Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The Soulsister No 1 is back, 8. November 2007
Neuigkeiten aus dem House of Soul - und was für welche! Das Daptone Hauptquartier in Brooklyn ist vollgestopft mit analoger Soundtechnik aus den 60er und 70er Jahren, deren Knöpfe und Regler Bosco Mann, Producer und Bandleader der Dap Kings dreht und schiebt. Hier entsteht der authentische Soul Sound der Dap Kings, der auf digitales Styling und sonsigen Schnickschnack gänzlich verzichtet. Ebenso gradlinig und echt ist die Stimme der ehemaligen Gefängniswärterin Sharon Jones, die nicht umsonst die Queen of Funk genannt wird.
100 Days, 100 Nights ist das dritte Album von Sharon Jones & the Dap Kings und geht genauso wie seine Vorgänger Dap Dippin' und Naturaly vom Ohr direkt in die Hüfte. Wer dem Sound aus Brooklyn einmal gehört hat, kommt nicht mehr davon los. Kaufen!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Je oller desto doller..., 31. Oktober 2007
Hier haben wir mal wieder ein typisches Beispiel dafür, dass Qualität leider nicht erkannt wurde. Es mußte erst Amy Winehouse kommen, um die Band von Sharon für ihre Tour zu verpflichten und auf ihrer letzten CD spielen zu lassen. Die Dap Kings spielen Soul mit einer Intensität wie in den guten alten Soulzeiten und jetzt ist der Sound von gestern die Hoffnung für morgen.
Soul wie er sein soll: rau, schmutzig und direkt in die Seele gehend.
Dazu die Stimme von Sharon Jones, die einen sofort packt.
Mit dieser Musik wird das Wort SOUL wieder groß geschrieben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The Real Queen, 7. November 2007
Was für ein Album! Nachdem das New Yorker Label Daptone Records nun schon seit Jahren zeigt, wie man Soul und Funk vom allerfeinsten herausbringen kann, kommt nun dieses wundervolle, reife Album voller gelebter Musik.
In letzter Zeit hat man Amy Winehouse ein passendes Soundscape verpasst, mit Mark Ronson im hauseigenen Studio zusammen produziert, bei Al Green spielt man gerade Bläsersätze ein uswusf. Die Reihe derer, die sich im Augenblick um Sound und Skills der Herren aus Brooklyn anstellt, will gar nicht mehr abreissen. Doch all das sind im Grunde nur hochkarätige Fingerübungen für die eigenen Scheiben. Und genau so hört sich 100 Days 100 Nights auch an. Gabriel Roth und die Band um ihn weiß, was sie will. Einen klaren und reinen Soul-Sound, der seinesgleichen sucht. Aber nicht findet. Was wir hier hören ist die Speerspitze originären Sounds und Grooves. Vielen reden von Retro-Soul und -Funk. Hier aber hören wir in ein Stück sehr ureigener Musik. Wenn die momentan aufkeimende Szene in Soul und Funk eine Königin hat, wenn James Brown uns eine Schwester geschickt hat um diese Kultur zu verkörpern, dann ist es Sharon Jones und ihre Dap Kings. Ich sage nicht "vergesst Amy", aber ich bin doch der Meinung, dass sich der Blick hinter das Pop-Phänomen mit der Anleihe Soul, hinein in diese ehrlich gemeinte und gelebte Musik sehr lohnt.
Wer Motown und Stax mag, wird hier sehr zufrieden werden. Einlegen, wohlfühlen. Einige gute Rocker (Tell me, Keep on looking), die wir sicher in den Club zu hören bekommen werden, ob roh oder remixed, eine Gospelnummer (answer me) und viel, viel, viel Soul. Wer's gerne noch ein wenig funkier mag, der wird sich an den beiden Vorgängeralben auch noch ranmachen müssen. Kann man auch 6 Sterne geben?
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