Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Geht in die Beine und den Kopf, 13. März 2008
Gibt es eigentlich nen Hype um The Whip? Würde sich anbieten. Kommen ja immerhin aus dem Mutterland des Pop, haben ein the" vorn dran und passen gut in die Szene dieser jungen New-Rave-Bunte-Farben-Whatever"-Typen. Nach einigen Remixen und ersten Singles gibt es jetzt mit X Marks Destination" das Debüt der jungen Herren + einer Dame. Und es ist sogar ganz gut geworden. Ich weiß aber wie immer nicht, ob man das als Rave bezeichnen soll. Ist vermutlich eher Elektro-Rock, der sich sehr gut zwischen den beiden Genres bewegt. Ordentliche Disco-Musik, garniert mit Riffs und Acid-Gequietsche bzw. alten Synthies. Das rockt dann meistens richtig dreckig, wie beim Opener Trash" oder stampft cool vor sich hin, wie bei Fire" oder dem Instrumental Divebomb". Richtig gut sind meiner Meinung nach aber die Momente, in denen die Band song-orientierter wird. Frustration", Save my Soul" und vor allem das catchige Sirens" sind wunderschöne New-Wave-Popsongs, die quasi in jeder Sekunde nach den alten 80ern schreien. Da fühlt man sich auch gern an New Order in ihren besten Zeiten zurückversetzt. Alles nicht neu, aber alles sehr gut. Auch der Rest der Songs kann gut mithalten. Könnte aber auf Dauer etwas eintönig werden. X Marks Destination" bietet sicher nicht die tiefgründigste Musik der Welt, aber es geht unglaublich in die Beine und die meisten Songs auch in den Kopf. The Whip zeigen auf ihrem Debüt, dass sie ziemlich viel Potential und gute Ideen haben. Jetzt muss sich in Zukunft nur noch zeigen, wie sie das Potential nutzen und wie viele gute Songs sie noch schreiben können. Für Freunde von Fischerspooner, MSTRKRFT, den Klaxons, 80er New-Wave und anderem Kram aus der Richtung auf jeden Fall empfehlenswert. Der Rest muss sehen, wie viel ihm diese Musik gibt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
kein salz in der suppe..., 24. Juni 2008
wie mein vorredner von kulturnews oben meinte, verscherzt man es sich mit the whip am besten, in dem man vergleiche zu joy division zieht. und da hat er recht, denn the whip mit joy division zu vergleichen grenzte an hybris, denn diesem vergleich können sie bei weitem nicht standhalten. es handelt sich bei diesem album um ein durchschnittliches pop-album ohne highlights. etwas elektrogeplänkel, aber eher dekorativ statt innovativ. die songstrukturen sind denkbar einfach und wiederholen sich zu allem überfluss bis zur ermüdung. ebenso die bemitleidenswert kitschig/klischeehaften texte mit ihren klimperreimen (save my soul/i´m digging holes). was diesem album von vorne bis hinten fehlt sind einmalige ideen, ausbrüche aus der alles durchdringenden, festgefahrenen struktur, leidenschaft, irgendwas verrücktes, unvorhersehbares. aber es blubbert leider nur so vor sich hin. das geld ist bei acts wie crystal castles, the faint oder joy division auf jeden fall besser angelegt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
stop whining start moving, 8. Dezember 2008
kann man bitte mit den ganz ueberfluessigen vergleichen aufhoeren? ich habe the whip vor 2 tagen vor 100 leuten live gesehen, und es war die hoelle. haette nicht gedacht, dass electropunk/disco noch mal wiederbelebt werden koennte. den vier leuten (plus technik, die fuer die art musik eigentlich mitgezaehlt werden muesste) gelang das vortrefflich. gratulation. dass solche musik (einer brillianten liveband) auf platte vielleicht nicht so gut kommt ist klar, ich finde das material hat aber auch von konserve erkennbar genug substanz. wenn man allerdings fussfaul ist, wird mans so oder so nicht moegen. der joy division vergleich ist uebrigens wirklich daneben und tut beiden unrecht.
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