Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Alec Empire ist zurück, und das besser als je zuvor, 13. Januar 2008
Nach den härteren und gitarrenlastigen erstklassigen letzten Alben, "Futurist" 2005 und "Intelligence & Sacrifice" 2002 kehrt Alec Empire jetzt zurück mit etwas ganze Neuem. Zurück aus England in Berlin, gründete er Anfang letzten Jahres sein neues Label "Eat Your Heart Out", das die neue Heimat des neuen Sounds werden soll - "The Sound of New Berlin" nennt er das.
Und in der Tat, als Mitte letzten Jahres der erste Vorbote erschien, die Maxi "Robot L.O.V.E", hat sich doch einiges verändert. Alec's Stimme ist weniger verzerrt, harte Gitarren und Noise-Elemente sind verschwunden, stattdessen dominieren wieder elektronische Klänge.
Anfang Dezember folgte dann die 10-Track-EP "On Fire", desses Titeltrack, in seiner Ur-Version eine B-Seite des Futurist-Albums, doch wieder etwas härter rüberkommt. Diese EP ist übrigens ein absoluter Hammer, kommt die CD doch in einer sehr abgefahrenen Verpackung daher - wer also die Chance hat, die limitierte CD-Version zu ergattern, muss unbedingt zuschlagen.
"The Golden Foretaste of Heaven", im November bereits in Japan erschienen, kommt also nun endlich auch zu uns. Und eines kann ich versprechen: Alec Empire liefert damit bereits jetzt eines der besten Alben des Jahres.
Schon der Opener "New Man" zeigt, wo es langgeht: Treibende Elektro-Sounds treffen auf den unnachahmlichen Gesang von Herrn Empire. Für mich das Highlight des Albums. Gefolgt von "If You Live or Die" und "Ice (If She Could Steal a Piece of My Glamour)", das zweite Highlight und in einer Dub-Version von der "Robot L.O.V.E."-EP bekannt, geht es weiter. Mit Track 4, dem über 7-minütigen "1000 Eyes" legt uns der Meister sogar eine Art elektronische Ballade vor. Der Song hat eine wahnsinnige Atmosphäre und ist ebenfalls ein Highlight. So wie eigentlich alle Songs des Albums, das leider viel zu schnell zu Ende ist und dann eben gleich wieder von vorne startet.
Alec Empire hat neben Atari Teenage Riot und seinen eigenen noiselastigen Alben schon einige rein elektronische Alben veröffentlicht, die fast allesamt Highlights seiner Diskographie sind. Mit "The Golden Foretaste of Heaven" erfindet er sich wieder neu, und er ist besser als je zuvor.
Übrigens ist er mit seiner Band "The Hellish Vortex" (auch wieder dabei: Nic Endo) im Februar auf großer Europatour und macht dabei einige Stationen in Deutschland. Unbedingt hingehen, ich konnte ihn schon einige Male erleben, und es ist jedes Mal ein Erlebnis! Auf Kollaborationen mit u.a. Patrick Wolf und Goose können wir uns auch in den nächsten Monaten freuen.
Fazit: Ganz klar - 5 von 5 Sternen!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
respektables Album des einstigen Floor Stompers..., 1. Februar 2008
...nicht mehr, nicht weniger. Nett zum Mitschunkeln, aber bitte was ist mir dem "Start the Riot" Getue alter Tage?!
Auch wenn ich Alec's Attitüde noch nie wirklich Ernst nehmen konnte, bringt er es hier fertig sich vollständig die Blöße zu geben und den identical Twin von Trent Reznors Boogie Rock zu miemen.
Positiv lässt sich damit zwar verkünden, daß das Album erfrischend anders klingt, der Plott trägt allerdings kaum zu Empires Rehabilitation bei.
Schön zumindest, daß er mit diesem Album von seinem pseudo linken Image ablässt, daß gegen Ende nur noch lächerlich wirkte.
Nächstes Mal wieder ein wenig eigenständiger dann gebe ich auch 4 Sterne!
KMFDM und SNOG schaffens doch auch...
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
BIN VÖLLIG ÜBERZEUGT!, 9. November 2007
Alec Empire stand früher für Krach und Lärm - jetzt macht er ein Liebes-Album???
Entgegen aller Vorsätze ist dies sehr wahrscheinlich sein bestes Werk.
Das kann nur einer machen , der aus Berlin kam, international gearbeitet hat, dann wieder zurück nach good old Germany und Vollgas gibt.
Überkühle Electro Tracks (alles mit Gesang) mischen sich mit sehr intimen Songs, langsam und gefühlvoll....
Wir können froh sein, dass Alec unsere Flagge hoch wehen lässt!
Alec mit neuer Band "The Hellish Vortex" war beim Melt Festival diesen Sommer der geheime Höhepunkt. Hab die Bande dann noch mit Nine Inch Nails in München gesehen - ganz klar ganz weit vorne .
bin gespannt was die auf dem neuen Berliner Label Eat Your Heart Out sonst noch machen werden in 08!
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