Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Macbook Air - ein subjektiver Bericht, 13. März 2008
Auf die technischen Details werde ich hier mal nicht eingehen, die sind ja allseits bekannt und abrufbar.
Vielmehr möchte ich den täglichen Umgang und die Haptik und Optik umreißen. Zunächst war ich bei der Ankündigung des Macbook Air enttäuscht. Keine 12 Zoll. Und dann auch noch 13 wie das Macbook, das ich zuvor verkauft hatte. Und auch noch ein breiter Rahmen an den Bildschirmrändern. Die hätten aber auch schmaler ausfallen können. UND schwarze Tasten.
Aber es ist definitiv ein wunderschönes Teil. Aus folgenden Gründen:
Obwohl von der Breite und Tiefe kaum kleiner als der große Bruder (Macbook), sieht und wirkt es unglaublich handlich. Das bleibt auch (unterstützt durch das niedrige Gewicht) im alltäglichen Handling so. Man öffnet das edle kleine Stück (sensationelle Verarbeitung, Hut ab) und hat eine wirklich vollwertige Tastatur mit einem sehr ansprechenden Bildschirm in vollkommen ausreichender Größe.
Das das normale Arbeiten so entspannt ist, liegt meiner Meinung nach (natürlich auch am Betriebssystem) wesentlich an dem Trackpad. Die Fingergesten erleichtern unter Anderem auch das Surfen im Internet. Unheimlich schnell geht man mit der Drei-Finger-Wisch-Geste eine Seite vor oder zurück. Oder führt auf dem Trackpad die Klicks aus. Ohne den eigentlich dafür vorgesehen Schalter benutzen zu müssen. Eine zusätzliche Maus vermisse ich daher (im Gegensatz zu allen anderen Laptops) überhaupt nicht.
Das leidige Thema: Da ist ja überhaupt kein Laufwerk dabei!
Stimmt. Und?
Natürlich muss man sich ein bisschen umgewöhnen. Aber im Zeitalter der wireless Netzwerke ist das überhaupt kein Problem. So kann man im Netzwerk von einem anderen Rechner und Macbook Air Dateien hin und her verschieben.
Ich kann ohne Laufwerk überhaupt nichts installieren!
Jain. Wenn man noch einen Desktop oder anderen Laptop hat, kann man wirklich superleicht per Netzwerk auf dessen Laufwerk zugreifen. Die Datenübertragungsrate ist natürlich wesentlich langsamer wie ein direkt angeschlossenes Laufwerk. Aber man kann im Notfall ja immer noch jedes externe Laufwerk anschließen.
Fazit:
Das Macbook Air ist nicht für jedermann geeignet. Wenn man aber einen Desktop-Rechner, oder ein externes Laufwerk nebst wireless Netzwerk besitzt, sehe ich überhaupt keine Hindernisse. Dann ist es eine tolle Ergänzung.
Es ist ein klarer Lust- und auch ein bisschen Luxuskauf. Und sehr viel Sympathie mit im Spiel :).
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50 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
lautloses, kleines Subnotebook mit genügend Power für den Alltag, 1. März 2008
Ich habe das Gute Stück nun seit einer Woche und bin begeistert.
Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist sensationell, komplett aus Aluminium gefertigt wirkt das MacBook Air sehr "wertvoll". Nichts knarrt oder quitscht, alles sitzt bombensicher. Die Spaltmasse sind gleichmässig, der Display Deckel sitzt passgenau auf dem Book.
Die Tastatur fühlt sich wertig an und hat keine "weichen Punkte" ist also sehr stabil, man kann keine Stellen durchdrücken, die Tasten geben einen klaren und eindeutigen Druckpunkt an den Nutzer zurück.
