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Give Me the Food
 
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Give Me the Food [Single]

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Produktinformation

  • Audio CD (11. Mai 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Single
  • Label: Four Music (Sony Music)
  • ASIN: B000OPQ0PK
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 171.144 in Musik (Die Bestseller Musik)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das ist sie: Die einzigartige, extravagante, laute, stille, schillernde, schrille und wunderbare Miss Platnum ! ! !

Damals sang Trude Herr noch ?Ick will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann?! Miss Platnum, die Dame von heute, bevorzugt ?chicken wings und scrambled eggs? J ?Baby, gib mir was zu essen, wenn du mich liebst?? ? singt sie uns charmant zu.

Miss Platnum ist es schnuppe, was man über ihr Gewicht denkt und bei diesem ganzen Hungerhaken-Hype in den Medien ist das mal eine gesunde Einstellung!

Miss Platnums Songs sind Partykracher mit Balkan Flavor, Hip Hop und RnB aber auch wunderschön schmachtende Balladen. Immer mit einer Portion Balkan-Flair und nie ohne ihren rumänischem Akzent. Diese Frau trägt ihr Heimatland Rumänien im Herzen und hat ihren eigenen Sound kreiert.

Und weil Miss Platnum live einfach unschlagbar ist, lassen auch Seeed es sich nicht nehmen, sich bei diversen Festivalgigs von ihr supporten zu lassen!

Nachdem sie es mit ?Mercedes Benz? auf Anhieb in die Top 10 der Deutschen Black Charts schaffte, legt die außergewöhnliche Künstlerin nun mit ihrer ersten ?offiziellen Single? ?Give Me The Food? den ultimativen Sommerhit nach!

Herzlich willkommen in der Welt des Showbiz. Rumänien is on the map!



Biographie der Mitwirkenden

Rumänien ist der ungeliebte Neue im Bund der europäischen Union, weil Rumänien schmutzig und arm ist. Weil es dort Korruption, Brutalität, Pogrome, Frauenhandel, die Mafia und Diebesbanden gibt, vor denen man sich fürchten muss. Weil sie in unseren Köpfen sitzen und jetzt mit den gelockerten Einreisebestimmungen wöchentlich über uns Westeuropäer herfallen und unseren Reichtum rauben. Wir müssen aufpassen! Wir müssen uns hüten! Hütet Euch vor Rumänien! Dem Land der Vampire. Dem Land des ewig lebenden Caucescu. Dem Land, aus dem Miss Platnum stammt.

Als Ruth 8 Jahre alt ist, ergreifen ihre Eltern die Flucht. Es wird zu eng in Timisoara (Temeschburg). Man darf es nicht sagen, aber das Land steht am Abgrund. Man darf es nicht wissen, aber es gibt Menschen, die das genau so sehen. Es ist gefährlich so zu denken. Es ist gefährlich überhaupt zu denken. Es ist gefährlich zu viel zu trinken und vielleicht dem falschen Trinkgenossen, das richtige zu erzählen. Es ist gefährlich im Karpatenstaat. Die Securitate wacht. Sie wissen alles, oder wollen alles wissen. Ruth bleibt alleine zurück. Bei ihren Großeltern. Ruth weiß von nichts. Ihre Eltern haben ihr nichts erzählt. Konnten ihr nichts erzählen. Ruth hätte sich vielleicht verplappert und sie so verraten. Doch die Eltern schaffen es. Der Anruf aus Deutschland kommt. Die Großeltern sind erleichtert und nach einem halben Jahr darf Ruth nachkommen. Es ist eine Reise in eine andere Welt. Am ersten Abend in Westdeutschland, am Abend ihrer Ankunft gibt es so viele Burger und Bananen wie sie essen kann. Ruth und ihr Bruder sind endlich wieder bei ihren Eltern. Sie haben es geschafft. Das Leben ist nun anders. Manchmal ist es nicht wirklich leichter. Die Eltern finden Arbeit in einem Krankenhaus. In ihren eigentlichen Berufen als Meteorologen können sie nicht mehr arbeiten. Ruth, die strenge Erziehung an rumänischen Schulen gewöhnt, hat gleich den Ruf als Streberin weg und bekommt den Hass der antiautoritär erzogenen Jugend zu spüren. Nur ein Mädchen, genau so nerdig wie sie selbst, freundet sich mit ihr an. Eine Freundschaft bis heute. Und Ruth beginnt zu singen. Im Schulchor. Im Kirchenchor. In Musicals und schließlich irgendwann, mit 18 in einem Workshop bei Jocelyn B. Smith, zusammen mit Berliner Hausfrauen, die über den Gesang den Mut finden wollten, ihren Mann zu verlassen. Fast traut sie sich nicht zu fragen, aber sie würde so gerne Gesangsstunden bei der großen alten Lady of Soul nehmen. Sie solle sich doch bitte am nächsten Tag im Büro melden, so die knappe Antwort. Ruth ruft an... und Jocelyn B.Smith ist begeistert. So eine Stimme. Diese Stimme. Ruth sei das größte Talent, dass ihr je unter die Augen gekommen sei, aber jetzt Schluss mit dem Lob und ran an die Arbeit. Ruth kommt in die Lehre. Frau Smith ist zwar begeistert aber auch unnachgiebig. Talent ohne Arbeit ist nichts wert und so wird gearbeitet. Jahrelang. Ruth wird besser und besser. Sie arbeitet als Studio- und Backgroundsängerin. Sie wird gebucht. Sie hat Arbeit. Sie hat sich etabliert in der Branche. Ruth ist selbstsicher und stark. Ruth ist unbesiegbar. Und so nimmt sie ein Solo-Album auf. Ein gutes Album, mit einer großen Stimme. Ein ambitioniertes Album, mit viel Herzblut, das ? leider keinen interessiert. Ruth ist enttäuscht. Ruth trinkt. Es folgen Drogenexzesse. Alles ist scheiße. Die ganze Welt ist ein Hundesohn und das Leben eine Bitch. Grau der Morgen. Fahl der Mittag und am Abend ist es auch nicht besser. Die Tage ziehen sich. Ewig lang und trotzdem rast die Zeit. Aber irgend etwas ist ja trotzdem da. Die Musik. Der Gesang. Die Kreativität. Das Talent. Und irgendwann steigt man auch wieder heraus aus dem Brunnen, in den man sich hineinfallen ließ und Schritt für Schritt lichtet sich der Nebel und der Gedanke kommt auf. Wer bin ich eigentlich wirklich? Was kann ich? Was zeichnet mich aus? Alte Lieder erklingen im innern. Erinnerungen werden wach. Erinnerungen an eine andere Welt. An eine andere Zeit. Ruth ist nicht nur Ruth aus Berlin, die RnB singt, wie tausend andere Mädchen auch. Ruth ist nicht nur Ruth mit der begnadeten Stimme. Die haben andere Frauen in Deutschland auch. Ruth hat mehr. Ruth besitzt ein Erbe, das keine andere besitzt. Ruth hat Rumänien im Herzen. Das schmutzige, arme Land. Das schrille, goldbehängte. Das traurige, klagende. Das wunderschöne, weite. Das zärtliche und imaginäre. Und Ruth fängt an zu suchen. Ihre Wurzeln und die Verknüpfungen. Die Knotenpunkte zwischen ihrer deutschen und ihrer rumänischen Heimat. Es muss doch möglich sein, dass alles unter einen Hut zu bekommen. Es muss doch möglich sein, vom Schmerz der Liebe zu singen und trotzdem mit goldenen Ohrringen und Trachtenschürze die Sau raus zu lassen. Und Ruth findet. Zuerst die passenden Produzenten: The Krauts, die schon für Moabeat und Seeed an den Reglern drehten. Dann die Songs. Partykracher mit Balkanischem Rumgeschreie. Schrille Titel mit stark rumänischem Akzent in denen es um deutsche Nobelkarossen geht und stille Lieder. Traurige Lieder. Und zu guter letzt findet sie dann auch die Person, die das alles in sich aufnehmen und das alles verkörpern kann. Sie findet sie in sich selbst, denn sie ist: Miss Platnum. Die einzigartige, hochbegabte, außergewöhnliche, extravagante, laute, stille, schillernde, schrille und wunderbare Miss Platnum. Herzlich willkommen in der Welt des Showbiz. Rumänien is on the map. Motherfucker!


