Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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121 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mobiler Alleskönner, 20. Februar 2008
Nachdem ich nun ca. 1 Monat stolzer Besitzer des eeePCs bin, hier nun ein kurzer Überblick über meine Erfahrungen. Vorweg möchte ich sagen, daß mein eeePC in Summe auf ca. 425¤ kommt, also 300¤ für den eeePC, 50¤ für eine Eixo bicolor Leder-Tasche, 45¤ für einen 2GB RAM chip und nochmals 30¤ für eine 8GB SD Karte. Anschaffungsgrund war, dass ich zu faul bin, jeden Tag den Firmenlaptop nach Hause mitzunehmen und ich ansonsten PC-los bin. Haupteinsatzgebiet sind Internet surfen, eMails checken, Skypen (incl. Video), ab und an mal einen Film schaun (wenn ich unterwegs bin), Fernwartung (ssh, vnc, vpn).
Hardware:
- Generell: Der eeePC ist in Natura noch kleiner, als er auf Fotos aussieht :-)
- Verarbeitung: Die Verarbeitung ist solid und gut, es wackelt und klappert nichts und auch optisch sieht das gute Stück doch recht edel aus
- Display: Ist zwar etwas klein, es lässt sich aber gut damit umgehen. Die Helligkeit bei Sonneneinstrahlung ist nicht ganz perfekt, genügt aber
- Lautsprecher: sind ausreichend für Youtube Videos u.ä., für mp3's und DivX Filme sind dann doch eher Kopfhörer zu empfehlen
- Tastatur: Damit lässt sich erstaunlich gut arbeiten. Sie ist logischerweise kleiner als eine herkömmliche Tastatur, das Layout ist auch etwas anders, deshalb ists zu Beginn schwierig, blind zu schreiben, nach ein paar Tagen gewöhnt man sich aber daran. Wurstfinger sind aber eher unpassend ...
- Touchpad: funktioniert gut, auch der Scrollbar ist auf der rechten Seite ist sehr funktionell.
- WLAN: funktioniert anstandslos, allerdings ist der Empfang etwas schwächer als bei anderen Geräten
- Sonstige Schnittstellen: LAN (nicht getestet), 3x USB, SD/MMC Card Reader (funktioniert), Modem Anschluss (nicht getestet), externer Monitoranschluss (nicht getestet)
Software:
Da ich gern die Kontrolle über meine Rechner habe und nicht so auf das Spielzeuglayout von Xandros stehe, hab ich relativ rasch eine herkömmliche Linux-Distribution installiert. Die Wahl ist auf eeeXubuntu gefallen, einerseits weils aktuell ist, andererseits sind viele Anpassungen schon eingearbeitet. Die wichtigsten Punkte:
- Die Installation ist (beim 2. mal, siehe unten) problemlos gewesen, das System ist out of the box gut verwendbar. Ich hab als File-System ext2 verwendet, um die Solid State Disc (SSD) zu entlasten.
- Die Anpassungen erfordern dann doch etwas Geduld. Dazu gehörte, die Schreibzugriffe zu minimieren (rc.local und fstab anpassen, temp Dinge als
tempfs ins RAM auslagern), X-Server anpassen, Compiz und sonstige Applikationen zu installieren / konfigurieren, alles in allem mal so ca. 1-2 Stunden basteln
- Zum Thema Compiz: Compiz ist jenes Feature, das Betrachter am meisten beeindruckt. Rotating cubes beim Desktop wechseln, wobbly windows beim Fenster verschieben, transparente Menübars, Schattierungen - alles Dinge, bei dem sich der eeePC in keinster Weise vor Vista und Aero verstecken muss. Es funktioniert alles ausgesprochen flüssig und ruckelfrei und macht den eeePC zum echten Hingucker (wenn ich als Ösi den deutschen Ausdruck gebrauchen darf ;-))
- Video playback funktioniert bestens, nach Tests einiger Player bin ich bei VLC gelandet. Was man beachten muss ist, dass man für alle Player als Video Output x11 bzw. Ximage/xshm verwenden muss, sonst pixelts und stimmt mit den Farben nicht (hängt mit Compiz zusammen).
