Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Postmoderner Cool-Jazz, 5. Juli 2007
Wer "The in-sound from the way out" liebt, wird nach "The Mix-Up" süchtig...
Die Jungs von Beastie Boys beweisen einmal mehr, dass sie sowohl seriöse Musiker sind, die ihre Instrumente beherrschen und lieben (wer sie live gesehen hat, weiß, wovon ich rede), als auch die im Genre Hiphop notwendigen eletronischen Fähigkeiten (Samples, Turntables) als weiße Rapper der ersten Stunde mitbringen. An Hiphop erinnert dieses Album allerdings nur entfernt, es kommt ohne Gesang, Samples oder Turntables aus. Lediglich die (echten) drums vermitteln ein wenig Hiphop-Feeling.
Die durchweg jazzigen Stücke sind zum Teil durch psychodelische, zum Teil durch punkige ("Freaky Hijki") Gitarrenriffs aufgepeppt. Der Orgelsound erinnert zeitweilig an den "Doors"-Sound, klingt aber nie aufgewärmt.
Besonderes Highlight ist "Electric Worm" mit einem Basslauf,der untermalt von Reggae-Beat geradezu Summer-Jam-tauglich ist! Damit wagen sich die Jungs erneut in ein bisher nicht von ihnen benutztes Musikgenre vor und meistern die Aufgabe mit Bravour.
Das Album ist mehr als empfehlenswert, es ist unverzichtbar.
|
|
|
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hammer! Die Fortsetzung von "The in Sound from Way Out", 23. Juni 2007
Endlich mal wieder ein Instrumental-Album von den Beasties.
Sozusagen die Fortsetzung von "The in Sound from Way Out". Allerdings ist es diesmal etwas anders, denn hier basieren die Tracks nicht auf schon bekannten Songs der Beasties sondern wurden wohl ausschließlich für dieses Album komponiert.
Wie meine Vorredner schon sagten eher Musik zum nebenbei hören. Auch bitte nicht blind kaufen, denn es ist kein gewöhnliches Album sondern eben ohne Gesang/Lyrics. Trotzdem schon wie bei "The in Sound from Way Out" super gechillt und man erkennt die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Alben.
Diesmal ist das Album leider wieder nicht so lang wie ein normaler Longplayer, aber das war beim Vorgänger schon so und tut der guten Musik keinen Abbruch.
Schade das man hier nicht reinhören kann, aber vielleicht kommt das ja noch.
Empfehlenswert vorallem wenn man den Vorgänger schon klasse fand!
|
|
|
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
das etwas andere Album der Beasties, 9. Juni 2007
In der Tat recht ungewöhnlich was hier aus den Boxen schallt. Wer den klassischen Beastie Boys-Sound erwartet, wird überrascht sein. Denn keinen Rap/Hip-Hop bekommt man auf "The Mix-Up" geboten, sondern komplett instrumental eingespielten Chillout-Jazz-Funk. Die Musiker sind hier tatsächlich die Beastie Boys, die ihre Klasse nicht mehr länger nur als Rapper sondern nun auch hinter den Instrumenten beweisen.
Zur Musik: Wer (primär die alten) Stücke der Beastie Boys kennt, der kann sich in etwa vorstellen was ihn auf The Mix-Up erwartet, nämlich ein Mix aus Jazz und Funk. Wummernde Basslinien treffen auf entspannte Gitaren. An dieser Stelle sei zum Beispiel das Album Ill Comunication als musikalischer Vergleich angebracht. Denn dort finden sich ähnliche Beats und instrumentalstücke (z.B Sabrosa oder Transitions)
Das Album an sich bietet wenig besondere Höhepunkte, die Tracks bewegen sich qualitativ alle auf ungefähr dem selben Level. Sie eignen sich aber mehr als Hintergrundmusik, auch weil eben jeglicher Gasang fehlt. Darüber hinaus fallen bei genauerem hinhören leichte Mängel in der Führung der Instrumente auf, so sind die Drums manchmal etwas schwerfällig oder der Bass wird ein wenig merkwürdig gespielt(The Rat Cage), ansonsten überzeugt das Album aber durch den extremen, fast tanzbaren Groove der sich durch alle stücke zieht und einen fast stetig mit dem Kopf nicken lässt. Auch bieten sich hier tolle Melodien die einem fast schauer über den Rücken jagen (Off the Grid).
Fazit: Wer die alten Beats der Beasties mochte, der kann sich dieses Album getrost zulegen. Er erhält ein gutes grooviges Jazz/Funk Album, das man prima nebenbei laufen lassen kann. Leider bietet es wenig Höhepunkte oder Abwechslung, deswegen sollten Andere zunächst mal ein Ohr riskieren. Zu "The Rat Cage" und "Off the Grid" gibts Videos im Internet, mit denen man sich prima einen Eindruck von der Musik verschaffen kann.
Bei mir läuft die Platte den ganzen Tag rauf und runter,und passt prima zum Sommerwetter.
Anspieltipps: Off the Grid, Electric Worm, The Melee
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|