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Uff, denkt man, das ist ja die wildeste denkbare Mischung aus 16 Horsepower, Violent Femmes und dem Schlingersingsang des frühen Will Oldham. Und dann recherchiert man ein wenig über diese rohe Truppe aus Brooklyn und stößt auf Vergleiche mit 16 Horsepower, Violent Femmes und Will Oldham. Die Wahrheit setzt sich eben durch. O'Death sind zu fünft, sie traktieren alte Folkinstrumente wie Banjo, Ukulele, Fiedel, aber auch Gläser und Scherben und was weiß ich. Auch den Bass zupft einer, der nennt sich The Ghost Of Two Minutes Behind You. O'Death zerren düstere Americana ins grelle Spotlicht, um sie dort nach allen Regeln der (Punk-)Kunst zu verprügeln oder zärtlich in die (blutverschmierten) Arme zu nehmen. Und der Gesang des Gitarristen Greg Jamie schwankt zwischen weidwund und blankem Wahnsinn. O'Death versuchen, die US-Folktradition nicht irgendwo hinter den Hügeln dem Vergessen zu überlassen, sondern sie ins 21. Jahrhundert herüberzuziehen - und sei es an den Haaren. (mw) www.kulturnews.de
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