Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absoluter Kultfilm.Meinen Respekt an J.J. Abrams!!, 27. April 2008
Selten hat mich ein Film so überzeugt wie dieser!!Nach dem Schluss war ich erstmal minutenlang sprachlos, geschockt und fasziniert.Meine hochgeschraubten Erwartungen wurden in allen Belangen übertroffen.Cloverfield ist Kunst in Reinkultur (man merkt es auch an den Kommentaren hier-entweder Hass oder Liebe) und ein wahres Fest für alle Kinokenner.Seit *Krieg der Welten* konnte mich kein Film so mitreißen und in Panik versetzen.Anti-Kinofans und Kunsthasser können sich natürlich an der Kameraführung (Ja-wenn ein Amateurfilmer mit einer Handkamera läuft, wackelt es oft und man sieht auch ab und zu den Boden!!) oder an dem Monster stören.Aber macht das nicht genau diesen Film aus?Jeder weiß über diese zwei Punkte Bescheid und sollte auch dementsprechend entscheiden, ob er den Film sehen will-oder nicht.
Pro:
>Kamera (gibt einem tatsächlich das Gefühl, dabei zu sein)
>gnadenlose Spannung und Action
>ausnahmsweise mal keine hohlen patriotischen Sprüche und Flaggengeschwenke in einem amerikanischen Blockbuster
>Filmlänge (kein unnötiges Aufblähen auf 2-3 Stunden, die knapp 90 Mintuen sind perfekt bemessen)
>geschickte Wendungen in der Handlung
>das Ende
Contra:
>Kamera-Für Leute mit schwachen Nerven nicht geeignet.
Mein Fazit:Unbedingt ansehen !!
Inhalt der Special Edition:
- Commentary by Director Matt Reeves
- Case Designate: Cloverfield (50 mins)
- Easter Eggs
- Document 01.18.08: The Making of Cloverfield
- Cloverfield Visual Effects
- I Saw It! It's Alive! It's Huge!
- Clover Fun
- Deleted Scenes with Optional Commentary
- Alternate Endings with Optional Commentary
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10 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Etwas hat uns entdeckt!, 31. Mai 2008
Was Werbekampagnen, gute Trailer und der Name "J.J. Abrams" bewirken können, merkt man bei "Cloverfield". In Amerika gab es kaum Filme, um die so ein Hype entstand. Aber kein Wunder, wenn man schon im Trailer den Kopf der Freiheitsstatue mitten in Manhattan liegen sieht und jemand hektisch sagt: "Irgendetwas greift Manhattan an!". Für Stimmung ist wohl gesorgt!
Doch dann sitzt man im Kinosaal, hält seinen Popcornbecher in der Hand, kann es kaum erwarten mit der Action konfrontiert zu werden, und bekommt eine viel zu lange Einleitung der Charaktere vorgesetzt. Rob (Michael Stahl-David) verlässt Amerika, um einen Job in Japan anzunehmen und bekommt deshalb eine Überraschungsparty in Manhattan geliefert. Hierbei kann man sich auch gleich an die Kameraführung des Filmes gewöhnen: Ganz "Blair Witch Project"-like wird hier anscheinend auf eine professionelle Kameraführung verzichtet, man sieht alles aus dem Blick eines Camcorders, von Anfang bis hin zum Ende. Wer in den ersten zehn Minuten Augenschmerzen bekommt, braucht sich nicht wundern, da das zu einer sehr wackeligen Geschichte wurde.
Aber gut, die Augenschmerzen werden überwunden, die Charaktere sind endlich vorgstellt, und schon schockt ein Erdbeben ganz Manhattan. Als dann einstürzende Gebäude und Feuerbälle im bekannten Bezirk des Big Apples beobachtet werden können, bricht Panik aus. Und dann fliegt einem auch noch der Kopf der Freiheitsstatue um die Ohren. Rob, Bruder Jason, Freund Hud (der die Kamera führt), Malena und Jasons Freundin Lily sind sichtlich geschockt, wie wohl auch jeder Kinobesucher. Die Atmosphäre erreicht in diesem Moment ganz klar ihren Höhepunkt. Man ist ahnungslos, was ist hier passiert? Keiner der Trailer verriet es, man spürt richtig wie alle spekulieren. Und dann hört man einen Satz, der einen auf den Boden der Realität zurückholt: "Es lebt!".
Keine Aliens, kein Terrorangriff, nein! Es ist schlichtweg ein unheimlich großes Monster, das anscheinend ganz Manhattan zerstören will. Doch hier hat J.J. Abrams dann doch einige, inklusive mir, zum schmunzeln gebracht: Die Geräusche, die dieses Monster von sich gibt, erinnern eindeutig an eine Serie Abrams' - "Lost". Dort gibt es auch ein "Monster" (das bis jetzt - Stand: vierte Staffel - noch niemand zu Gesicht bekommen hat), welches exakt dieselben Geräusche von sich gibt. Nett! Nur hoffe ich doch, dass die Auflösung des Monsters nicht wie in Cloverfield ausfällt.
