Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
fantastisch, 24. März 2008
wieder einmal ein gelungenes werk von stillste stund. eingängige texte die raum für verschiedene interpretationen lassen. weiterhin darf man gespannt sein wie es um die geschichte mit alice und ihrer familie weitergeht, denn mit dem 2. titel "viktor", wird ein neues kapitel aufgeschlagen und berichtet über den bruder von alice und ihrer zwillingsschwester.
schön ist vorallem das auf disc 2 die komplette geschichte von alice zusammengefasst und näher erläutert wird.
sehr spannend.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Solides Album mit überragender Bonus EP, 28. März 2008
Vielschichte Texte und Detailverliebtheit dominieren auch wieder den fünften Silberling von Stillste Stund, aber wie beim Vorgänger, hätte dieses und jenes Lied gerne noch aufregender ausfallen dürfen. "Käfigseele" zum Beispiel, oder "Kammerspiel". Manches hat nach meinem Geschmack auch die Grenze von der Philosophie und Fantasie zu vergleichsweiße beliebiger Geschichtenerzählerei überschritten (erinnert an: Endwerk, letztes Album), und allzu viel Prosa in einigen Liedern wirkt manchmal etwas erdrückend, die Gliederung in Lieder und Rezitative wie auf Biestblut fand ich da angenehmer. Die morbide, verdorben groteske Grundstimmung des Albums ist in dieser Ausprägung auch eher neu, aber nicht störend. Die Alice EP ist schön geworden, die Geschichte wird aufgedeckt und nimmt ein, für mich war es jedenfalls der Fall, interessantes, unvorhersehbares Ende. Die Stimme die Alice nämlich im Spiegel gehört hat, war in Wirklichkeit ... aber findet es am besten selbst heraus ;) Musikalisch ist man jedenfalls nahe an der Perfektion, es wurde nicht nur fleißig in den Samplekasten gegriffen, sondern hier und da meine ich doch echte Arbeit am Instrument herauszuhören. Sei es "Speichel, Laub & Saitenspiel", "Sternenwacht" oder "Viktor", der zukünftig ja anscheinend Alice ablösen könnte.
Allein, zu hoch waren die Erwartungen, die Faszination von "Ursprung Paradoxon" oder "Biestblut" kann auch dieses Album wieder nicht ganz ausstrahlen. Diese scheint für mich nämlich gerade mal in dem "Marsch in Unschärfe Verlorener" das sich mit den vier kantschen Fragen befasst, "Sternenwacht" und wenigen anderen Liedern hindurch. Ein wirklich schönes Lied, "Sternenwacht", auch der Gesang von Birgit ist bei diesem Titel wirklich überragend, im Gegensatz zu "Alice III" wo sie leider stellenweiße unglaubwürdig klingt, ein paar Sekunden später aber schon wieder voll ins Schwarze trifft. Der "Das Ich"-Remix ist gut, wurde ja schon auf der Homepage so angekündigt. Insgesamt ist es ein interessantes und hörenswertes Album geworden.
Ein kleiner Hinweis noch: man kann das Lied "dissoziatives Wunderland" teilweise rückwärts anhören, die Stimme spricht dann: "Hast du schon mal in den Spiegel gesehen, und dort ein vollkommen anderes Gesicht erspäht, als deinen eigenen Anblick?". Dabei fällt auch auf, dass das ganze Lied teilweise so ausgelegt scheint, als ob man es rückwärts hören könnte. Es ist dann zwar über weite Strecken nur ein Raunen und Klirren, wie als ob man in einen verzerrten Spiegel blicken würde oder in viele Spiegel, oder in eine Spiegelwelt, die einem unkontrolliert den Blick reflektiert? Also, wer sich einmal wie Alice fühlen will, sollte es ausprobieren. Auch ansonsten gestaltet sich der Rundgang durch das Haus von Alice Familie ziemlich gruselig mit den vielen schweren Balken und uralten Möbeln. Auch die "letzte Führung" ist ein Spiegelfragment, doch dort verstehe ich nur Wortfetzen "ich ???(verwünsche?) das Gesicht", "in einer dunklen Kammer", "aus dem Spiegel weckte", und "Seele eingesperrt". Aber vielleicht ist es auch gar nicht mehr möglich oder nötig, alles ganz zu verstehen. Insgesamt ist die Alice EP eine mächtige Parabel geworden auf das Universum und die Frage nach dem Sinn hinter allem, hinter der Existenz und die Wahrnehmung selbiger im besonderen. Eben nichts für schwache Nerven.
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5.0 von 5 Sternen
"Der immerwährende Regen hat den Boden längst durchtränkt...", 30. August 2008
War ich doch begeistert von den Akten davor (Ursprung Paradoxon, Blendwerk Antikunst, Biestblut, Ein Mesch ein Ding ein Traum), bin ich nach mehrmaligen Hören zu dem Schluss gekommen, dass dies der beste Akt ist.
Ich gebe zu, als ich die ersten 1-2 Lieder vorab mal auf Samplern im Remix gehört hatte, war ich nicht gerade begeistert. Ich wartete jedoch ab und kaufte mir dann nach VÖ direkt das Album und hörte es von da an eine ganze Weile rauf und runter. Denn einmal in die Anlage, kommt sie so schnell nicht mehr raus.
Die EP ist eine Vollendung der Alice-Saga. Ich kann nur eine schlechte Sache auf dieser Doppel-CD finden, und das ist LEIDER der Remix von Das Ich. So gerne wie ich auch Das Ich höre und Stillste Stund verehre, dieser Remix hat mich über alles enttäuscht.
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