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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Superman is back!, 30. April 2007
Hallo allerseits!
Superman fliegt wieder! Und das, meiner Meinung, nach ganz gut! Ich war schon immer ein Superhelden-Film Fan á la Superman, Batman, Spiderman etc... Und habe mich daher wahnsinnig gefreut, dass Superman endlich zurück ist!
Viele vergleichen ja den "neuen" Brandon Routh mit dem "alten" Cristopher Reeve und meinen den Film dadurch abwerten zu müssen, da deren Meinung nach, niemand Reeve ersetzen kann. Ich tue das nicht!!! Okay, der Name Reeve steht ja quasi für Superman, da jeder bei dem Namen sofort an Superman denkt, aber man sollte dem neuen "Routh" ein Cahnce geben! Und das tue ich.
Ich sehe den neuen Superman Film als ein bißchen eigenständig, auch wenn er ja eigentlich auf die alten aufbaut!
Aber die große Zeitdifferenz und der enorme Fortschritt in den Effekten und der Technik, lassen es durchaus zu.
Und somit muss ich dem neuen Superman attestieren, dass er doch relativ sehenswert ist! Wenn man mal daran denkt wie der alte Superman noch deutlich sichtbar vor einer Leinwand geflogen ist, sieht das im neuen dank modernster Technik verdammt gut aus! Die Tricks und Special Effects sind auf der Höhe der Zeit.
Auch der Ton überzeugt. Wer Zuhause eine 5.1 Heimkinoanlage betreibt kann sich auf wirklich guten Ton freuen! Mitten drin, statt nur dabei!
Zum Inhalt des Film und der Handlung kann man schon sagen, dass alles übertrieben und eigentlich unreal ist, aber das hier ist !!!"""Superman"""!!! Das muss so sein! Wer will den schon sehen, wie er nur einen einfachen Banküberfall verhindert?
Alles in allem bin ich von Superman Returns überzeugt! Endlich wieder ein Superman!
Wer von euch eh, wei ich, auf Superhelden steht ist dieser Film ein Muss! Aber auch so ist der Film sehrwohl Kino und sehenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Quo vadis, Bryan Singer?, 15. Januar 2008
Ich habe mir mittlerweile den Film zum zweiten Mal angesehen, nachdem ich zwischendurch auch das Zusatzmaterial auf der Bonus-DVD angeschaut hatte.
Und siehe da, ich habe mich scheinbar an den Film und seine Herangehensweise gewöhnt, vielleicht hat mich auch das Zusatzmaterial für seine Stärken sensibiliert.
Denn der Film hat mir tatsächlich besser gefallen als beim ersten Mal.
Trotzdem bleibt der Eindruck, dass der Film einen unverhältnismässigen Aufwand treibt, um seine Ziele zu erreichen. Schöne Menschen agieren in getragenen Szenen vor Hochglanz-Kulissen, die Dialoge verlieren sich in wenig Gesagtem und viel Unausgesprochenem. Und für den gebotenen Inhalt ist der Film zu lang.
Ein Top-Film sollte mehr sein als die Summe seiner Teile, so geschehen z.B. bei James Camerons Aliens oder bei X-Men 2, ebenfalls von Regisseur Bryan Singer.
Laut eigener Aussage hat er für Superman Returns in jeder Beziehung deutlich mehr Aufwand getrieben - trotzdem fällt der fertige Film schwächer aus. Man sieht dem Film den verschwenderischen Aufwand schon an, doch er fügt sich nach meinem Empfinden nicht zu einem schlüssigen Ganzen zusammen.
Mittlerweile glaube ich immerhin zu verstehen, warum der Film genau so ist wie er ist:
Bryan Singer hat wohl versucht, eine Hommage an Richard Donners ersten Superman Film von 1978 zu inszenieren. Im Nachhinein finde ich sogar, dass sich Kevin Spacey seinen Lex Luthor sehr genau bei Gene Hackman abgeguckt hat, auch das Spiel von Brandon Routh erinnert stark an Christopher Reeve.
Das ist einerseits ein lobenswertes Unterfangen, und der Film kombiniert überzeugend das langsame Tempo und die Ästhetik des Vorbilds mit zeitgemäßen und wirklich beeindruckenden Spezialeffekten.
Andererseits wundert mich, dass Batman in den verschiedenen Verfilmungen von Tim Burton über Joel Schumacher bis hin zu Christopher Nolan immer neu erfunden und interpretiert wird, während bei Superman nichts besseres einfällt als eine mittlerweile 30 Jahre alte und nicht mehr ganz zeitgemäße Interpretation zu zitieren.
Damit ist Superman Returns durchaus eine Empfehlung wert für all diejenigen, die Christopher Reeve als Superman nachtrauern und auf der Suche nach einem Superhelden-Film im ganz klassischen Stil sind.
Für mich aber findet damit eine Wachablösung statt - Christopher Nolan ist jetzt der führende Regisseur für Comic-Adaptionen, den ich im Auge behalte.
Und am meisten schade finde ich, dass Bryan Singers Wechsel von den X-Men zu Superman uns diesen grottenschlechten X-Men 3 von Brett Ratner beschert hat. Mir wäre ein besserer X-Men 3 von Bryan Singer deutlich lieber gewesen als Superman Returns.
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42 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Action, aaaaber..., 4. November 2006
Aufgrund seiner Action-Sequenzen sehr unterhaltsames Popcorn-Kino, das "Hulk" übertrifft, mit "Batman Begins" mithalten kann, nicht aber die Klasse von "Spider-Man" und "Spider-Man 2" erreicht. Schuld daran sind vor allem platte Dialoge, die teils des Kitsch streifen sowie fehlende Tiefe bezüglich der Darstellung der Charaktere - die Kultfiguren Clark Kent und Louis Lane wirken sehr oberflächlich, ihre inneren Konflikte werden, wie es in "Spider-Man" bei Peter Parker der Fall war, nicht beleuchtet oder im Film thematisiert. Der Newcomer Brandon Routh liefert eine sehr charismatische Darstellung des Superhelden ab, der mit seiner übnerwältigen Erscheinung allein den Bildschirm ausfüllt. Über die Besetzung von Kate Bosworth als Louis Lane kann man streiten, Kevin Spacey macht seine Sache in der Rolle des Lex Luthor durchaus gut.
Es fehlt dem Film entscheidend an einer Prise Humor und Selbstironie, die dem unantastbaren Superhelden Menschlichkeit verliehen hätten - ohne diese wirkt er sehr künstlich, zu glatt, arrogant und wie eine die-Menschheit-rettende Gottheit. Hinzu kommen die eher mäßigen Computertricks, die dem realen Schauspieler oftmals eine gekünstelte Erscheinung verleihen.
Wer die alten Christopher-Reeve-Filme oder die Comic-Vorlage kennt, ist im absoluten Vorteil; ohne Vorkenntnisse bringt einem der Film nichts. Wer auf fulminante Action-Sequenzen à la "Superheld rettet die Welt" steht und dabei über zuviel Tricktechnik und zuwenig Logik bzw. oberflächliche Dialoge hinwegsehen kann, der ist hier genau richtig.
Die DVD-Umsetzung ist durchaus gelungen, allein schon durch das scharfe Bild und die Verpackung in Form eines Steelbooks.
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