Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eben ein ganzer Tarantino, 21. Januar 2008
Regisseur Quentin Tarantino scheint in seiner Kindheit viele Comics gelesen und Videospiele gezockt zu haben, denn mit seinen Filmen beweist er uns immer, dass er in seiner eigenen Welt lebt. In jedem seiner Filme gibt es ganz eigene Charaktere mit ihren eigenen Regeln in einer Welt, die sich nicht an unsere Gesetze halten will.
Auch in Deathproof gibt sich der Meister aller Filme wieder die beste Mühe und zeigt uns seine Stärken auf. Mal wieder sind es diese scheinbar belanglosen Dialoge, Charaktere, die sich in keine Schublade packen lassen und eine Stimmung, die irgendwo zwischen Thriller und Horror- Komödie ansiedelt.
Stuntman Mike ( Kurt Russel) ist ein abgehalfterter Typ, der Frauen aufreißt, die seine Töchter sein könnten. Da er mit zunehmendem Alter und aufgrund seines Jobs ganz schön lädiert wirkt, hat es der Bursche aufgegeben, seinen Charme zu versprühen. Mit seinem Musclecar, mit todsicherer Fahrerseite, jagd er nun junge Frauen, die er vorher ausgiebig studiert hat. Zu Erst macht er Fotos von ihnen, verfolgt sie eine Weile, bis er seine Chance gekommen sieht. Mit einem rasanten, absichtlich verursachten Unfall, befördert er sich ins Krankenhaus und das verhasste, andere Geschlecht in Leichensäcke!
All das ändert sich, denn der Stuntman gerät schnell an Frauen, die sich nichts gefallen lassen. Also können die Zuschauer mal Abschied vom vermeindlich schwachen Geschlecht nehmen und sehen, was Girls so alles drauf haben.
Die Optik des Films zielt auf alte Actionkracher der 70er und 80er. Sogar die Filmqualität mit seinen kaputten Filmrollen und dreckigen Farbfehlern verleiht das Gefühl, man schaut einen hornalten Film, der noch vor Star Wars gedreht wurde.
Fazit: Ein Actionfilm, der sich mühelos in die Reihe der früheren Tarantinowerke, wie Kill Bill, Reservoir Dogs und Pulp Fiction einreiht. Ein toller Videoabend mit vielen Lachern steht euch bevor, also gebt fein Acht und fahrt vorsichtig!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Jedes Schwert hat zwei Seiten..., 14. Februar 2008
... aber auch einen Griff, der oft wertvoller gestaltet ist als die Klinge. Kitschige Metaphern beiseite, ich bin erstaunt, dass es vor mir entweder nur einen oder direkt fünf Sterne für diesen Film gegeben hat.
Vorweg: Ich beziehe mich in dieser Rezension ausschließlich auf den Inhalt des Films, nicht auf die Ausstattung oder Qualität der DVD oder etwaigen Bonus-Materials.
Zum Film:
Um das Fazit zur Einleitung zu machen: Dieser Film ist in meinen Augen nichts für die große Masse. Nicht für den Gelegenheitskinogänger, nichts für den kollektiven Videoabend bei Freunden, nichts für eine blinde Empfehlung. Viel mehr für Cineasten und, noch wichtiger und damit leider selbstlimitierend, für Tarantino-Fans erster Güter.
Letzterer erkennt unzählige Feinheiten und Anspielungen wieder und freut sich über unzählige Parallelen und Querverweise, sowohl zu Tarantino-Filmen (Big Kahuna Burger -> Pulp Fiction...), als auch zu anderen Klassikern (des Killers Kühlerfigur -> Convoy!).
Für erstere, also den geneigten Kinogänger ohne explizite Ambitionen an das Genre, bleibt folgendes:
Dialoge, deren Witz Tarantino-fremden vor Allem in diesem Film oft fernbleibt, Sequenzen, die sich dem Exploitation-fremden nicht erschließen oder ein Schmunzeln entlocken und vor Allem eine knappe, weder vor -noch abschließend (Fazit..) erzählte Story. Das ist nicht viel.
Demnach würde ich mich meinen Vorschreibern in mehreren Hinsichten nicht anschließen.
Ich finde "ausgiebiges vorheriges studieren" junger Frauen sowie die Jagd nach dem "verhassten Geschlecht" für einen Film dieser Gattung schon zu übertrieben hineininterpretiert. So viel Detail bietet die Story allein schon nicht. Klar ist, Stuntman Mike hat sie fotografiert und verfolgt. Mehr aber, leider, auch nicht.
Und Sydney T. Poitier sehe ich, wobei dies lange nicht maßgebend und augenzwinkernd zu verstehen ist, als einen der Tiefpunkte dieses Streifens.
Bleibt abschließend zu erwähnen, dass ich dem interessierten Publikum empfehle, den anderen Teil des Double-Features, Planet Terror, zu sehen. Damit wird von Anfang an mit etwaigen Erwartungen an durchdachte Thriller oder kluge Dialoge aufgeräumt, und obendrein bekommt man den königlich amüsanten Trailer zu "Machete" zu sehen, der im Übrigen nun tatsächlich verfilmt wird.
2 Sterne für die für Tarantino-Verhältnisse flache und vorhersehbare Story
+ 1 Stern für die vielen, detailverliebten Querverweise
+ 1 Stern Cineasten-Bonus für das Genre-Fitting
- 1 Stern dafür, dass es keinerlei Grund gibt diesen Film mehrmals zu sehen
Gut gemeinte drei Sterne mit Hoffnung auf ein weiteres Jackie Brown
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Auf Kult folgt Trash und darauf die Trash-Can..., 11. Februar 2008
... und genau dort gehört dieser Film auch hin: in den Abfalleimer! Was Tarantino sich hier geleistet hat, ist wirklich ein schlechter Witz! Meilenweit von der Genialität von "Pulp Fiction" und den Trash-Anleihen von "From Dusk Till Dawn" entfernt, hat der "Meister", wie ihn hier viele immer noch betiteln, das mit Abstand schwächste Werk seiner Karriere hingelegt - gekrönt von seinem eigenen armen Auftritt in der Barszene. Grausam! Ein Highlight gibt es allerdings, aber das hat mit Tarantino nichts zu tun: Sydney Tamiia Poitier! Wow!
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