen Partner und dessen Familie ausgelöscht hat. Rogue hat schon einige Male durch diverse Gesichtsoperationen sein Aussehen verändert, so dass er jetzt wie Jet Li aussieht. Dieser Jet Li mischt aber gerade die Yakusas und Triaden auf und spielt sie gegeneinander aus. Letzteres erinnert übrigens schwer an Akira Kurosawas "Yojimbo", das mindestens schon zweimal erfolgreich abgekupfert wurde, so bei "Für eine Handvoll Dollar" mit Clint Eastwood und "Last Man Standing" mit Bruce Willis. Allerdings ist Jet Lis Intention hier eine andere.
Jet Li und Jason Statham, zwei Ikonen des Martial Arts Films, da müsste doch der Kracher dieses Genres herauskommen. Es geht auch ganz gut los, aber irgendwann scheint der Regisseur die schauspielerischen Fähigkeiten beider Protagonisten zu überschätzen und so dümpelt das öfter ohne große Höhepunkte dahin (Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ich mag Filme von beiden, zur richtigen Zeit, zur richtigen Stimmung, die von Jet Li sogar noch mehr).
Bei aller Liebe, weder Statham noch Li sind Schauspieler im besten Sinn des Wortes und so sollte man sich eigenlich auf die Action freuen, aber genau die kommt nicht, jedenfalls nicht so, wie man es bei diesen beiden Darstellern erwarten könnte. Absoluter Totschläger ist der Schluss, bei dem sich beide nach einem Storytwist gegenüber stehen. Hier hat man das Gefühl, dass dem Drehbuchschreiber oder dem Regisseur die Ideen oder die Kohle ausgegangen sind, denn das ist Flickwerk.
Trotzdem ist der Film an sich nicht so schlecht, er hat nur zu viele Fehler, die eine bessere Bewertung möglich machen könnten. Zumindest ist er reine Unterhaltung.
|
|
|
12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Für Action-Fans ist dieser Film ein MUSS, 21. Mai 2008
Sowohl Jet Li Fans als auch Jason Statham Fans dürften begeistert sein. Aber Achtung: Es fließt viel Blut und es steht nicht umsonst FSK18 auf dem Cover!
Zur Blu-Ray:
Meine PS3 (FW 2.35) hat die Scheibe ohne erkennbare Probleme abgespielt.
Ton: Deutsch / Englisch DTS-HD 5.1, Kommentar Dolby Digital 2.0 Stereo
Leider wird man beim Einlegen der Blu-Ray mit einem lästigen "Nur Original ist legal"-Trailer begrüßt, gefolgt von einer Filmvorschau.
Extras: Making of (ca. 30 Minuten), Deleted und Extended Scenes (ca. 2,5 Minuten) und ein "wenig" Gelaber über die tolle Filmmusik (ca. 9 Minuten) mit deutschen Untertiteln.
Da der Film gut ist und es an der Bild- und Tonqualität nichts zu meckern gibt, vergebe ich 5 Sterne.
Ich muß aber dazu sagen, dass ich mit einer günstigeren DVD-Version vermutlich genauso glücklich geworden wäre. WAR ist zwar ein Film, der wegen Jason Statham unbedingt in meine Sammlung mußte, aber ich werde mir den Streifen bestimmt nicht so oft anschauen wie Transporter oder Crank.
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|