Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Absolut erstaunliche Buchverfilmung, aber das Ende..., 9. Januar 2008
Bei 'The heart is deceitful...' handelt es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Buches (in Deutschland als 'Jeremiah' erschienen) von J.T. Leroy, das für Schlagzeilen sorgte, da es die Lebensgeschichte des Autors erzählt... Bis sich herausstellte, das J. T. Leroy eine Kunstfigur ist und das Buch auch nicht geschrieben, sondern lediglich vermarktet hat.
Diese Tatsache ändert aber nichts daran, dass sowohl Vorlage als auch der Film ein Erlebnis sind. Aus der Sicht eines kleinen Jungen wird seine von Lieblosigkeit seitens der egomanischen Mutter und durch Mißbrauch geprägte Kindheit beschrieben. Dabei ist der Film aber niemals reisserisch oder respektlos, trotz aller Schrecken, die dem kleinen Jeremiah wiederfahren, gibt es auch Momente des Glücks und man sollte sich nicht durch die 'Altersfreigabe ab 18 Jahren' abschrecken lassen, da die Inszenierung doch ziemlich 'zuschauerschonend' ist und keinesfalls mit Blut, Sex und Metzeleien aufwartet.
Auffallend ist auch die buchnahe Verfilmung, Regiseurin Asia Argento hat sich wirklich in das Buch hineinvertieft und schafft es, die dort vorhandene Atmosphäre mit Hilfe von äußerst passend gewählten Schauspielern, Licht, surrealen Effekten (sprechende Holzkohlen!) und nicht zuletzt dank der interessanten Filmmusik wiederzugeben!
Die Vier-Sterne-Bewertung deshalb, weil der Film zu plötzlich endet und somit den gesamten Film verharmlost, da es im Buch noch um einiges schlimmer kommt. Die Mühe, das Ende des Buches umzusetzten, hätte sich die Regiseurin ruhig machen können...
Ich kann den Film insgesamt an all diejenigen weiterempfehlen, die sich für tragische Schicksale und Charakterstudien interessieren, dies ist keine leicht verdauliche Kost! Außerdem empfehle ich wärmstens die Lektüre des Buches 'Jeremiah', vor allem wegen des im Film fehlenden Endes!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ziemlich krass!, 16. Oktober 2007
Dieser Film ist nichts für schwache Nerven, ich weiß nicht, ob er nach einem tatsächlichem Erlebnis verfilmt wurde, aber das ändert auch nichts an der Intensivität des Movies. Es geht um einen kleinen Jungen, der mit sechs Jahren aus seiner intakten Pflegefamilie gerissen wird und zu seiner total drogensüchtigen Mutter gebracht wird. Nun muss er hier drastische Erziehungsmaßnahmen dulden, sich auf eine ganze Reihe Männer einlassen (psychisch) und allerlei Drogen probieren. Und das in einem Alter von 6-7! Er kommt nach einem sexuellem Missbrauch (an ihm) zu seinen streng gläubigen Großeltern, welche in einer Art Sekte leben. Dort muss er ebenfalls die krasse Erziehung und den 'Gotteswahn' über sich ergehen lassen, doch nach drei Jahren....
so ist dieser Film geprägt, mal bei der Mutter, mal bei den total fanatischen Großeltern, immer wieder Kontakt zu Drogen und zu total psychisch kranken Menschen und zum Schluss ein offenes Ende.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Soviel ist klar:, 24. Oktober 2007
Man sollte sich diesen Film nicht ansehen, wenn man bereits eigene Kinder hat. Dann könnte er zu akutem Brechreiz, Tobsuchtsanfällen oder Weinkrämpfen führen.
Zum Inhalt wurde bereits alles gesagt..
Interessant sind die Extras: Die Regisseurin/Hauptdarstellerin scheint auch in Wirklichkeit etwas durchgeknallt zu sein.
Der Film ist durchwegs gut gespielt. Man wird sofort in die Handlung gesogen und erlebt einen albtraumhaften Psychotripp, bei dem man sich oft nur mehr wünscht, er möchte endlich aufhören.
5 Sterne für Hartgesottene.
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