Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schmeißt die Möbel aus dem Fenster, wir brauchen Platz zum dancen!, 18. Juni 2007
So, wer Simian Mobile Disco sind, dass dürfte nach der kleinen, feinen Beschreibung weiter oben ja nun klar sein. Und ihr Ruf eilt den Briten bereits in lauter Form voraus. Tolle Remixe und Hits wie "It's The Beat" oder das famose "Hustler" rotierten ja schon längst in diversen Clubs. Simian Mobile Disco haben elektronische Dance-Musik nach langer Zeit wieder, zusammen mit all den anderen New-Rave-Hypes, wieder salonfähig für die Independent-Disco gemacht. Und macht darüber hinaus einfach nur Spass. Und wie sollte es anders sein... "Attack Decay Sustain Release" ist heiß! Und es stampft! Und es ist dreckig! Und vor allem rockt es verdammt noch mal mehr als die Alben der Kooks und Razorlight zusammen. SMD machen auch auf Albumlänge alles richtig. Ein breites Spektrum an elektronischer Musik, feiste und unverschämt dicke Bässe, freche Samples und verzerrte Beats, sowie Tonen von elektronischem Geblubber und Spielereien. Dieses Album lohnt sich sowohl zum Tanzen, als auch... ja, man glaubt es kaum, Hinhören. Aber natürlich wendet sich das Duo an all jene, die einfach mal den verdammten Hintern zu diesen Rhythmen kreisen lassen wollen. Langsam brodelt "Sleep Deprivation" los, bevor es sich am Ende als stampfender Sog entpuppt, der einen mitzieht, genauso wie der 80er-Anleiher "I Got This Down" oder das feiste "Tits & Acid". Von Retro, über Breakbeat, breite Flächen bis minimalistisch, kantig bis melodisch... Simian Mobile Disco bedienen sich unterschiedlicher Stile und schaffen es so wirklich, dass ihr Sound auch auf Albumlänge so sehr hörbar bleibt. Und tanzbar ist er eh. Also kann man als Freund wirklich guter elektronischer Musik hier zu greifen. Und wer dabei nicht die Boxen aufdreht und einfach mal Party macht, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Coole Mischung aus nicht nur altem, 11. Februar 2009
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Klanglich kommt diese Scheibe sehr modern oder besser gesagt zeitgeistig daher, auch wenn sie nicht die erste ist, die sich an "überholte" Klänge anlehnt.
Mit 'Sleep Deprivation' beginnt sie instrumental, wuchtig und in tanzbarster Elektromanier.
'I Got This Down' kommt noch sehr viel cooler, mit metallener Stimme und satten Sounds die schon viele Erinnerungen wecken.
'It's The Beat' ist dann die beste Nummer, die Technotronic nicht gemacht hat. Hier wünscht man sich einen längeren Mix.
Die coolste Nummer der Scheibe 'Hustler' möchte man am liebsten gleich irgendwo in einer Stranddisco oder aus dem Cabrio mit Vollgas seiner gesamten Umwelt mitteilen.
Mit 'Tits & Acid' einer echten Ravenummer beginnt dann die zweite nicht mehr ganz so entscheidende Teil der Scheibe. Nicht mehr so entscheidend, weil die Folgenummern in ihrer Wucht und Fähigkeit mitzureißen, mit den ersten Nummern nicht mithalten können. Insgesamt ist das ganze Album und alle Stücke auf ihre Art gelungen, insbesondere 'Love' verdient noch einmal besondere Erwähnung und für Partys ist es doch auch ganz praktisch, wenn die Knaller am Anfang und leicht zu finden sind.
Schade ist es nur, dass insbesondere die ersten Nummern, gerade wegen ihrer Clubtauglichkeit, so kurz sind. Den Versionen auf der zweiten Scheibe der Attack Decay Sustain Release (Ltd. Edition) (2CD) fehlt leider etwas der Schmiss der Originale, so dass der Kauf meines Erachtens nicht unbedingt lohnt.
Auch Sample and Hold: Attack Decay Sustain Release Rmx. bietet zwar interessante Variationen, kann aber ebenfalls nicht abhelfen, da auch hier zuviel der ursprünglichen Wucht und Stimmigkeit weggemixt wurde.
Umso mehr wird das Originalalbum zum Pflichtkauf.
Zu erwähnen ist noch das liebevolle Booklet, das die Aktion zeigt, die für das Entstehen des Titelbildes verantwortlich war. Eine unvergleichliche Mühe haben sich die Jungs da gemacht um eine witzige Idee umzusetzen. Auf dem Cover ist nämlich ein echter Rasen zu sehen und auch die Schrift ist keine Grafik...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
T.A.N.Z. den Simian, 7. Juli 2007
Anspielen:
- Hustler
- It's the beat
- Love
- Sleep Deprivation
Dieses Debut-Album der Simian-Nachfolgeband "Simian Mobile Disco" ist wirklich nicht Simian, sondern weit mehr buntgemischter Elektro-Tanzflächenfüller zwischen Breakdance und House.
Das ist schon durchaus großartig, diese Band spielt damit weiterhin groß mit, zusammen mit Daft Punk, digitalism, den Beastie Boys oder Justice... ein Album das SMD treu bleibt, die schon vor ihrem "Debut" Ruhm für diverse Remixe für Bands wie Muse oder Air einheimsten, wie man hört.
Aus allen Songs sind durchweg recht schnell die Fassungen rauszuhören, die auf einem "normalen" Simian-Album (oder zumindest einer Remix-Maxi) herausgebracht hätten werden können, soll heißen: mit gewohntem Simian-Gesang. Etliche Sounds kommen einem doch bekannt vor, was gar kein Nachteil ist. Der Unterschied ist damit gar nicht so groß, wenn man sich auf die Musik mit Ohren auf die alten "Simian" einlässt.
Wer das nicht kann oder will, kriegt trotzdem reihenweise lupenreine Dancefloor-Beats. Kann man nicht meckern. Absolut zurecht im Juni 2007 in der Beat-Auswahl des "Album Club".
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