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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
björk kann einfach keine schlechten alben machen - aber viel bessere!!, 28. Mai 2007
war ja sozusagen ein blindkauf. reinhören hat bei björkalben noch nie viel gebracht, da sie zeit brauchen. ich habe volta zeit gegeben. aber es wird nicht besser... klingt wie eine upgedatetete version von post, aber bei weitem nicht so eindringlich. timbalands beats holpern vor sich hin, fühlen sich aber nicht wohl. dazu noch ein paar bläsersamples von drawing restraint nine. irgendwie unausgegoren und langweilig. einzig gastsänger anthony schafft es einen song aufzuwerten. wogegen "declare independence" klingt wie eine neue version von "pluto" auf homogenic, bloß in minimal und mit dem wissen, dass es inzwischen so etwas wie elektropunk gibt/gab.
das ist alles nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. für diejenigen, für die medulla zu krass war, wird es wohl eine freude sein, dass es wieder songs gibt statt abstrakten soundcollagen-ich finds schade.
kauft euch lieber die "post"
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
SCHADE!, 6. Juni 2007
ich habe mich sehr auf das neue album gefreut. und da björk-alben davon leben, sich erst nach mehrmaligem hören zu erschließen, gab ich volta immer und immer wieder die gelegenheit dazu. leider ohne erfolg.
die songs perlen an mir ab. kaum was berührt mich...
ich versuche über ihre früheren alben einen anschluss herzustellen. dabei versinke ich in homogenic, atme tiefer bei vespertine, entdecke immer noch was neues in medulla, freu mich über debut und post...
doch bei volta angekommen stockt die reise und ich stolper über meine versuche, es für mich groß werden zu lassen, es annehmen zu können und zu lieben, einfach nur, weil es von björk ist...
nicht, dass volta sich unergründlich und verschlossen gäbe, im gegenteil, es erscheint mir fast zu offensichtlich gewollt. es wirkt verkrampft und konstruiert.
ich hoffe, dass mir diese rezension bald leid tut und sollte sich mir doch noch das volta-universum erschließen, nehme ich alles zurück und behaupte das gegenteil.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Probleme am Cover, sowie am Album, 18. Juni 2007
Auf ihrem nun bereits sechsten Album hat Björk die Instrumente wieder entdeckt. Doch dabei hat sie einige andere (für sie typische Charakterzüge) diesmal außen vorgelassen. Am besten lässt sich dieses Problem am Cover diskutieren, denn dieses hat seltsamerweise die gleichen "Fehler":
Zunächst wäre da diese Idee mit dem Aufkleber, der die Schachtel zusammenhalten soll - was er ungefähr dreimal tut, bevor er nicht mehr klebt. Die Idee ist wirklich mal was anderes, aber bei der Ausführung haperts. So ist das auch mit dem Album: Es gibt interessante Neuerungen, Björk klingt extrovertierter (und - Track 9 - explosiver), aber diese Idee braucht keinen Nachfolger und wird an einigen Stellen etwas zu schnell langweilig.
Die zweite Gemeinsamkeit zwischen Cover und Songmaterial: Auf allen Alben von Björk gab es bisher ein Designkonzept, was in sich stimmig war. Mit einem Mal präsentiert sie uns jetzt zwei verschiedene Ideen("Björk in Plastik" und "Björk als Wilde im Feuer" nenne ich sie mal), die gegeneinander konkurrieren, beide schön sind, aber nicht wirklich zusammen passen. Zum Album: Beatlastige Tracks stehen neben ruhigen Stücken, die zum Teil noch weniger Struktur besitzen, als "Drawing Restraint 9" oder "Medúlla".
Warum? Dass Björk vielseitig ist, hat sie bewiesen, aber ein Björk-Album sollte in meinen Augen eine Einheit bilden.
Diese Kritikpunkte sind noch zu verschmerzen und hätten vielleicht 4 Sterne gegeben, womit man ein durchschnittliches Björk-Album gehabt hätte. Was aber noch wirklich schade ist, ist die Tatsache, dass viele Melodien und Stücke sehr beliebig klingen. Ich summe gerne mal "Jóga", "Isobel" und zuweilen sogar "Hidden Place" oder "Oceania" von ihren früheren Alben, aber mit "I see who you are" oder "My Juvenile" wird das sehr schwierig werden!
Fazit: Björk ist nach wie vor Björk und sie ist immer noch eine beeindruckende Klangkünstlerin. "Earth Intruders" ist wirklich toll und reißt einen mit, ebenso "Declare Independence" (man darf das Stück nicht so ernst sehen, wie der Text vermuten lässt, das war am Anfang mein Fehler)! Die Komponente, die durch männlichen Gesang auf "The Dull Flame of Desire" und "My Juvenile" hinzukommt, tut ihrem Stil gut - bitte mehr davon. Bläserensembles kann sie ebenfalls schön arrangieren, obwohl mir die Homogenic-Björk mit Streichern und die Vespertine- und Medúlla-Björk mit Chören besser gefallen hat.
Das Album ist häufig gelungen, aber man kann es sich nicht so oft anhören, wie ihre Vorgänger und die übertriebene Künstlichkeit früherer Werke ist ein Stil, den ich gerne bei ihrem nächsten Album wieder sehen würde.
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