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Give her the Food!, 11. Mai 2007
Von Radiocat (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Ich habe den Song vor einigen Tagen zum ersten mal auf MTV gehört und habe immer noch ein Schmunzeln auf den Lippen wenn ich an den Text oder das Video denke.
Die Rumänin Miss Platnum besingt in "Give me the Food" die Freude am Essen und das sie sich wohlfühlt genau so wie sie is(s)t. Wer ihr das Essen verbieten will kann sie nicht lieben. Und genau zu diesem Text sitzt sie zuerst mit ihrer rumänischen Familie beim Essen (wo auch sonst :-) ) und hüpft dann mit ihren ebenso wohlgenährten Freundinnen durch die Stadt.
Es ist einfach unglaublich komisch wie Miss Platnum mit dem Essen und ihrem Gewicht umgeht und auch mal schön und erfrischend zu sehen wie jemand, der nicht den allgemeinen mageren Schönheitsidealen entspricht, so selbtbewusst und selbstironisch auftritt und einfach zu sich steht. Der Song hat einen eingängigen Refrain der zum Mitsingen anregt. Miss Platnums Mut und ihre Selbstironie verdienen 5 Sterne!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wirklich suuuper, 26. September 2007
Also, ich muss wirklich sagen - dass ist seit langen mit einer der besten Alben die ich gehört habe und vor allen dingen gekauft habe. Die Lieder haben einen unverwechselbaren Charme und Wiedererkennungswert. Ich gebe der CD nur 4 Sterne - weil mir persönlich von 12 Liedern - 3 Stück super gute gefallen, die auch ständig rauf und runter höre. Den Rest kann man absolut hören, aber es trifft nicht meinen persönlichen Geschmack. Was ja nicht weiter schlimm ist. Die Sängerin hat ein tolle Stimme und weis diese auch einzusetzen. Tolle Frau, tolle Stimme und tolles Album - was will man mehr.
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4.0 von 5 Sternen Balkan-Soul, 20. Dezember 2007
Habe mir die Scheibe gekauft, da ich Miss Platnum von den Auftritten zusammen mit der Soulounge kannte. Sie macht interessante Musik, jenseits ausgetretener Wege, hat eine sehr schöne Stimme und gute Ausstrahlung auf der Bühne - jedoch berührt mich die Musik weder emotional noch im Tanzbein. Sorry... Trotzdem Lob für den Mut zu der Musik und ganz großes Lob für das selbstbewusste Auftreten in Bezug auf den Schlankheitswahn im Musikgeschäft. Zum Teil ist die musikalische Qualität weniger wichtig als die angezeigte Zahl auf der Wage. Das gab es zu Arethas Zeiten nicht! Bis dahin give me the food...
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