Lautstärke:
Das Macbook Air ist bei mir bisher einfach nur leise. Es ist lautlos wenn man damit im Internet surft, mails abruft, webseiten ersellt, musik hört usw. (dann ist kein Lüfter aktiv)
Der Lüfter schaltet sich erst ein wenn man rechenintensive Aufgaben zu bewältigen hat (CPU Auslastung 60% und mehr), dieser ist dann aber auch hörbar.
Das MacBook Air wird unter normaler Benutzung handwarm.
Fazit:
Für mich die perfekte Ergänzung zu meinem iMac. Das Gerät ist sensationell verarbeitet (da hält kein Macbook oder MacBook Pro mit) ist lautlos im normalen Betrieb und wirkt sehr edel und wertig.
4 Sterne weil ein Preis in der 1400 Euro Region schöner und "gerechter" gewesen wäre
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75 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein teurer Kompromiss, 16. März 2008
Pros:
- Tolles Design
- Extrem leicht und kompakt
- Hochwertige Verarbeitung und fantastische Haptik
- Toller Bildschirm
- Vollwertige und einfach gute Tastatur (Im Prinzip die gleiche wie im MacBook, nur mit Hintergrundbeleuchtung)
- Wirklich guter Bildschirm (Im Prinzip der gleiche wie im MacBook, den Vorteil der LED-Hintergrundbeleuchtung kann ich im Praxiseinsatz aber kaum erkennen, einzig die schnellere volle Helligkeit nach dem Einschalten ist wirklich bemerkbar)
- Umgebungslichtsensor, der Bildschirmhelligkeit und Tastaturbeleuchtung automatisch einstellt
- iSight-Kamera, integriertes Mikrofon, integriertes WLAN im 802.11n-Standard, integriertes Bluetooth
- Wird nicht mehr so warm wie das MacBook
- Extrem leise
- Mitgelieferte Micro-DVI Kabel (Sowohl VGA als auch DVI)
- Die Anschlüsse sind richtig nett in einer Klappe versteckt
Cons:
- Kleine und langsame Festplatte (4200U/Min ist definitiv nicht mehr zeitgemäß, 80GB ist die einzige Option, SSD macht kaum Sinn)
- Nicht zeitgemäße Performance (Wesentlich (!) schlechter als das kleinste MacBook mit 2GB RAM, obwohl der gleiche Grafikchip und RAM verwendet werden bremsen die Festplatte und die CPU)
- Kein internes optisches Laufwerk
- Der (Ja, es ist nur einer) interne Lautsprecher ist im Gegensatz zu den anderen Apple NoteBooks einfach nur totaler Schrott, nicht fähig zu irgendwas das über Systemsignale herausgeht
- Viel zu wenig Anschlussmöglichkeiten (EIN (!!!) USB-Anschluss, ein Audioausgang, ein Micro-DVI-Ausgang, kein Firewire (Weder 400 noch 800), kein Ethernet-Ausgang , kein Audio-Eingang)
- Teuer
Bemerkung und Fazit:
Ich besitze selber das MacBook Air nicht, hatte es aber mehrere Wochen im Einsatz, auch um es als potenziellen Ersatz für mein MacBook zu testen. Für mich als Puristen und doch designorientierten Mensch hört sich und insbesondere sieht das MacBook wirklich interessant aus.
Zum Design und der Verarbeitung etc. gibt es nicht viel zu sagen, einfach fantastisch, ein Hingucker. Für mich als sportlichen Mann in den 20'ern ist das eine Kilo Gewicht weniger eigentlich nicht viel mehr als ein nettes Gadget, im Alltag aber dennoch spürbar.
