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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wahres Meisterstück, 11. Mai 2007
Um eines gleich am Anfang klarzustellen, meiner Meinung nach lieferten Machine Head nach ihrem großartigen Meister-Debut "Burn My Eyes" nur noch Schrott ab. Der New Metal dominierte und immer wieder gibt es dumme vor allem kommerzbedingte Experimente wie Rap-Parts oder ähnliches. Als die Band dann vor 4 Jahren mit "Through The Ashes Of Empires" zurückkam, war ich sowas von stolz das die Band endlich da weitermacht wo sie mit dem Debut aufgehört haben. Ich vergöttere dieses Album, es ist sicher ein absoluter Metal-Klassiker in einigen Jahren, auch jetzt schon. Nun, wo es "The Blackening" gibt weiss ich nicht mehr weiter, dieses Album toppt alles. Ich wage zu behaupten das es ihr bestes Album ist, sogar besser als das Debut und TTAOE zusammen. Man kann es garnicht mit Worten beschreiben. Aber ich brauchte meine Zeit bis ich so dachte, normal hasse ich Songs mit Überlänge, aber wenn man die Songs so gestaltet wie hier, dann ist das geil. Schon der Opener haut sowas von rein, und bietet Geschwindigkeiten die es bei Machine Head noch nie gab. Es wird alles niedergemetzelt was nur geht. Ganz zu schweigen vom Übersong "Aesthetics Of Hate", wenn am Anfang das Drumming ertönt, und die Strophe, geiler geht es gar nicht mehr. Mit der Single "Now I Lay Thee Down" werden dann auch mal ruhigere Töne angeschlagen, und mit "Slanderous" geht's wieder saugeil ab. Auch das soviel beschimpfte "Halo" zündet bei mir absolut. Insgesamt ist das Album sauschnell, ziemlich brutal und bietet Songs mit 10-Min. Länge, doch davon darf man sich nicht abschrecken lassen. Trotz der Brutalität und Geschwindigkeit dieses Werkes, kommen die Melodien nicht zu kurz, ich wage auch zu sagen das dies nicht nur das schnellste, härteste und beste sondern auch das melodischste Album der Band ist, wenn man sich mit den Songs auseinandersetzt. Zum Schluss gibt es eine Halbballade die auch keine Wünsche offen lässt, und ein perfektes Album perfekt abschließt. Ich kann nicht verstehen wie man dieses Album schlecht beurteilen kann, da es wirklich ein wahres Meisterstück ist, und Machine Head endlich wieder musikalisch in die Liga zurück bringt, in der sie angefangen haben, schöner, schneller und grooviger Thrash Metal. Jeder Fan der harten Musik und der Rockmusik sollte ein Auge auf dieses Album legen, hier wird bewiesen das die Zeit des Schrotts vorbei ist, und die Zeit des Thrashs begonnen hat.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klassiker für die ewige Bestenliste!!!, 12. Mai 2007
Nachdem ich die neue Machine Head inzwischen ca. 120 mal gehört habe, kann ich mit absoluter Gewissheit sagen, dass es sich um einen neuen Metal-Klassiker handelt. Bei den ersten Malen hören sind die komplexen Songstrukturen zunächst noch etwas sperrig. Mit etwas Geduld brennen sich die 8 Songs dann aber dermaßen in die Gehörgänge, dass man einfach nicht genug davon bekommen kann. Und: Gitarrensoli und Powerdrumming werden endlich wieder ganz, ganz groß geschrieben. Schon lange konnte man auf keiner Metal CD mehr so ausgefeilte, aber gleichzeitig nicht ins Frickelige abdriftende Soloparts hören. Downing/Tipton haben mit Rob Flynn und Phil Demmel endlich ebenbürtige Nachfolger gefunden. Im Einzelnen:
1. Clenching the fists of dissent
Intro à la Battery von Metallicas Master of Puppets und dann gehts voll auf die Zwölf. Double Bass Attacken, aggressives Shouting und geniale Soloparts gehen ineinander über. Der Höhepunkt ist dann ein Mitgröhl-Part wie bei Creeping Death. Einsame Klasse!