- Alles was mit WLAN und Internet funktioniert wie bei einem "normalen" Ubuntu-Rechner, auch alles was ich an WEP/WPA/WPA2 WLAN-Verschlüsselungen verwendet habe, war keinerlei Problem. Pidgin, Skype klappt ebenso (Video mit einer kleinen Einschränkung, siehe unten)
- Als Browser verwend ich den Opera (9.5b), einerseits synct der die Bookmarks mit anderen Rechnern, ist schnell und hat die einfache Möglichkeit, die gesamte Seite zu skalieren, wenn sichs mit dem Platz am Display mal nicht ausgeht (was aber selten vorkommt).
Probleme/Kommentare:
- Bei der ersten Installation von eeeXubuntu wollte ich die 8GB SD card für sich ändernde Daten (sprich /home, /tmp usw.) verwenden, um die SSD zu entlasten, allerdings war das Filesystem auf der SD card nach dem zweiten Booten kaputt. Woher das kam, weiss ich nicht, ich hab dann eben doch alles auf die SSD installiert.
- Der eeePC hat 3 USB Anschlüsse, aus irgendeinem unerfindlichen Grund funktioniert meine extern 160GB HD nur an den beiden USB Anschlüssen auf der rechten Seite, am linken nicht.
- Die Video-Funktion von Skype funktioniert nur, wenn man Compiz (also eye-candy) ausschaltet. Das ist etwas lästig, ich hoffe aber mal, dass das in zukünftigen uvcvideo-Treibern mal klappt.
- Ein Unsicherheitsfaktor ist die Lebenszeit der Solid State Disc. Im Internet findet man nur viele Kommentar, dass man I/O so gut wie möglich reduzieren soll, es fehlt aber das Gefühl bzw. die Information, wie lang die SSD wirklich fehlerfrei arbeitet.
- eeeXubuntu System updates sind teilweise mit Nacharbeiten verbunden. Die Updates sind vom Standard 7.10er Ubuntu und überschreiben dann die Änderungen, die im eeeXubuntu eingearbeitet sind (so hat z.b. das Update des Intel xorg Treibers den "optimierten" Intel Treiber überschrieben)
Fazit:
Also für die Zwecke, für die ich den eeePC gekauft habe, wars die optimale Wahl. Er macht alles, was er soll, wenn man negativ Punkte finden will, ists das kleine Display, aber auch damit kann ich persönlich sehr gut leben. Alles in allem ein sehr gutes mobiles System, das man mit 1 Kilo perfekt überall hin mitnehmen kann.
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64 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich bin begeistert, 8. Februar 2008
Also, ich darf mich auch stolzer Besitzer eines EeePC der ersten Generation nennen. Und ich muss sagen, dass ich meine Entscheidung, dieses Gerät zu kaufen nicht bereut habe.
Zuerst: Ich besitze bereits ein 12" Subnotebook mit Core2Duo und dem ganzen High-End-Kram für über 1300 Euro, aber dieses Teil musste ich mir einfach kaufen, nur um zu zeigen, dass die Politik von Asus akzeptiert wird. Dieses qualitativ hochwertige Produkt kostet wirklich nicht viel Geld und deshalb bekommt es die volle Unterstützung von mir als Endverbraucher (wie man bereits sieht, habe sich auch andere Hersteller auf die Produktion von solchen hochwertigen mini-sub-notebooks eingestellt (z.B. das cloudbook von Everex). Gut, genug zur Politik, jetzt kommt was nützliches.
Ich bin selbst Systemadministrator eines Linux-Netzwerks, weshalb mir der Umgang mit dem mitgelieferten Xandros wirklich kaum Probleme bereitet. Für den Laien sollte man sagen, dass das Gerät (WLAN etc.) sehr leicht einzustellen und zu bedienen ist. Die meisten Anwendungen, die man täglich gebraucht, sind bereits installiert und sehr leicht zu finden. Den erweiterten Desktop hatte ich drauf, allerdings bietet er keinerlei Vorteile gegenüber dem easy-mode. Also habe ich das Ding wieder neu aufgesetzt ohne erweiterten Desktop, denn die Programme lassen sich auch über Konsole starten (erreichbar über Strg+Alt+T). Hier sei vor allem auf die aus debian stammende Paketverwaltung apt verwiesen (grafisch: aptitude), womit sich noch viel mehr Programme installieren lassen.
