Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Intuitive Bedienung und gutes Preisleistungsverhältnis, 27. Juni 2008
Habe mich lange herumgeschlagen mit dem Gedanken, mir einen neuen Kabelauslöser für meine Canon EOS 30D zuzulegen, nachdem die einfachere Variante, das Hama Ca-2, binnen eines halben Jahres wegen Kabelbruch am N3-Stecker den Geist aufgegeben hatte.
Meine Wahl ist auf den Timer-Auslöser von Aputure gefallen, da zum einen wesentlich preiswerter als das Canon-Original TC80-N3 (zwischen 120 und 130 Euro) und zum anderen - da kommt das Kind im Manne zum Vorschein - mit mehr Möglichkeiten ausgestattet, da die Ansprüche mit der Erfahrung mitwachsen.
Aber nun zu den ersten Eindrücken des Timers.
Allgemeines:
Mit 130 Gramm inkl. Batterien, die im Lieferumfang enthalten sind, liegt er gut in der Hand. Mit dem Daumen lassen sich alle Bedienungselemente gut erreichen. Die Abmessungen scheinen auf dem ersten Blick recht großzügig. Das ändert sich jedoch im "Handling".
Zum Display:
Das LCD-Display lässt sich sehr gut ablesen und gibt die Informationen in seiner 4-zeilig aufgebauten Anzeige wieder.
Die erste Zeile wird durch einen Modus-Balken bestimmt, der wiedergibt, in welcher der 5 Funktionen ("Delay" - Aufnahmeverzögerung, "Long" - Langzeitbelichtung, "Intvl" - Intervallaufnahme, "N" - Anzahl der Auslösevorgänge und Pieper) man sich aufhält.
Die zweite Zeile zeigt in großen Ziffern die eingestellten Zeiten für die ersten 3 Funktionen, wobei Werte bis zu 99 Stunden, 59 Minuten und 59 Sekunden jeweils über die Set- und Navigationstaste eingegeben und gespeichert werden können.
Die dritte Zeile enthält Informationen über die Tastensperre (L), Batteriewarnanzeige, Signalton (an/aus) und eingestellte Auslösevorgänge (bis 399, "--" für unendlich viele).
In der vierten Zeile wird angezeigt, ob das Programm des eingestellten Timers gerade aktiviert ist ("Timer Active"), man sich im Einstellmodus befindet ("Set"), oder ein Bild gerade geschossen wird bzw. der Verschluss geöffnet ist ("Release").
Nun zu den Tasten:
Das Panel zur Programmierung unterhalb des Displays besteht aus 3 Tasten, die recht stramm gefedert sind. Ist aber nicht schlecht, da so ein versehentliches Verstellen der Programmierung während des Hantierens weitgehend ausgeschlossen werden kann.
Mit der linken Taste (Glühbirne/"Lock") lässt sich die Hintergrundbeleuchtung für 5 Sekunden einschalten. Diese ist vielleicht etwas schwächlich. Dennoch lässt sich das Display im Dunkeln gut ablesen. Diese vielleicht vordergründig schwache Ausleuchtung kann aber auch von Vorteil sein, da sie nicht als eventuell störende Lichtquelle bei Langzeitaufnahmen ins Gewicht fallen wird. Hält man die Taste für ca. 3 Sekunden gedrückt, wird das gesamte Tasten-Panel gesperrt. Allerdings: mit der manuellen Auslöse-Taste unterhalb des Panels kann weiterhin fotografiert werden.
Durch die rechte kleine Taste ("Timer Start/Stop") kann der Timer gestartet werden. Sollte man sich in den Zeiten verkalkuliert haben, kann durch nochmaliges Drücken der Timer abgebrochen werden.
Zwischen den beiden Tasten direkt unterhalb des Displays liegt das Panel zum Einstellen der Zeiten und der sonstigen Funktionen (Anzahl Bilder, Signalton). Über den Navigationsring lassen sich in dem Auf-/Ab-Bereich die einstellbaren Werte erhöhen oder verringern; über den Links-/Rechts-Bereich lasen sich die Funktionen auswählen und zusätzlich - wenn man sich im Editiermodus befindet, - sequentiell die Ziffernblöcke für Stunden, Minuten und Sekunden anwählen. In der Mitte des Navigationsrings befindet sich die Set-Taste, mit der man den Editiervorgang starten und abschließend beenden (speichern) kann.