Auch wenn sich das fehlende optische Laufwerk im ersten Moment - zumindest für mich - regelrecht schockierend anhört, musste ich feststellen das man es heutzutage eigentlich kaum mehr benötigt. Nach Überlegen ist mir aufgefallen das ich in den 6 Monaten, in denen ich mittlerweile den neuen iMac besitze, ausser der Leopard-DVD keinen einzigen optischen Datenträger verwendet habe. BackUps macht man mit Time Machine, Datentransporte mit externen Festplatten und USB-Sticks, Musik hört man in der Anlage und Programme gibt es im Internet und DVDs schaut man eh nicht auf dem Computer. Sollte man doch mal ein Laufwerk benötigen, verwendet man einfach wireless das Laufwerk eines anderen Mac, was wirklich einfach und intuitiv klappt. Zudem kann man natürlich externe Laufwerke verwenden. Konsequent habe ich in der gesamten Zeit kein einziges Mal ein Laufwerk vermisst. Auch hier muss ich zugeben dass das kompromisslose Folgen des Wireless Trends von Apple definitiv konsequent und zukunftsträchtig ist.
Obwohl das MacBook Air wie gesagt absolut beeindruckend ist, habe ich mich doch gegen es und für mein MacBook entschieden. Ausschlaggebend waren folgende Gründe:
1) Der Akku
Mit dem Akku habe ich insbesondere 2 Probleme. Erstens die Laufzeit. Obwohl alles auf klein und energiesparend optimiert wurde, musste natürlich auch der Akku verkleinert werden. Im normalen Alltagseinsatz (Aktives WLAN, automatische Bildschirmhelligkeit, Bluetooth an) komme ich beim Air auf "nur" 3,5 Stunden Laufzeit, während es beim kleinsten (bzgl. Prozessor) MacBook 4-4,5 Stunden sind. Im Vergleich zur Windows-Welt ist das immer noch ordentlich, aber für ein MacBook, das konsequent auf Mobilität optimiert ist, m.E. ein wirklicher Rückschritt, besonders wenn man die anderen Produkte der Linie gewohnt ist.
Verschärft wird das Problem noch durch die Tatsache, dass der Akku intern ist. Die Mitnahme von Zweitakkus ist damit unmöglich, ein möglicher Akku-Austausch wird sehr teuer.
2) Die Anschlüsse
Ein USB-Anschluss ist ein Witz. Kein Firewire verschärft die Situation noch zusätzlich. In der heutigen Zeit, wo fast alle Peripherie-Geräte über USB laufen, ist dies eine für mich fast nicht tragbare Situation. Selbst wenn man die Maus über Bluetooth laufen lässt und Boxen über die Audio-Ausgang (Mittlerweile verbreiten sich ja auch USB-Lautsprecher), benötigt man noch Anschlüsse für BackUp-Datenträger, USB-Sticks, Drucker/Scanner usw. Ein USB-Hub geht zwar auch, ruiniert aber sowohl das Design als auch die Mobilität des Systems. Umgehen kann man das eigentlich nur über Time Capsule, eine externe Festplatte mit WiFi und damit Airport Basisstation an die man auch Drucker und andere Festplatten anschliessen kann. Also wenn man das MacBook Air auch zuHause intuitiv einsetzen will, besteht fast ein Zwang zu Time Capsule.
3) Das Preis-Leistungs-Verhältnis
Für 50% mehr Geld als das MacBook bekommt man weitaus weniger Leistung, weniger Anschlüsse, weniger Festplatte und weniger Konfigurationsmöglichkeiten, aber auch ein beeindruckenderes Design/Verarbeitung wie auch weniger Gewicht/Umfang und damit (etwas) mehr Mobilität. Das Für das gebotene wäre m.E. ein Preis 100-200¤ über dem des MacBook rational und wirklich wettbewerbsfähig gewesen.
Den Mehrpreis zahlt man damit im Prinzip für eine beeindruckendes Technologiedemonstration und ohne Zweifel für den Wow-Faktor, der definitiv vorhanden ist. Das Air ist damit der Inbegriff eines wirklich teuren Kompromisses, wobei man für sich selbst entscheiden muss, was einem Mobilität, Design und die Gewissheit, sich im technischen Grenzbereich zu bewegen, Wert ist.
Ich bleibe dennoch beim normalen MacBook. Reicht auch.
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