2. Beautiful Mourning
Ebenfalls im höheren Geschwindigkeitsbereich. Das Startriff erinnert einmal mehr an Metallica, es wird kurz Ride the Lightning zitiert. Ansonsten für mich der schwächste Song dieser bärenstarken CD.
3. Aesthetics of Hate
Geil! Wieder wird aufs Gaspedal gedrückt. Inhaltlich gehts um Dimebag's Tod und die respektlose Reaktion eines Journalisten darauf. Klassiker!!!
4. Now I Lay Thee Down
Der erste Midtempo Track. Super Riff, dass man nicht mehr aus dem Kopf bekommt und ein klasse Refrain mit sphärischer Bassuntermalung. Die Soloparts sind ebenfalls klasse. Hammersong, aber etwas kommerzieller als die ersten 3 Tracks.
5. Slanderous
Schimpfwort-Attacke mit klasse Riffing. Im Kontext der Rest CD etwas unspektakulär.
6. Halo
DER Klassiker dieser an Höhepunkten nicht armen CD. Super Refrain und in der Mitte ein genial-göttlicher, langer Soloteil, indem Demmel und Flynn sich von einem Höhepunkt zum nächsten treiben. MUSS man gehört haben. Dieser Song ist nicht mehr von dieser Welt!
7. Wolves
Ein Riffgewitter. Ebenfalls eher zügig, klasse agressiver Refrain. Ebenfalls ein Hammersong.
8. A Farewall to Arms
Super Text (wie überhaupt die ganze CD klasse Lyrics aufweist). Sehr abwechslungsreicher Gesang - von gefühlvoll bis super aggressiv. Die Powerballade der CD. Ebenfalls ein echter Höhepunkt.
Alle, die wirklich auf METAL stehen, sollten auf jeden Fall mal mindestens in die CD reinhören. Selten gab es in den letzten Jahren so was Gutes!!!!
Anspieltipps sind die Songs 1, 6 und 8.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Über eine Stunde lang Hochspannung, 27. August 2007
Machine Head heben sich allein schon wegen ihrem unverwechselbarem Sound wohltuend vom restlichen Metal-Allerlei ab. Haben sie bisher meiner Ansicht nach nur gute Alben (mit Formschwankungen) abgeliefert, übertreffen sie sich mit dieser Scheibe nochmal selbst.
Man merkt, dass sie bei dem Album freie Hand hatten und fernab jeglicher Kommerzkonventionen ein an Ideen nur so übersprudelndes Gitarrenfeuerwerk zünden. Allein der Titel "Wolves" enthält über 70(!) verschiedene Riffs, die jeden selbst ernannten Gitarrenhero erblassen lassen sollten - viele Bands strecken solch eine Anzahl von Ideen auf ein ganzes Album aus, ohne den Druck und Groove von Machine Head zu erreichen.
Alles in allem kommen viele positive Faktoren zusammen: Druckvoller Sound, tolles Songwriting, abgefahrene, passend eingestreute Soliduelle, toller Drummer (DaveMcClain - auf den Punkt genau, variantenreich und mit vielen Facetten gespickt), guter Sänger (ok, manchmal mag das Shouting etwas aufgesetzt oder eintönig wirken, dennoch hat Flynns kraftvolle und wandlungsfähige Stimme eigenständigen Charakter).
Es ist öfters der eher unangebrachte Vergleich mit (der Haltbarkeit) von Metallicas Master of Puppets augeworfen worden, man kann eher sagen, dass The Blackening das ist, was das unsägliche St. Anger hätte werden sollen.
Hier werden wenige Ideen unnötig in die Länge gezogen, während Machine Head hier auch bei 10 Minuten dauernden Titeln die Spannung halten können.
Auch nach geschätzten 100 Durchläufen verliert The Blackening kaum an Faszination.
Wohl die wichtigste seriöse Metalscheibe 2007.
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