Natürlich ist es beeindruckend, wenn man durch die Augen eines Hobbyfilmers das Monster beobachten kann. Aber spätestens wenn dann spinnenartige Wesen aus dem Ungetüm kommen, fühlt man sich wie in "Arac Attack", was kein Kompliment ist. Allerdings ist das ganze derart monströs inszeniert, dass man wirklich nur staunen kann. Man kann nicht zwischen Effekt und Realität unterscheiden, was bei einem Budget von von ca. 25 Millionen US-Dollar beachtlich ist!
Mit dem Handeln der Charaktere kann sich aber wohl kaum einer anfreunden - wie immer muss der Hauptdarsteller, von Liebe bewegt, in das Krisengebiet, um seine Freundin zu retten. Öde! Aber wie sollte man sonst soviel Action herbeiführen? Durch U-Bahn-Gänge, gefolgt von Baby-Monstern, vorbei an zerstörten Gebäuden bis zum Haus der Geliebten geht es, bis man endgültig das Gehirn abschaltet. Die Charaktere, die eigentlich durch ihre Verletzungen nicht mal mehr gehen könnten, sind putzmunter, klettern von einem Haus zum anderen, und Beth (Odette Yustman), der mal kurzerhand ein Gegenstand aus dem Körper gezogen wird, läuft nach ein paar Minuten schneller als jeder andere, obwohl sie kurz zuvor nicht mal gehen konnte.
Der Film revolutioniert das Genre nicht, er gehört wohl auch nicht zu den Perlen, aber dennoch funktioniert er. Die Länge von 85 Minuten ist extrem kurz für einen Blockbuster und das Ende ist eine reine Katastrophe. Alle (!) Kinobesucher im gefüllten Kinosaal blieben beim Abspann sitzen, weil sie das nicht wahrhaben wollten, aber gut, vielleicht war das ja sogar die Absicht. Zumindest gibt es kein Happy-End, wie es bei Genre-Kollegen wie "Krieg der Welten", wo sich alle am Ende im Arm liegen, üblich ist.
Den Film zu bewerten fällt unglaublich schwer. Einerseits ist die Inszenierung bombastisch, aber die Charaktere verhalten sich unrealistisch, rennen putzmunter mit Fleischwunden durch ganz Manhattan, es passiert viel Unglaubwürdiges (wohl kein Tier oder Wesen, egal wie groß es ist, hält so einen Angriff des Militärs durch) und am Ende erfährt man rein gar nichts. Wo kam das Monster her? Was ist es? Wurde es besiegt? Und da es wohl kaum "Cloverfield 2" geben wird, darf man weiterrätseln. Für Genre-Freunde sicherlich interessant, für J.J. Abrams-Fans sowieso, der Rest sollte einen ganz, ganz weiten Bogen um den Film machen.
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3 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schnarch... - Godzilla und seine Papp-Monster lassen grüßen!, 14. August 2008
"Cloverfield" ist ein typisches Beispiel dafür, wie geschickt platziertes, aktives und passives Marketing die Low-Budget-Produktion eines B-Regisseurs erfolgreich machen kann.
Wie das geht? Ganz einfach: man nehme ein Stückchen Manhattan, eine Handvoll unbekannte Schauspieler, deren darstellerische Kunst sich auf Laienniveau bewegt und die man auch wahrscheinlich nie wieder sehen wird, eine Prise Godzilla-Dramatik angereichert mit kleinen Kriech-Monstern à la King, die möchtegern-kultige und abtörnende Handkamera-Atmosphäre aus dem Blair-Witch-Project und eine gehörige Portion aufgesetzten Kult-Faktor. Fertig ist das erfolgreiche Mainstream-Horror-Kino-Süppchen für die Generation Past-X, das dem wirklichen Filmfan jedoch kräftig im Magen liegt.
Es ist bedauerlich, dass Regisseure solch einen Schrott in den Schneideraum geben, falls überhaupt geschnitten und nicht direkt aus der Kamera noch am Set auf DVD gebrannt wurde. ;-) Noch viel bedauerlicher aber ist, dass der Anspruch des breiten Publikums offenbar so weit gesunken ist, als das hier Rezensionen veröffentlicht werden, die dem Regisseur mit "Verneigungen" huldigen.
"Cloverfield" schwimmt auf einer Welle mit den neuerlichen Tarantino-Produktionen oder anderen filmischen Experimenten, die früher keiner gewagt hätte, zu veröffentlichen und um die heute ein hohes Kult-Gewese betrieben wird, dass auch bitter nötig ist, um die Ware an den Mann oder die Frau zu bringen. Armes Kino!
Echte Klassiker, die Hollywood & Co. ja schon aus wirtschaftlichen Gründen stets bemüht ist, zu drehen, werden jedenfalls auf diese Art und Weise nicht produziert - man sollte es öfter mit dem alten Goethe halten und dessen Zitat: "Wer nicht wenigstens eine Million Zuhörer erwartet, der sollte keine einzige Zeile veröffentlichen!" Yep baby, DAS ist jedenfalls ein Klassiker!
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