Unterhalb der Programmiertasten gibt es dann noch die manuelle Auslösetaste, die sich für eine manuelle Langzeitbelichtung auch nach vorne schieben und arretieren lässt.
Positive Eindrücke:
- Alles dran und alles drin, was man für Stativaufnahmen, ob "getimet" oder manuell ausgelöst, so braucht.
- Intuitiv zu bedienen.
- Für Rechts- wie Linkshänder geeignet.
- Alle Funktionen (Aufnahmeverzögerung, Langzeitbelichtung, Intervallzeiten) sind miteinander kombinierbar.
- Für das manuelle Auslösen sind keine Batterien erforderlich.
- N3-Stecker sitzt passgenau. Empfehlung: nicht zu locker in die Buchse drücken.
- Mit 85 cm ist das Kabel ausreichend dimensioniert und recht flexibel, wenn man nicht gerade eine Selbstportrait aus einiger Entfernung von sich schießen will.
- Hintergrundbeleuchtung und Indikatoren (Signalton beim Timer - abschaltbar; Leuchtdiode bei geöffnetem Verschluss)
- Stramm gefederte Tasten. Gut gegen unbeabsichtigtes Verstellen von Parametern.
Negative Eindrücke:
- Kunststoffgehäuse wirkt etwas "einfach" (m.a.W. "weniger wertig"). Ist aber trotzdem gut verarbeitet.
- Zweistufige Taste für manuelles Auslösen etwas zu stramm. Deshalb ist der Druckpunkt für das Auslösen schwer erkennbar. Man braucht im wahrsten Sinne des Wortes "Fingerspitzengefühl". Kann man aber auch trainieren.
- Dem Gerät lag nur eine englisch-sprachige Bedienungsanleitung bei.
Fazit:
Um das Gerät zu bedienen, brauchte ich keine Bedienungsanleitung. Für Feinheiten, welche Kameraeinstellungen für welche Funktionen des Timers vorzunehmen sind, ist diese dennoch von Nutzen, wenn man dafür auch der englischen Sprache mächtig sein sollte.
Das Gerät ist aufgrund des Preisleistungsverhältnisses gegenüber seinem Original von Canon, das ca. 50 - 60 Euro mehr kostet, durchaus empfehlenswert. Letzteres macht einen Punktabzug für die übrigen Nachteile wieder wett.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Macht was sie soll, ist günstig und gut zu bedienen!, 5. Oktober 2009
Das "billig" nicht unbedingt schlecht sein muss, zeigt sich bei diesem Timer. Die Programmierung funktioniert - wenn man sich durch die englische Anleitung gehangelt hat - sehr gut. Die Hintergrundbeleuchtung ist angenehm und sehr funktionell bei Nachtaufnahmen. Was besonders positiv ist, ist dass der Timer mit 2 AAA Batterien (bzw. Akkus) funktioniert. Dies macht den Gebrauch auch noch sehr sparsam, da Knopfzellen meist schwer zu kriegen und dann oft teuer sind. Einziger Kritikpunkt ist der fehlende AN/AUS Schalter, sodass man nach Gebrauch die Batterien entfernen muss. Mit etwas Geschick kann man diesen aber nachrüsten, wobei natürlich die Garantie erlischt!
Fazit: Absolut empfehlenswert!
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gutes Gerät, aber viel viel zu teuer., 11. August 2008
Habe das Baugleiche Gerät (!!!) von der Marke "Phottix" über Ebay gekauft.
Der Händler hat die Sachen direkt aus HongKong verschickt.
Hat eine Woche gedauert. Der Fernauslöser funktioniert tadellos und ist selbsterklärend. Mehr muss ich dazu nicht sagen.
Das beste jedoch: Mich hat er inkl. Versand grad mal 30 Euro gekostet.
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