Zur Hardware: Die Hardware reicht vollkommen aus, wer was anderes behauptet weiß nicht wovon er redet. (Mir ist mein High-end-Subnotebook für unterwegs , für Internet und zum Präsentieren von Vorträgen auch viel zu aufgedonnert, weshalb ich dieses meist auch nur mit 800MHz betreibe...) Langsame CPU und schwache Leistung sparen nämlich Saft und sorgen für eine längere Betriebsdauer im Akkumodus.
Die Tastatur ist für meine Klumpfinger (wer mich kennt, weiß wovon ich rede) auch einfach zu bedienen, allerdings nicht im 10-Finger-System.
Betrieb mit externen Geräten zu Hause: Ich habe meinen Eee zu Hause an einen externen Monitor (nach ändern der xorg.conf mit 1280x1024) und (über USB-HUB) an eine externe Maus und Tastatur angeschlossen. Damit lässt es sich wunderbar surfen und arbeiten.
Aber auch ich komme nicht um einen Negativpunkt herum: Diese kleine Gerät auf Multiusermode, sprich mehrere Benutzer einzustellen ist nicht so ohne weiteres möglich und hat auch mich vor eine schwere Aufgabe gestellt. Also lieber alleine dran arbeiten. Für das Geld kann man sich ja eh für jeden Benutzer ein eigenes Gerät zulegen.
Fazit:
Das Xandros ist meiner Meinung zwar noch etwas buggy, allerdings mit etwas Erfahrung leicht zu bedienen.
Die Hardware ist sehr günstig und reicht für Office-Anwendungen oder zum surfen vollkommen aus.
Auch für PC-Einsteiger, wie z.B. Kinder ist es sehr gut geeignet, da man nichts löschen oder zerstören kann ohne entprechende Grundkenntisse (Linux ist hier klar im Vorteil).
So, nun ist mein Roman zu ende. Ich hoffe, ich konnte meine Meinung verständlich rüberbringen.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Software: Mehr an Bord, als es scheint, 18. März 2008
Ich habe meinen eeePC seit eineinhalb Wochen und bin mit jedem Tag glücklicher damit. Abgesehen von der stabilen Verarbeitung und für mich ideal geringen Größe hat sich das Notebook als viel leistungsstärker als erwartet erwiesen.
Anfangs wollte ich Windows XP installieren, da ich das installierte Xandros Linux in einer Art Fisher-Price-Babyoberfläche schon satt hatte - es funktioniert sehr gut und ist ideal für PC-Neulinge, aber ich wollte einfach andere Programme dazuinstallieren usw.
Kurz vor der XP-Installation bin ich aber auf einen Artikel in einem Webportal gestoßen, der beschreibt, dass das installierte Xandros weit mehr kann als es scheint: Es gibt einen versteckten "Full Desktop Mode", den man recht einfach aktivieren kann. Gesagt, getan, und nun brauche ich kein XP mehr, da ich ein gut konfiguriertes, stabiles, vollwertiges Linux benutzen kann.
Kurze Hardwareanmerkungen:
* Das Gerät wird zwar beim längeren Betrieb schon warm, aber von Spiegeleier braten kann jedenfalls bei meinem keine Rede sein. Man darf es natürlich auf keine weiche Stoffunterlage wie Polster oder dicke Tücher stellen - das darf man aber kein Notebook.
* Der Bildschirm ist tatsächlich klein, und es passen auch nicht alle Dialogfenster drauf (lesen kann man sie trotzdem, mit Hineinklicken und Alt+Verschieben). Wer schlechte Augen hat und länger mit seinem Notebook arbeiten will, sollte eventuell eines der Nachfolgermodelle abwarten. Es wurde zB eine Variante um 500$ mit 8,9" angekündigt. (Allerdings dauert das, wie man weiß, wahrscheinlich wieder ein Jahr ...)
* Ich war nie ein Freund von Touchpads und habe immer den Trackpoint vorgezogen. Das Touchpad des eeePC ist aber für mich eine positive Erfahrung. Wenn man die Empfindlichkeit nicht zu hoch einstellt, lässt sich damit gut arbeiten.
* WLAN- und LAN-Anbindung haben bei mir auf Anhieb perfekt geklappt. Man muss nur einmal in den Netzwerkeinstellungen ein paar einfache Dinge einstellen.
Alles in allem: Es kommt halt auf die persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben an. Für viele Benutzer ist der eeePC sicher eine extrem positive Überraschung. Für mich ist er ideal.
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