Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Intelligent und doppelbödig: ganz großes Kino, 29. Dezember 2009
Ich bin ehrlich überrascht über einige sehr negative Rezensionen zu "The Departed", die Jack Nicholson unglaubwürdig finden, Gewalt als bestimmende Komponente und das zahllos wiederholte "f***" in allen Variationen als zu prollig anprangern oder den Film sogar gänzlich als öde verwerfen. Nichts könnte weiter hergeholt sein.
Die Geschichte um die beiden Maulwürfe Damon und DiCaprio bei der Bostoner Polizei auf der einen sowie beim organisierten Verbrechen irischstämmiger Gangster auf der anderen Seite bringt definitiv ein großes Kunststück fertig: Sie ist intelligent und größtenteils glaubwürdig konstruiert (für Unterhaltungskino-Maßstäbe), sie arbeitet mit sehr überzeugenden Charakteren (Nicholson ist göttlich als fieser alter Sack, Baldwin als fetter Karrierist und Alkoholiker, Wahlberg als cholerischer aber rechtschaffender Cop) und sie unterhält ohne Atempause.
Es fällt mir extrem schwer vorzustellen, wie sich der Zuschauer angesichts dieses Spannungsbogens langweilen kann. Dass wir hier von Hollywood und von einem Scorsese-Film reden, dürfte wohl hinlänglich bekannt sein - wer sich generell mit Cop-versus-Gangster-Filmen amerikanischer Prägung nicht anfreunden kann, wird hier folglich nicht seine Offenbarung erleben. Allen anderen bieten vor allem DiCaprio und Damon eine große Show: der erste als ein um sein Leben fürchtender, hochgradig nervlich zerrütteter, geradezu verletzlicher "guter" Junge aus der Unterschicht, der andere als gefühlloser, eiskalter, egomanischer Wurm. Da wurden die beiden richtigen Männer für den Job ins Rennen geschickt. Klar großes Kino.
Wer auch immer am mir unbekannten Original hängt und "The Departed" als Remake ablehnt, bitte sehr. Der Film ist auch ohne cineastische Geschichtskenntnisse weit, weit überdurchschnittlich.
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30 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
...ein geniales Nervenspiel einer tödlichen Konfrontation, 25. Juni 2008
Es ist unglaublich, welche Stars Martin Scorsese in seinem Film aus dem Jahre 2006 aufbieten konnte, und es ist grandios, dass sich Scorsese mit Jack Nicholson einigte. So entstand trotz Remake ein eigenständiger Streifen mit scheinbar gnadenloser Brutalität, ein spannender und sich selbst parodierender Action-Thriller, der die Grenzen zwischen Gut und Böse nahezu vernichtet.
Grandiose Stars in allerbester Schauspiellaune, überragende Synchronisation und ein genialer Soundtrack skizzieren in einem meisterlich zurückgehaltenen Ambiente mehr als eindrucksvoll und in nahezu zeitgleich stattfindenden Handlungen die Ironie des Schicksals der zwei vertauschten Identitäten sowie die Umgangsformen aus Schlagfertigkeit, verbalem Tiefschlag und Machoritual der beteiligten Parteien.
Und gleichsam als tragische Figur skizziert dieser Männerfilm wunderbar die Polizeipsychologin Madol als einzige Frau.
Auch wenn am Ende fast alle Hauptbeteiligten etwas unpassend bzw. abrupt ihr Leben, jeder für sich, in einem Kugelinferno beenden, ist "Departed" ein Meisterwerk von scharfzüngigen und direkten Filmdialogen und von spannenden, gleichsam barockartig dargestellten Abläufen, ein zynisches und packendes, blutiges Epos über das irisch-katholischen Gangstermilieu in Boston, das einen außergewöhnlichen Filmabend in Hollywoodmanier garantiert und nicht zu unrecht seine vielen Auszeichnungen bekam.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
...ein geniales Nervenspiel einer tödlichen Konfrontation, 10. Januar 2010
Es ist unglaublich, welche Stars Martin Scorsese in seinem Film aus dem Jahre 2006 aufbieten konnte, und es ist grandios, dass sich Scorsese mit Jack Nicholson einigte. So entstand trotz Remake ein eigenständiger Streifen mit scheinbar gnadenloser Brutalität, ein spannender und sich selbst parodierender Action-Thriller, der die Grenzen zwischen Gut und Böse nahezu vernichtet.
Grandiose Stars in allerbester Schauspiellaune, überragende Synchronisation und ein genialer Soundtrack skizzieren in einem meisterlich zurückgehaltenen Ambiente mehr als eindrucksvoll und in nahezu zeitgleich stattfindenden Handlungen die Ironie des Schicksals der zwei vertauschten Identitäten sowie die Umgangsformen aus Schlagfertigkeit, verbalem Tiefschlag und Machoritual der beteiligten Parteien.
Und gleichsam als tragische Figur skizziert dieser Männerfilm wunderbar die Polizeipsychologin Madol als einzige Frau.
Auch wenn am Ende fast alle Hauptbeteiligten etwas unpassend bzw. abrupt ihr Leben, jeder für sich, in einem Kugelinferno beenden, ist "Departed" ein Meisterwerk von scharfzüngigen und direkten Filmdialogen und von spannenden, gleichsam barockartig dargestellten Abläufen, ein zynisches und packendes, blutiges Epos über das irisch-katholischen Gangstermilieu in Boston, das einen außergewöhnlichen Filmabend in Hollywoodmanier garantiert und nicht zu unrecht seine vielen Auszeichnungen bekam.
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