Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
General Patton vs Indianer, 25. Juni 2007
Da ist es nun, das dritte Tomahawk Album. Wenn man bekennender Patton Fan ist, ist man wahrscheinlich eh schon auf gepflegten Wahnsinn eingestellt und den gibt es hier mal wieder frei Haus. Diesmal hat sich das All Star Projekt, passend zum Bandnamen, die indianische Kultur vorgenommen und einge hundert Jahre alte Originaltexte verschiedener Inianerstämme vertont. Wer den ehe straighten Rock der Vorgänger liebte, könnte hier schockiert werden, denn hier geht es ehe zu, wie in Pattons Fantomas Projekten. Der Meister singt streckenweise indianisch, auch die Instrumentierung hört sich schwer nach Prärie und ewige Jagdgründe an, gewürzt mit streckenweise Gitarrenlärm und dezent eingestreuter Elektronik.Gewöhnungsbedürftig, aber sehr interessant. Ab und an lässt sich Patton dann auch mal auf normalen Gesang ein und man fühlt sich an alte Heldentaten erinnert. Ist mal wieder ganz weit draussen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine dem Label Ipecac würdige Produktion, 31. Juli 2007
Das Genie und Wahnsinn bei Sänger und Ipecac-Labelchef Mike Patton (Ex-Faith No More) nah beieinander liegen ist ja nun wirklich kein Geheimnis. Die Frage ist nur bei jedem Output folgende: In welchen Bereich wird das Pendel diesmal ausschlagen?
Ich neige bei "Anonymous" definitiv zum Genie. Zwar sind nicht alle Songs eine Offenbarung und bisweilen etwas schlicht produziert, sind eher Beiwerk als Opus; dafür ist das Album aber vielleicht etwas verdaulicher, weil es sich Zeit für Anläufe auf echte Glanzlichter wie Mescal Rite 1, Song Of Victory, Sun Dance, Totem und dem Ohrwurm Crow Dance nimmt, um dann mit einem chilligen Gitarrensolo von Duane Denison ("Long, Long Weary Day") zu enden.
Respekt vor der konsequenten Veröffentlichungspolitik des Labels, welches kein Risiko scheut und einfach das macht, was Spaß macht und der Kreativität keine Steine in den Weg wirft. Wer das dann auch noch, wie im vorliegenden Fall, mit Schlagzeug-Gott John Stanier (Ex-Helmet, Battles) und Gitarrist Duane Denison (Ex-Jesus Lizard) machen kann, ist doch fein raus - und das nicht zu knapp.
Die weiteren Projekte Mike Pattons, wie Peeping Tom, Fantomas, etc., interessieren mich weit weniger. Tomahawk ist mein Favorit, Peeping Tom am Wenigsten zu empfehlen.
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5 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Naja, 30. Juni 2007
Ob das nun wirklich "Original - Indianisch" ist was Patton da singt, vermag ich nicht zu sagen. Die Idee von Denison ist auf alle Fälle nett, aber wie ich finde schlecht umgesetzt. Es klingt im Endeffekt so als würde eine Kapelle im Cowboyeck in Legoland singen. Musikalisch ganz schön, wenn auch für das Thema zu poppig, aber den "skandalträchtigen" Patton hätte ich da nicht als Sänger eingesetzt. Tut mir leid, aber keine Glanzleistung.
Ps: das hat mit fantômas so rein gar nichts zu tun.
Aber stimmt, auch nichts mit den beiden Vorgängeralben.
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